Ein Stiller Held,
ein Typ von nebenan,
ausgebildet zu geben,
was er nur geben kann.

Hat Kurse besucht,
und Freizeit geopfert,
zu retten und schützen,
was wurde geopfert.

Kann helfen in wirklich,
jeder Situation,
doch sich selbst helfen,
wer kann das denn schon.

Kann Retten beim Unfall,
Löschen jedes Haus,
doch braucht er selbst Hilfe,
schaltet sein Kopf aus.

Gibt jedem nen Rat,
ist da wenn es brennt,
doch brennt er selbst,
ist er der der rennt.

Geht der Melder,
ist er zur Stelle,
kommt von überall,
in kürzester Schnelle

Mit blauem Licht,
und großer Eile,
fährt er umher,
braucht keine Weile.

Kommt dann dort an,
mit klarem Kopf,
rettet ein Kind,
packt es am Schopf.

Löscht jedes Haus,
das Feuer ist aus,
bringt zurück von den Toten,
im Einsatz für die Roten.

Fühlt sich wie Gott,
fast unbesiegbar,
denn auch nur,
weil dieser Tag war noch nie da.



Es war der größte,
Einsatz den er kannte,
er nannte sich Leben,
wo es noch niemals brannte.

Er versuchte zu löschen,
kämpft gegen Feuer,
sein eigenes Leid,
wie ein ungeheuer.

Statt Wasser und Schaum,
das kannte er kaum,
war diesmal der Kampf
mit anderen Mitteln.

Mit Liebe und Schmerz,
kämpft sein Herz,
Mit Gedichten und Rosen,
kämpft er sein Leben.

Der Brannt außer Kontrolle,
nun kennt er die Rolle,
es geht nicht um ihn,
seine Luft ist bald hin.

In voller Montur,
fällt er zu Boden,
die Luft ist erschöpft,
das Feuer geköpft.

Nun liegt er da,
ohne Luft und Atem,
doch steht er auf,
um den Schmerz zu erwarten.

So geht es nicht weiter,
es hilft keine Leiter,
er ist groß geworden,
weiß was sie fordern.

Aufgeben wäre,
für ihn wohl das beste,
doch er trägt,
die Verantwortungsweste.

Rot ist sie wohl,
wie Rosen und Liebe,
kämpft um alles,
kämpft für die Liebe.