Mich dünkt ein Quellenschein,
vermalt zu blinder Kunst -
aus Schund, mit zähem Leim.
Mein so treu, entferntes Heim,
in pechschwarzem Dunst.

Man zieht die Kette, auf Schlag,
entlang am scharfen Rost -
das Fleisch entzweit. Kein Tag,
satte Zeiten, gestillt im Ertrag
der Haut, am Tropfen Most.

Passé an Nägeln, fremder Kopf,
abgekühlt, zu ganz Eigenleib -
halt du meine Hände, jeden Zopf.
Risse, Überstrom an deinem Topf,
wie Wein; weit, ohne Verbleib.


ElaS.
April 2012