Thema: Es

  1. #1
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    Zürich
    Beiträge
    3

    Es

    Leblosigkeit, Totenstarre, Wiedergeburt
    In eine neu angepasste Scheinwelt
    Realitätentausch ohne Sicherheitsgurt
    Die Gedanken weiterhin auf sich gestellt

    Berühr mich nicht
    Es existiert kein Licht

    Depression, Stimmen, Dämonen
    Vom eigenen Leben ausgelacht
    Es kann sich nicht für jeden lohnen
    Manch Leben nicht zu Ende gedacht
    Einige Wenige bestimmen das Tempo
    Entweder man hält stand oder zerbricht
    Der Eigenantrieb wird zum No-Go
    Das Eigenleben zum Totengedicht

    Hörst du nicht
    Es existiert kein Licht

    Existieren, erschaffen, vernichten
    Es ist der Sand in den Augen
    Der fehlende Wille umzuschichten
    Der kaputte Blick nach Vorne zu schauen
    Die Krebslegierung auf den Gedanken
    Die sich negativ in alles frisst
    An der immer mehr erkranken
    Bis niemand mehr die Normalität vermisst

    Verstehst du die Zeichen nicht?
    Es existiert kein Licht

  2. #2
    Registriert seit
    Sep 2010
    Ort
    Kaiserslautern
    Beiträge
    489
    Das Motiv des Licht wandert durch das ganze Gedicht - das finde ich gut und konsequent.

    Der Inhalt ist nichts Neues, deswegen sage ich nichts dazu.
    Ich weiß, was Depressionen sind, hatte sie vor einiger Zeit und habe sie wahrscheinlich jetzt auch.


    In Depression fällt alles leiser

    Schwere beschwört den einzig leichten,
    den unbeschwerten Abwärtsfall.
    Und unten wartet noch Verständnis,
    vielleicht nur Trost, so schön banal.

    In Depression geht alles leiser,
    fällt alles tiefer als zum Grund.
    Ich schreibe nur auf Schwarz mit Kohle,
    und schone meinen müden Mund.

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