1. #1
    Registriert seit
    Apr 2012
    Beiträge
    1

    Gedankt sei den Gedanken

    Gedanken kreisen krumm
    kirre
    Gedanken wirbeln wild
    wirre
    Gedanken machen mich
    irre
    Gedanken danken der
    Dürre
    die dann kam, doch dann kam
    dieser eine Gedanke, der dachte, er würde denken, was ich dachte, denn
    Er dachte:
    Gar nichts denke ich, ich bin
    gedankenlos.

  2. #2
    Registriert seit
    Nov 2011
    Ort
    Im Mietzhaus
    Beiträge
    1.741
    Hallo Unverletzlich,
    ich habe dein Gedicht jetzt bestimmt schon zum 10. Mal gelesen (wirklich!), hatte aber einfach immer keine Ahnung, was ich schreiben sollte, weil es mich so konfus gemacht hat.
    Jetzt habe ich begriffen, dass du genau das bezwecken wolltest und ich muss dir sagen, dass es klappt, meine Gedanken kreiseln in meinem Kopf, immer schneller, immer wirrer und ich will verdammt noch mal begreifen, wo der Sinn in deinem Werk, der Zusammenhang steckt.
    Ist das ein Fehler meines Gehirns, dass ich nicht einfach hinnehmen kann, dass es hier halt mal keinen Zusammenhang gibt oder ist das normal beim Menschen? Ach was soll's, jetzt bin ich ja schon fast frustriert...
    Besonders gefallen mir die letzten 4 Verse, die sind so richtig schön durcheinander und erinnern mich an ein "Lied" von einer Harry Potter Verarsche: "Es ist nicht so, wie du denkst, wenn du denkst, was ich denke, dass du denkst, denn das Denken der Gedanken ist ein denkenloses Denken, darum denke nicht, gedacht zu haben."
    Richtig schön bekloppt, ne?
    An sich gefällt mir dein Werk also ziemlich gut, ich bin immer noch verwirrt, aber mir geht's wieder besser, ich habe mich damit abgefunden, dass du das so wolltest (war ja gar nicht so schwer!)
    LG Peggy
    Bitte beachtet die Grundregeln!

    Hilfreiche Themen: Lyrisches Lexikon der Nachteule, Gedicht- und Strophenformen (Unterforum), Metrikfragen (Unterforum)

    Kommentar gewünscht? >>> Guckst du hier

    (wahrscheinlich unvollständiges) Werkeverzeichnis: Auf den Spuren der Krimikatze

  3. #3
    Registriert seit
    Jun 2011
    Beiträge
    336
    Hallo Unverletzlich,

    manchmal möchte man das Karrusell der Gedanken anhalten.
    Doch je mehr man sich bemüht, umso weniger klappt es (z. B. beim Einschlafen).

    Ab und zu (nicht auf Dauer!) aus diesem Karussell auszusteigen kann sehr befreiend und inspirierend sein.
    Viele Gedanken hätten besser nicht gedacht werden sollen:

    "Warum ist man ein Sklave des Denkens, das so geschickt, so verschlagen ist, das zu organisieren versteht, das Dinge in Gang setzen kann, das so viel erfunden, so viele Kriege ausgebrütet hat, das so viel Furcht, so viele Kümmernisse erzeugt hat ...." (Krishnamurti, Einbruch in die Freiheit)

    Ich will das Denken nicht verteufeln, aber es kann manchmal schon ganz schön "krumm, kirre, wild, wirre und irre" sein.

    In diesem Sinne habe ich dein Gdicht gelesen und verstanden.

    Viele liebe Grüße

    wintervogel

Was dich vielleicht auch interessieren könnte:

  1. Gedanken
    Von Kindzkopf im Forum Liebe und Romantik
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 28.05.2009, 12:09
  2. Gedanken über Gedanken
    Von Berrie85 im Forum Nachdenkliches und Philosophisches
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 15.02.2008, 12:46
  3. Gedanken über ungedachte Gedanken
    Von Woitek im Forum Nachdenkliches und Philosophisches
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 21.01.2008, 18:59
  4. Gedanken, die quälen - gedanken an DICH
    Von Zitronenbutter im Forum Trauer und Düsteres
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 21.06.2005, 21:41
  5. Gedanken
    Von cibermaus im Forum Liebe und Romantik
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 07.05.2005, 13:36

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Anmelden

Anmelden