1. #1
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    Der Flagellant

    Der Geißler Trichomonias,
    peitscht Leute gern – ihm macht es Spaß!
    Es ist nun einmal sein Pläsierchen,
    er wird so ganz zum Geißeltierchen.

    Amöbencharlie kommt heut dran:
    zurück ins Loch, du Untermann!
    Ich bin darin der Spezialist,
    weil das mein Unternehmen ist!

    Schaff ichs alleine nicht als Geißler,
    dann kommen meine Wadelbeißler,
    da gibt es eine Infektion:
    heb dich hinweg, mach dich davon!
    liaba den jandl im pfandl, ois de jelinek im herrgodseck (von mia)

  2. #2
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    Oh Gott, das geht mir an die Nierchen,
    stöhnt röchelnd das Pantoffeltierchen...

    Schönes Drama aus der Welt der Einzeller!

    Ciao
    Mumpitz

  3. #3
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    hallo drago
    spott und seitenhiebe machen ein forum lebendig, mit netten gedichten allein würden hier nur einzeller überleben.
    aber ich bin schon einverstanden, wenn man es nicht bis zur infektion kommen lässt.
    zum handwerk meinte ich, dass es schön wäre, wenn die dritte strophe sich nicht einen so großen sprung in der biologischen ordnung machen würde.
    und sonst sehr genossen, wie du hier einen mir unbekannten griechen förderst.
    lg wilma27

  4. #4
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    @Mumpitz
    Ha, das Pantoffeltierchen, ich bin überführt!
    Du musst nicknametechnisch ein entfernter Verwandter von mir sein!
    Danke für die Blumen!

    @wilma
    Die Frage stellt sich aber, ob wir es so lebendig haben wollen, dass wir das (immerhin noch) schlagende Herz durch die klaffende Einschusswunde sehen wollen.
    Mir persönlich wäre es lieber (auch wenn es mir nicht vollkommen recht wäre), wenn es sich wie im Gedicht eines gewissen Platzwartes verhielte:

    Ich betrachte uns jetzt als Verein von kleinen Gärtnern.
    Jeder hat für sich ein Stücklein Erde zu bestellen:
    dort ein Pflänzchen, hier ein Bäumlein, sonst nur Rasen
    und vor allem keinen Wildwuchs bitte!
    Manchmal blickt man über seine Hecke:
    na, Herr Nachbar, schön blühen die Rosen!
    Jeder lobt des Andern Gärtnerkünste

    Schrebergartenschreibidylle!

    Die von dir monierte dritte Strophe generiert sozusagen ein Spiegelbild von Gebräuchen, die Quantensprünge in der “biologischen“ Entwicklung bösartig nivellieren wollen.

    Zu dem von mir geförderten Griechen kann ich dir nur wünschen, dass du seine Bekanntschaft dein Leben lang nicht machen wirst, denn solltest du ihm aus irgendeinem Grunde Unterschlupf gewähren, wird es für dich sehr unangenehme Folgen zeitigen.

    danke für die Rückmeldungen
    lg
    Drago
    liaba den jandl im pfandl, ois de jelinek im herrgodseck (von mia)

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