Wie ungewollt aus dir das Leben schreit,
und niemand noch, der irgend Antwort gibt,
und so, mit deiner Last der Einsamkeit,
fühlst du dich unwohl, zärtlich ungeliebt.

Du bist gewiss, nichts wartet noch auf dich,
dies ist des Herbstes stiller Schlussakkord,
und alle Sätze mehr sind untauglich,
du sparst dir jedes unbedachte Wort.

Doch wahr, das Dasein fordert den Tribut,
der dir die Tage liebenswerter macht.
Und dein Kalkül sagt dir, nimm allen Mut,
noch ist es Abend erst und noch nicht Nacht.