Der Mond ist heut ein trübes Yin und Yang,
entschleiert sich nur wenig, lächelt scheu;
er weiß, er ist seit Tagen nicht mehr neu;
die Zukunft sieht er gar ein bisschen bang.

Und bald ist wieder eine Nacht verstrichen;
sein Yang nimmt stetig zu, sein Yin nimmt ab;
er fühlt sich einmal top und einmal schlapp,
halt einfach irgendwie unausgeglichen.

Er grübelt, zweifelt an sich selbst allmählich
und nimmt sich schließlich nicht für richtig voll;
wird endlich auch für andre unausstehlich,

verbiestert alle mit dem eignen Groll,
bis einer mahnt, dass er so nach und nächlich
vermehrt auf seine Linie achten soll.