Thema: zaubernebel

  1. #1
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    zaubernebel

    zaubernebel


    sonnenaufgang
    im wiesengrün
    warmes quellen
    der begierde

    dein atem
    ein zaubernebel
    dein kuss
    wird opiumhain

    heiliges elysium
    heiße ströme
    berauschen
    gewitter der sinne

    im herzen
    gravitationsbeben
    geboren
    mein stern
    ...
    ..
    .

  2. #2
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    Da tauchen wieder die Punkte am Ende auf - ist das bei deinen Gedichten Programm? Es ist so wie Musikstücke, die kein Ende haben sondern ausgeblendet werden. Manchmal macht das Sinn, oft stört es mich allerdings. Hier im Nebel macht es Sinn, das beschriebene Gefühl verliert sich sozusagen im Zauber und wird ungreifbar, verschwommen.

    Das Gedicht ist stimmig, steigernd, einfühlsam. Nicht so schön gefällt mir das "gravitationsbeben", Gravitation hat so einen technischen touch, über den man hier im Gefühlsnebel stolpert. Vielleicht schöner: "kraftfeldbeben" oder "schwerkraftbeben" oder "anziehungsbeben", irgendwie so.

    Schön zu lesen, dein Gedicht!
    Liebe Grüße
    Mumpitz

  3. #3
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    Oder
    im herzen
    "Liebes(erd)beben"
    ausgebrochen
    mein Stern

    LG E.Chatterfield wäre mein Vorschlag fürs gravitationsbeben.

  4. #4
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    @Mumpitz


    Moin, die Punkte am Ende des Gedichtes habe ich schon mal erläutert.
    Die Punkte sind Teil vom Gedicht. Wie ein Vogel der hier und da Federn verliert. Geht das Gedicht ungesehen, unkommentiert unter löst es sich auf. (die Punkte) Oder es färbt ab, es animiert. (gibt Punkte ab). Oder die Punkte sind gedankliche Energieteilchen die sich finden und, oder sich verbreiten oder auflösen je nachdem. Und die Punkte sind meine Marotte.

    Dein Zitat: „gravitationsbeben", Gravitation hat so einen technischen touch, über den man hier im Gefühlsnebel stolpert. Vielleicht schöner: "kraftfeldbeben" oder "schwerkraftbeben" oder "anziehungsbeben", irgendwie so.“

    Nun, ich bin auch etwas mystisch, astronomisch, und phantastisch angehaucht. Also habe ein sehr breites Bewunderungsfeld, (Mathe, Physik, Astronomie, Biologie, usw.) zum nachdenken, spekulieren und philosophieren.
    Ohne Gravitation kein Leben, sie ist eine feste Konstante. Übrings sind Gravitationswellen schneller als das Licht, mal so nebenbei.

    Mein Zitat: „im herzen
    gravitationsbeben
    geboren
    mein stern „

    Natürlich ist hier nicht die Schwerkraft gemeint, trotzdem die Anziehung schon, im Sinne von Zuneigung. Weiter. Wer sich etwas mit den schwarzen Löchern auskennt (Astronomie), weiß das sie die Geburtsstätten von neuen Sternen ist, oder sein kann, wenn die kritische Masse erreicht ist. Deshalb hier: „geboren mein Stern“ Ich habe hier in der Strophe. Physik, mit Biologie und Liebe vermischt.
    Und da die Gravitation so oder so, von der Natur aus stammt, denke ich ist diese Konstellation reell.
    So danke dir.

    @Lady

    Na Hallo, Zitat:“ Oder
    im herzen
    "Liebes(erd)beben"
    ausgebrochen
    mein Stern“

    Nein, niemals. Das wäre eine Schlimmverbesserung.
    Bei „Liebesbeben“, was ein schöner Begriff wäre, der aber hier nicht trifft, kann ich mir viel vorstellen. Aber nicht, geboren mein Stern. Eher ein hin und her gerissen sein. Nö, ich lass das mal so oben stehen, so wie es steht passt es schon. Ich bin Horst, eben ein Eigenbrötler, grins. Ich habe eigene Vorstellungen und Gesetze. Trotzdem Danke, du hast schon oft gute Gedanken gehabt, die ich umgesetzt habe. Hier aber behalte ich meine Denkweise, ich danke dir trotzdem.

  5. #5
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    Ja, man soll sich nicht dauernd was einreden lassen - man muss zu seinen Texten stehen, wie die Tanne im Sturm
    auf der Bergeshöhe.
    Mir gefällt auch dein Gravitationsbeben, konnte mir darunter nur nichts vorstellen zuerst, da ich technisch eine
    Null bin.
    LG E.Chatterfield

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