'Wohin des Weges, Kind?'

-Ich weiß nicht, Herr, wohin er führt.
Er ist lang und bunt und grau
Und verschwimmt, sobald man ihn berührt,
Wie ein Bild im Nebeltau.

Ich kann nur gehn, soweit ich kann
Und hoffen, ich bin nicht allein.
Stell ichs mir vor, bekomm' ich Angst
Mein Leben wär nur Trug und Schein.

Er bleibt im Geheimen, gibt nichts preis
Und sobald man wagt, ihn zu verlassen
Lockt er wieder leuchtend heiß
Und machts unmöglich, zu vergessen.

So hab ich keine Wahl, mein Herr,
als weiter nur voranzugehn,
Und zu vertraun auf euch, mir beizustehn.