Thema: Zwei Seelen

  1. #1
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    Zwei Seelen

    Hallo erstmal,

    Folgende Zeilen sind eigentlich für einen Menschen bestimmt der mir mehr bedeutet als alles in der Welt, wegen bestimmten Umständen werde ich es aber wohl nie über mich bringen das Gedicht seiner Bestimmung zuzuführen, entsprechend habe ich mir überlegt es hier wenigstens mit der Welt zu teilen. Ich hoffe es gefällt

    Zwei Seelen
    Traurig tief am Himmel steh ich,
    Erloschen fast mein alter Glanz;
    Doch als nun mein Sein erlischt,
    Erstehst du mir im Sternentanz,

    Silbrig strahlst du mir entgegen,
    Als Hoffnung, die mir so gefällt,
    Totes Herz fühlt neues Sehnen,
    Und bunt ist mir die ganze Welt.

    Nur wenig Zeit ist uns gegeben,
    Der Weltenstrudel zieht mich fort,
    Bald feiern wir das Wiedersehen,
    Zur nächsten Nacht an jenem Ort.

  2. #2
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    Hallo Ryuzaki91,

    für das erste Gedicht ist das Metrum nicht schlecht. Etwas musst du aber noch daran arbeiten. Ich gehe mal davon aus, dass du dich schon mit der Thematik auseinander gesetzt hast. Das ist schon mal gut.

    Ich gehe mal davon aus, dass dein Reimschema xAxA sein soll. Die Reime sind nicht wirklich toll, aber Ok.

    Dein Satzbau passt nicht ganz. Das gefällt mir nicht. Da muss man manchmal einen Satz mehrfach lesen, um ihn zu verstehen. Das machen manche gerne, um einen Reim zu erreichen, doch das nimmt dem Gedicht die Harmonie, die du durch den Reim erhalten willst. Also vermeide so etwas lieber.

    An manchen stellen arbeitest du auch mit Ellipsen, die aber auch Probleme verursachen könne, da man dann den Satz nicht unbedingt versteht.

    nächtlicher Gruß, gutes nächtle und carpe noctem
    Nachteule
    Meine Sydnatur:
    Greis und Greisin miss u <3
    Hier stehe ich! Ich kann nicht anders! Gott helfe mir! Amen!
    (Der Buchstabe)
    Du verstehst Nachteules Kommentar nicht? Lyrisches Lexikon der Nachteule; für Einsteiger: der Kommentarfaden; wenn dir ein Kommentar besonders gefällt, kannst du ihn zur Kritik des Monats nominieren
    Drama: Das Gericht; Prosa: Fernreise als Kurztrip, Krieg im Frieden, Die Tote

  3. #3
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    Mir missfällt hier wirklich, dass ein jedes Gedicht als rein Literarische Arbeit betrachtet wird. Ein gedicht kommt aus dem inneren eines Menschen und vermittelt das sehnen, die Liebe, den Hass, einfach die Gefühle die ein jeder von uns in sich trägt und wenn ich in meinem Gedicht nicht Perfekt jedes Kriterium für ein "perfektes Gedicht" erfülle sollte das doch aber nebensächlich sein, wenn das eigentliche Werk als solches ein gelungenes ist und das ist dein Gedicht für mich und ich finde es sehr schön das du ein so persönliches Werk mit uns teilst da wie du schreibst dir ja doch sehr viel daran liegt und du es hier manchen anderen Autoren zum zerpflücken präsentierst.

    Ich mag es sehr! Weiter so!^^

    p.s. ich finde es auch nicht schwer verständlich

    nichts gegen dich Nachteule, bist ja ein Alteisen gegen mich aber hier darf man ja zum glück seine Meinung frei äußern

  4. #4
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    Hallo Ryuzaki91,

    ich war Komet, war dein Satellit,
    schwang mich auf, in jede Silbe,
    kletterte ins Silbenlied,

    mir gefiel die innige Wärme,
    der stille Strahl - Trabantentanz,
    hielt mich nicht ans Gebot der Ferne,
    zu nah kam ich, Komentenbrand.

    Trotz aller Schönheit, werd ich wieder gehen,
    mich nach deinen Worten sehnen und
    dir nur etwas kleines Schenken:
    Kometen schweifen, weil sie an dich denken.

    Liebe Grüße
    Sebastian

  5. #5
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    Hallo Max D. Boes,

    nichts gegen dich Nachteule, bist ja ein Alteisen gegen mich aber hier darf man ja zum glück seine Meinung frei äußern
    Das hier nur als Teil deiner Aussage.
    Ja, darf man. Aber dafür darf ich auch meine Meinung dazu sagen.^^
    Wir befinden uns hier auf einem Gedichteforum. Da gehe ich davon aus, dass wir uns alle um möglichst schöne Gedichte bemühen. Das heißt in meinem Fall nicht, dass ich jeden verabscheue, der anders denkt, aber das ist der Grund, weshalb ich so kritisiere, wie ich kritisiere. Hieße dieses Forum "Tagebücher.com" wäre ich in der Tat zufrieden mit dem Text und würde mich über die Offenheit freuen, mit der der Autor mit seinen Gefühlen umgeht. Aber hier verlange ich mehr. Lernen wollen. Und zwar zu Gedichten.
    Solltest du darüber diskutieren wollen, bin ich gerne dazu bereit, wenn du mir etwas Zeit lässt und dich bei mir meldest. Dann verlager ich den Teil ins Wohnzimmer und wir reden darüber. (Hier wäre es off-topic)

    nächtlicher Gruß, gutes nächtle und carpe noctem
    Nachteule
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  6. #6
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    Hallo Ryuzaki91,

    ich danke sehr fürs Mitteilen; habe mich gerne in dieses melancholische Stimmungsbild vertieft.
    So ein diffus-zerfließendes beschwörerisches Lichtspiel - schön!
    In einigen Punkten bin ich anderer Meinung als Nachteule:

    Zitat Zitat von Nachteule Beitrag anzeigen
    Ich gehe mal davon aus, dass dein Reimschema xAxA sein soll. Die Reime sind nicht wirklich toll, aber Ok.
    Ich finde keinen Anhaltspunkt für die Annahme eines Reimschemas "xAxA" --
    für mein Ohr erklingen hier gelungene Assonanzen - nach umgekehrtem Schema AxAx --
    wobei x = reiner Reim, A = Halbreim (Assonanz).

    Zitat Zitat von Nachteule Beitrag anzeigen
    ... die Harmonie, die du durch den Reim erhalten willst.
    ... kann ich ebenfalls nicht erkennen, viel eher ein Gegengewicht in der Verwendung
    von Halbreimen --- vermag die beklagte Unvollkommenheit gut widerzuspiegeln,
    eine unüberwindbare Distanz in einer nur eingeschränkt möglichen Begegnung.
    So lese ich das. Die Gegensätze gut herausgearbeitet.

    Es grüßt herzlich

    Thisbe
    dich singen scheuer augenblick
    in deinen obertönen werde ich

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