Thema: Polarstern

  1. #1
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    Polarstern

    Polarstern

    Den Weg ich finde,
    Das dank Dir.
    Bist mein Polarstern,
    Leuchtest mir.

    In jeder dunklen Nacht
    Ich wander,
    Bist du mein Licht.

    Dank füreinander!
    Geändert von Laysania (22.05.2012 um 21:09 Uhr)
    Es ist, was es ist....

  2. #2
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    Guten Abend Laysania,

    zu aller Erst möchte ich gerne einmal eins sagen: schön, das du wieder zu gedichte.com zurückgefunden hast! Ich kannte dich zwar vorher noch nicht, aber hier gibt es wirklich einige Forenleichen, deren Accounts nur so dahin dümpeln.

    An sich finde ich erregst du mit deinem Gedicht keine schlechte Faszination. Polarstern, Natur - und das auch noch mit den persönlichen Klagen/persönlichen Dankes vermischt,.. es gibt eigentlich kein schöneres Thema in der Poesie.

    In einem ganzen mundet mir das Gedicht trotzdem nicht wirklich. Die erste Strophe kann man, obgleich der relativ einfachen Sprache und Reime, noch als halbwegs gelungen ansehen, die zweite Strophe dagegen enthält rhetorische Unstimmigkeiten und die dritte Strophe - ein dürftiger Vers mit zwei Worten - ist nur noch ein Ausdruck einer ganz offensichtlichen Phantasielosigkeit.

    Zitat:
    In jeder dunklen Nacht,
    Ich wander,
    Bist du mein Licht!
    Ich bin mir über die Interpunktionsregeln nicht ganz im Klaren, doch kann ich sicher sagen, dass hier etwas gewaltig unstimmig ist und im Argen liegt.

    "In jeder dunklen Nacht,.. wo ich wander,..
    die adverbiale Bestimmung ist für mich in diesem Satz ein Muss, wenn du zum dritten Vers "Bist du mein Licht!" eine Kausalität dazu herstellen möchtest. So ist die Aussage schlichtweg: Das l.I. wandert in einer dunkelnden Nacht und der Polarstern ist sein Licht. Eintönig, und nur unter dem Mantel einer weit ausgelegten, dichterischen Freiheit vertretbar.

    Und das der letzte Vers nun gänzlich unpoetisch ist, brauch ich dir doch nicht zu erklären, oder?

    Fazit: Mit einer Überarbeitung der letzten beiden Strophen, insbesondere des letzten Vers, könnte das Gedicht noch einmal gewinnen. Das Grundthema ist anspruchsvoll und stellt einen harmonischen Bezug zwischen Mensch, Leben und Natur dar. Ansonsten sind die Sätze ziemlich verdreht und leidet hätte man daraus mehr machen können:

    Schade!

    Viele Grüße,
    Martin


  3. #3
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    Lieber Martin,

    da hast du mein "kleines Schnelles" aber ganz arg auseinander gerupft.
    Du hast schon recht, einen großen Anspruch besitzt es sprachlich nicht, jedoch war mir eben das dieses Mal auch nicht das Wichtigste. So war die Einfachheit des Ganzen schon gewollt.
    Dass es rhetorische Unstimmigkeiten besitzt, mag ich nicht abstreiten, da ich damit noch häufig zu kämpfen habe. Und - oh schande - wie recht du mit der Interpunktion hast, die ist wirklich schlichtweg falsch.
    Eine dritte Strophe besitzt es gar nicht, die letzte Zeile gehört noch zu der zweiten Strophe. Ich habe sie lediglich mit einem Absatz getrennt, um es deutlicher hervor zu heben.

    Ich danke dir vielmals für deine Kritik und freue mich immer über Feedback, ganz gleich welcher Art.

    Lieben Gruß,
    Laysania
    Es ist, was es ist....

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