Thema: Nachts

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    Nachts

    Strophe 1
    Zitternd vor Kälte wachst du in dieser dunklen Nacht auf
    und deine traurigsten Gedanken nehm' nun ihren Lauf.
    Immer wenn du kurz vor dem Einschlafen stehst,
    schreckst du zurück vor 'nem Schatten, der nicht vergeht.
    Du starrst ihn an und fühlst große Schmerzen,
    er starrt zurück
    und deswegen spürst du so ein' riesen Stich in deinem kleinen Herzen.
    Sie schließt die weiten Augen, fängt laut an zu schrei'n,
    Nicht einer hört, dass sie viel zu oft wachliegt und weint.
    Niemand kommt in ihr kleines Zimmer gerannt,
    weil alles, was ihr lieb war, so unerwartet verschwand.
    Und sie würde gerne wegrenn', doch wie soll das gehen?
    Sie hat keinen der für immer für sie da sein kann.
    Sie ist deshalb immer so allein auf der Welt,
    ist wie ein kleiner, kranker Hund, der vor Schmerzen nur bellt.
    Sie wär' so gerne tot und sie sieht nur noch rot
    und deshalb schlitzt sie sich auf vor blinder Wut.

    Refrain
    Diese Nacht ist so wie ein Ungeheuer,
    siehst weder Sterne noch den Mond,
    doch irgendwann wird sie zu einem hellen Feuer.
    Und dieses Feuer, was die Nacht jetzt hier ablöst,
    zeigt uns, dass der Tag nun Mutter Erde küsst.
    Diese Nacht ist so wie ein Ungeheuer,
    siehst weder Sterne noch den Mond,
    doch irgendwann wird sie zu einem hellen Feuer.
    Und dieses Feuer, was die Nacht jetzt hier ablöst,
    zeigt uns, dass der Tag nun Mutter Erde küsst.

    Strophe 2
    Du stehst nun ganz allein am Fußweg,
    denn deine Freunde brauchen Geld.
    Es ist so weit, dein Mut, der fällt.
    Schon wieder kommt der Dealer auf dich kleinen Wurm zu
    und lässt dich immer noch nicht ohne Leistung in Ruh'.
    Er verlangt dich auf dem Strich, bis du dein Geld endlich rein hast,
    nur ein paarmal f***** und du hast's.
    Doch er hasste diesen Job so sehr,
    wünschte sich Sternenstaub,
    denn für das, was er dachte, waren alle taub.
    Er ging daran kaputt, also rannte er hinaus zur Nacht,
    auf einmal fühlte er ein bisschen Macht.
    Doch diese Macht half ihm gar nichts mehr,
    denn er war abhängig von ihnen - und das ganz sehr.
    Dieser Junge fühlte sich nur ausgenutzt,
    er wollte sich nur tot sehen,
    weil er's jetzt nun sah, denn alle haben's gewusst.
    Er stellt die Frage: "Warum war ich's, der strichen muss?"
    und erschoss all' sein Leiden mit nur einem Schuss.

    Refrain
    Diese Nacht ist so wie ein Ungeheuer,
    siehst weder Sterne noch den Mond,
    doch irgendwann wird sie zu einem hellen Feuer.
    Und dieses Feuer, was die Nacht jetzt hier ablöst,
    zeigt uns, dass der Tag nun Mutter Erde küsst.
    Diese Nacht ist so wie ein Ungeheuer,
    siehst weder Sterne noch den Mond,
    doch irgendwann wird sie zu einem hellen Feuer.
    Und dieses Feuer, was die Nacht jetzt hier ablöst,
    zeigt uns, dass der Tag nun Mutter Erde küsst.

    Strophe 3
    Ja ich hör' dich hinter'm Busch wein'
    und nicht mal dein kurzer Schrei
    wird dich jemals von dieser kalten Angst befrei'n.
    Du hast ja keine Ahnung,
    du denkst, dein Leben wird noch heil werden,
    weil wir's dir immer nur so lehrten.
    Doch alles wird nur schlimmer und du verstehst nichts mehr,
    denn war nicht sonst dein Leben zu dir noch immer fair?
    Und was jetzt passiert, konnte sie nicht versteh'n,
    denn wir sind alle nur noch da, um in den Tod zu geh'n.
    Ja er kommt in in dieser Nacht,
    sie wünscht sich hinauf zum Mond,
    ja sie zittert mit all' ihrer Kraft.
    Ihre Ängste werden nie vergeh'n,
    nie wieder wird sie mit einem Fremden geh'n.
    Sie flippt aus, wenn er kommt, sie ist am Durchdreh'n,
    sie guckt in die Pfütze und kann nur ihren Hass seh'n.
    Warum stellt ihm keiner Fragen?
    Heute ist ein guter Tag, um für immer Lebewohl zu sagen.

    Refrain
    Diese Nacht ist so wie ein Ungeheuer,
    siehst weder Sterne noch den Mond,
    doch irgendwann wird sie zu einem hellen Feuer.
    Und dieses Feuer, was die Nacht jetzt hier ablöst,
    zeigt uns, dass der Tag nun Mutter Erde küsst.
    Diese Nacht ist so wie ein Ungeheuer,
    siehst weder Sterne noch den Mond,
    doch irgendwann wird sie zu einem hellen Feuer.
    Und dieses Feuer, was die Nacht jetzt hier ablöst,
    zeigt uns, dass der Tag nun Mutter Erde küsst.


    Hier habe ich versucht, zu einem Lied einen neuen Songtext zu schreiben. Wer wissen will, welches Lied ich hier verändert habe, kann mich gerne per PN fragen
    Wer das Lied hat, dem sei gesagt, dass ich weiß, dass es nicht immer ganz 100pro passt, aber ich finde, dass man es mit einer bestimmten Silbenverteilung an den entsprechenden Stellen trotzdem hinkriegt
    Verbesserungsvorschläge sind trotzdem erwünscht
    Geändert von Thrillermietze (19.05.2012 um 12:22 Uhr) Grund: fühle >> fühlte, gib >> ging, niemals >> nie
    Bitte beachtet die Grundregeln!

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