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    Schimmerschweifzeit

    Infernodruck verzerrt umfassend Saiten,
    die versonn´nen Töne fehlzuleiten -
    zum Himmel sollt ihr samt der Lyra singen,
    denn aus der Tiefe darf es nie erklingen.

    Schimmerschweife halten alle Leere
    einkerkert, in abgrundtiefer Schwere...
    Ein Gesang aus lauter Nymphenkehlen -
    schattenwortverkürzt, verlor´ne Seelen.

    Der Wind säuselt das alte Wanderlied,
    gestirnentreu, so kesselt es zum Beat.
    Stille, sie vergeht im salzig´ Rauschen,
    nur um Abyssusmelodie zu lauschen.

    Geist, den krümmt man nicht an Dingen,
    sehnlich unterliegt er ew´gen Schwingen.
    Wird ein Stern jemals hinunterreichen,
    hin zu den vergess´nen Tränenteichen?



    "Ach! herrje!" - was singt die Zeit,
    sternetanzend, ihren Schneid,
    rings umher, selbst häufchenweise,
    stets im Kanon immenser Reise.


    ElaS.
    April 2012
    Geändert von stärchen (02.05.2012 um 22:53 Uhr)

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