Und Nacht für Nacht verfällt die Takelage
von neuem in die Sehnsucht früher Tage,
erzählt mit ihrem transgressiven Klimpern,
dem Klappern ihrer dichten, langen Wimpern
und viel Getöse eine alte Sage,

darin es heisst vom stummen Schrei der Quallen,
von Sternen, welche still vom Himmel fallen,
Insekten, die fast leblos überwintern
und Wassertropfen, welche lautlos sintern.
Im Hintergrund hört man ein urchig Knallen.

Die Sage geht, die Takelage wäre
von Wesen in der dritten Atmosphäre
errichtet als ein Ebenbild des Weltalls,
zur Hommage an die Sinfonie des Urknalls,
chaotisch leicht, von transparenter Leere.

Wo komm ich her? Wo werd ich einmal bleiben?
In welche Richtung wird mein Schiff noch treiben?
Die Takelage klappert sibillinisch:
Zu finden sei die Antwort apollinisch.
Ich lausche. Danach mach ich mich ans Schreiben.