1. #1
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    des menschen gewissen

    Einst hatte der Mensch ein gewissen,
    ethisch sauber und frei von rissen,
    da kam die Gier zu den Menschen,
    und hat ihnen dies Juwel entrissen.

    Die Gier hat das gewissen genormt,
    es in Religion umgeformt,
    den Gott als Richter missbraucht,
    den Menschen stets bedroht.

    Seit dem ist der behindert,
    eines besseren Lebens gehindert,
    die Gier hat sein gewissen als Waffe,
    Richtung Menschlichen Herz zitiert.

    der Mensch flexibel und doch gesperrt,
    der Mensch gütig und doch verärgert,
    verärgert über seines nächstens Gott,
    das auch seit Gott ist hat man ihm nicht gelehrt.

  2. #2
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    hallo benno
    ich weiss es zu schätzen, dass du deine zeilen ins "arbeitszimmer" stellst. deshalb will ich mal einige ausgewählte dinge rückmelden.
    ich tippe mal, dass du im besten philosophenalter von ca. 16 jahren bist. mein rat wäre, dein geburtsjahr anzugeben. das erleichtert die kritik.
    wie schon einmal gesagt: es ist schwierig, an solchen gedankengängen rumzuschustern. da geht es dann rasch um inhalte und nicht mehr ums gedicht. da habe ich keinen rat.
    auch die länge macht es wiederum schwierig, wirklich daran zu "arbeiten". mein tipp: stell kürzere sachen hin. dann geht eher jemand drüber.
    so, und nun doch noch ein paar konkrete punkte:

    einst hatte der Mensch ein gewissen, entscheide dich: "grossbuchstaben ja oder nein" (ausser, das unstete mache sinn)
    ethisch sauber und frei von rissen, "ethisch sauber" ist extrem dicke, "sauberes gewissen" verstehen alle
    da kam die Gier zu den Menschen,
    und hat ihnen dies Juwel entrissen. "dies" klingt altertümelnd wie der titel. eine falle, die du sonst gut umgehst.

    Die Gier hat das gewissen genormt,
    es in Religion umgeformt,
    den Gott als Richter missbraucht,
    den Menschen stets bedroht.

    Seit dem ist der behindert,
    eines besseren Lebens gehindert,
    die Gier hat sein gewissen als Waffe,
    Richtung Menschlichen Herz zitiert. in dieser zeile steckt keine aussage (oder ist unkenntlich)

    der Mensch flexibel und doch gesperrt, flexibel - eigenschaft / gesperrt - zustand, vertracktes gegensatzpaar
    der Mensch gütig und doch verärgert, siehe zeile oben
    verärgert über seines nächstens Gott, in dieser zeile steckt keine aussage (oder ist unkenntlich)
    das auch seit Gott ist hat man ihm nicht gelehrt. in dieser zeile steckt keine aussage (oder ist unkenntlich)

    du gibst deinem text eine bestimmte form, der du den sprachfluss unterordnest. das ist ja nicht untypisch für gedichte. aber ich meine, solche form oder formen sollte(n) klarer erkennbar, bzw. konsequenter durchgeführt sein.

    uff. ich hoffe, du kannst was damit anfangen.
    lg wilma27

  3. #3
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    danke wilma 27 !

    mein alter tut nichts zur sache. es geht mir hier darum meine visuellen gedanken in worte zu fassen (wie falsch sie auch gewählt sind) um es von allen nicht bewertet sondern bearbeitet werden. die unkentlichen zeilen haben immer bezug zum ganzen.

    weil der mensch die worte beim lernprozes immer mit dem eigenen erlebten biographie verknüpft und visualisiert.können wörter nie 100% gedanken übertragen.

    die ist der grund für meine gedichte im arbeitszimmer.

    ich schätze es komunikation zu verbessern. fehler sind für den einen schädlich, doch in einer gruppe können sie durch verbessern positives hervorbringen.

    danke und grüße!

  4. #4
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    Hallo Benno
    Ich hatte wohl falsch verstanden, dass der Affe gelaust werden wollte. Da sich ein paar Läuse "visualisiert" hatten, wollte ich helfen, sie zu knacken.
    Falls du die Versal-Schrift deiner neuen Gedichte nicht als Scherz meinst: Ich dachte auch noch an die ganz normale Möglichkeit, die ich hier visualisiere.
    Schönen Sonntag
    Wilma27

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