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    Die Urdichtung

    Kommst du mit der Urdichtung mal angereist,
    dann nennt man Drama, Lyrik und Epos es meist.
    Mit Mimus, Märchen, auch Ballade,
    dem epischen Lied, und der Totenklage,

    wird chronischer Wechselgesang zum Arbeitslied,
    und was mit dem Tanzlied, dem Zauberspruch geschieht,
    das wird zum Gebet der Rahmenerzählung,
    dem lyrischen Zyklus, mit "Ichvermählung".

    Zum Briefroman, möglichst mit den indischen Karmen,
    verbindet Satire man mit Melodramen.
    Beim Monolog, der sich auf das Lügen bezog,
    ich mich im Forum vor Lachen oft bog!

    Um sich literaturwissenschaftlich in Szene zu setzen,
    nennt man solche Gedichte um die Messer zu wetzen.
    Drum setzt man diese Version und jene Epistel
    am besten dabei auch ganz schnell in die Distel.

    So ist dieses Schema der Literatur,
    eine Naturform der Gattung unserer Dichter stets nur!

    Geändert von almebo (21.05.2012 um 01:13 Uhr) Grund: Ausbesserung
    Lieber ein eckiges Etwas,
    als ein rundes Nichts.

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