Thema: Die Elemente

  1. #1
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    Die Elemente

    Heller Mond und tausend Sterne
    Warmer Sand und Meeresrauschen
    Laue Sommerbrise
    Und blinkende Schiffe in der Ferne
    Und ich wende mein Gesicht zu Luna
    Kalt umschmeichelt mich ihr Licht
    Blass und kühl erscheine ich
    In Ihrem Angesicht
    Und ihre Kühle und ihr Eis
    Stillt das Feuer in meinem Herzen
    Und versucht auszumerzen
    Was in mir mich selbst verzehrt
    Und in die Stille
    In die Landschaft
    Zwischen Erde, Wasser Luft
    Passt das Feuer
    Und eilt zu seinen Brüdern
    Tänzerisch und drehend
    Sind die Elemente vereint
    Und glücklich kehrt das Feuer
    Nun kein ungestümes Ungeheuer
    Zu dem Mädchen zurück
    Welches es freiließ
    Um das Gleichgewicht zu finden



  2. #2
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    Das Feuer kehrt zurück. Wenn das Mädchen sich sinnbildhafter deuten ließe, sähe ich eine "Persephone" Gestalt annehmen und alles in sich vereinigen, was der Mond nur unzureichend symbolisieren kann, da er ja etwas abseitige Romantik fördert. Aber so ist wenigstens der Anfang gemacht auf dem Ilönchen aufbauen könnte

    LG RS
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  3. #3
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    Tatsächlich soll das Mädchen hier genau das sein, was es ist- ein Mädchen
    Es geht eher darum, dass das Lyrische Ich ein temperamentvoller Mensch ist und in der Großstadt sozusagen keine innere Balance herstellen kann, weil das Gleichgewicht der Elemente nicht stimmt. In der Natur, und vor allem am Meer, kann das Feuer raus und hört auf, sie von innen zu verbrennen.
    Ich habe mir nicht groß was dabei gedacht, es ist eher aus einer Szene entstanden, die mir im Kopf rumgeisterte

  4. #4
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    Ich weiß Ilönchen. Der Höhepunkt mag dir vielleicht nur so rausgerutscht sein, ist aber das Urelement jedes Wesens der Darstellung die über sich selbst nur dann hinausgeht, wenn man sich selbst zurücknimmt wie es hier hervorragend gelungen ist:

    Und versucht auszumerzen
    Was in mir mich selbst verzehrt
    LG RS
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

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