Sind schuldlos wir, wenn wir davon nichts wissen?
Wenn wir die Augen schließen vor den Zeiten?
Ist Abstinenz ein sanftes Ruhekissen?
Und führt sie uns durch tiefe Dunkelheiten?

Und hat am Ende denn nicht der gewonnen,
der ohne Feind und ohne Opfer blieb?
Der sich in seinen Traum hat eingesponnen,
der sagt: O Welt, ich hab dich gar zu lieb?

Das sind so Fragen, die man kaum sich stellt.
Ob nun aus Angst, ob nun, weils delikat.
Die Unschuldslämmer sind die Herrn der Welt.
Drum braucht der feine Mensch sein Opiat.