1. #1
    Registriert seit
    Aug 2010
    Beiträge
    5.910

    Die alten 68er

    Die alten 68er

    ©Hans Hartmut Karg
    2012

    Einst trugen sie noch schwarze Bärte,
    Jetzt sind sie alt – und ziemlich grau.
    Mit Großprotesten in der Herde
    Befreiten sie einst manche Frau.

    „Wer zweimal mit derselben pennt“ –
    So provoziert´ ein wilder Spruch –
    „Gehört schon zum Establishment!“ –
    Und viele lasen Maos Buch.

    Gar manche kifften, tranken, rauchten:
    So loteten sie Freiheit aus.
    Autoritäten sie anfauchten,
    Manch´ Radikale wurden draus.

    „Unter den Talaren Mief von tausend Jahren“:
    Den wollten sie beiseite raffen.
    Doch heute, mit den grauen Haaren,
    Sind sie es, die das nicht mehr schaffen.

    Man findet sie noch in Heilbädern,
    Die einstmals groß die Sit-ins führten.
    Heute, als Großmütter, Großväter
    Sind sie es, die Weihnachten einführen.

    So werden also Alte rasten,
    Die einstmals wildlings demonstrierten
    Und mit Kritikvermögen hasten,
    Verführte waren – und verführten!

    Sie leben heute ihrem End´ entgegen,
    Wo niemand mehr sich für ihr Anti interessiert.
    Längstens erobern Spezialisten ihren Segen,
    Gebärden sich als Alphas ungeniert.

    Die einst kritisch die guten Felder pflegten,
    Sie sind schon lange auf das Altenteil gesetzt,
    Und während sie sich selbst Autorität zulegten,
    Sahen sie wieder einmal, wie sehr sie gehetzt.

    An diesen Alten sind die Jahre rasch vorbei gezogen,
    Obwohl sie meinten, die Visionen seien zeitlos-ewig.
    Doch waren spätere Generationen ihnen kaum gewogen,
    Um altes Hirnwasser sich einzuflößen, das schon ledig.

    Ergeben in das späte Schicksal aller ihrer Ahnen
    Erwarten auch Rebellen langsam ihren Tod.
    Sie werden heute schon mit leisem Zittern ahnen,
    Was ihnen blüht, wenn dann vorbei die schwere Erdennot.

    *

  2. #2
    Registriert seit
    Jan 2011
    Ort
    schweiz/bw
    Beiträge
    9.233
    hallo dr.karg
    tja, was kommt da wohl auf uns zu?
    "der weg zur hölle ist gepflastert mit guten vorsätzen
    und die wände dort tapeziert mit unsren gedichten"

    lg wilma27

  3. #3
    Registriert seit
    Feb 2007
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    3.980
    Hallo Herr Doktor,

    welch ein Schwachsinn! Ich frage mich, in welchem Kaff dein lyrisches Ich die 68er, wenn überhaupt, mitbekommen hat? Von Wissen ist das Endlosgedicht gewiss nicht getrübt.

    Einst trugen sie noch schwarze Bärte,
    Jetzt sind sie alt – und ziemlich grau.
    Mit Großprotesten in der Herde, Komma
    Befreiten sie einst manche Frau.

    Hier heißt es, Menschen, die über die Nazivergangenheit nachdachten, die Eltern zum Reden zwingen wollten, waren Herden? Schafe, Rinder, Gnus .....?
    Sie, wer bitteschön, befreite die Frauen? Das besorgten sie selbst, denn der Keim war längst vorhanden!

    „Wer zweimal mit derselben pennt“ –
    So provoziert´ ein wilder Spruch – ohne Apostroph
    „Gehört schon zum Establishment!“ –
    Und viele lasen Maos Buch.

    Was ist an der „Maobibel“ falsch? Seine Sprüche sind kurz, präzise, einleuchtend und für Deutsche hatten sie Signalwirkung in einer Zeit, da hier die Vergangenheit noch unter den Teppich gekehrt wurde.
    Diejenigen, die damals die „freie Liebe“ proklamierten, waren weitaus älter als diejenigen, die sie jetzt ausüben!

    Gar manche kifften, tranken, rauchten:
    So loteten sie Freiheit aus.
    Autoritäten sie anfauchten, Inversion
    Manch´ Radikale wurden draus. ohne Apostroph

    Mit keiner der genannten Drogen wurde Freiheit „ausgelotet“. Für Demos und Treffen an den Unis brauchten sie einen klaren Kopf. Die 68er hatten damit nichts am Hut.
    Es war eine Handvoll, die sich absonderte! Gemessen an den Studenten, die europaweit auf die Barrikaden gingen, ein Klacks; was soll manche aussagen? Tausende? Hunderttausende?

    „Unter den Talaren Mief von tausend Jahren“:
    Den wollten sie beiseite raffen. Inversion
    Doch heute, mit den grauen Haaren,
    Sind sie es, die das nicht mehr schaffen.

    Kein Wunder, denn die Alten sind längst durch Neolinke ersetzt.

    Man findet sie noch in Heilbädern,
    Die einstmals groß die Sit-ins führten.
    Heute, als Großmütter, Großväter
    Sind sie es, die Weihnachten einführen.

    Ist deinem lyrischen Ich der Blödsinn, den es mit dieser Strophe verzapft, eigentlich klar? Mir fehlen die Worte!

    So werden also Alte rasten,
    Die einstmals wildlings demonstrierten
    Und mit Kritikvermögen hasten,
    Verführte waren – und verführten!

    Niemand hat die 68er „verführt“ und sie verführten auch Niemanden. Sie gingen auf die Straße, um ihren Unwillen zu verkünden. Wer war es denn, der beim Schahbesuch den Studenten Ohnesorg erschoss? Es war ein „Linientreuer“! Und wer drosch mit Knüppeln auf die bis dahin friedlichen Studenten ein? Gekaufte „Jubelperser“! Damit begann die Radikalisierung und sie war von bundesdeutschem Kader geplant.

    Sie leben heute ihrem End´ entgegen,
    Wo niemand mehr sich für ihr Anti interessiert. Inversion
    Längstens erobern Spezialisten ihren Segen,
    Gebärden sich als Alphas ungeniert.

    Das linke Gedankengut ist längst nicht vorbei, auch wenn sie sich inzwischen mit Armani schmücken. Wer Scheuklappen trägt, kann das natürlich nicht erkennen. Der sieht nur, was er will und prangert an.

    Die einst kritisch die guten Felder pflegten,
    Sie sind schon lange auf das Altenteil gesetzt,
    Und während sie sich selbst Autorität zulegten,
    Sahen sie wieder einmal, wie sehr sie gehetzt.

    Auch Linke müssen sich dem Wandel anpassen. Ihre Ideen bleiben aktuell!

    An diesen Alten sind die Jahre rasch vorbei gezogen,
    Obwohl sie meinten, die Visionen seien zeitlos-ewig.
    Doch waren spätere Generationen ihnen kaum gewogen,
    Um altes Hirnwasser sich einzuflößen, das schon ledig. Inversion

    Nicht nur an diesen Alten sind die Jahre vorbei gezogen; auch die „anderen“ werden älter.

    Ergeben in das späte Schicksal aller ihrer Ahnen
    Erwarten auch Rebellen langsam ihren Tod.
    Sie werden heute schon mit leisem Zittern ahnen,
    Was ihnen blüht, wenn dann vorbei die schwere Erdennot. Inversion

    Fest steht, dass die Ideen der Studenten und später der Linken aus keinem Lebensbereich mehr wegzudenken sind!

    Das Gedicht ist sprachlich umwerfend grässlich. Ich frage mich, warum hast du seit deiner Registrierung hier vor knapp zwei Jahren nichts dazu gelernt? Weißt du immer noch nicht, was Inversionen sind? Weißt du immer noch nicht, wie Sprache klingen muss? Weißt du noch immer nicht, wo ein Apostroph sitzen kann? Ich habe längst nicht alle Fehler gekennzeichnet!

    Inhaltlich ist dein Gedicht entsetzlich, ein Trauma! Deine Behauptungen sind unhaltbar; ich könnte dir Seiten lang Argumente dagegen liefern! Schlagworte wie: "schwarze Bärte", "Wer zwei Mal ....." und Drogen sind eindeutig Meinungsmache gewesen, die jeder Depp unter der Eiche am Dorfanger lesen und sich ein "BILD" davon machen konnte.

    Schade um die Zeit, die ich damit vergeudet habe, denn ich hatte gehofft, endlich mal was Lesbares aus deiner Feder präsentiert zu bekommen - sehr ärgerlich!

    Gruß,
    Medusa.
    Geändert von Medusa (11.06.2012 um 14:31 Uhr)

  4. #4
    Registriert seit
    Aug 2010
    Beiträge
    5.910
    Liebe Wilma,
    das denke ich auch. Es könnten wirklich unsere Gedichte sein.....
    Beste Grüße H. H. Karg


    Liebe Medusa,
    das Gedicht ist Teil meiner Ironischen Lyrik!
    Nicht jeder wird nachvollziehen können, was ich selbst - noch - erlebt habe.
    Herzliche Grüße H. H. Karg
    Geändert von Nachteule (12.06.2012 um 01:36 Uhr) Grund: Doppelposting

  5. #5
    Registriert seit
    Feb 2007
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    3.980
    Hallo Herr Doktor,

    das nennst du "ironische Lyrik"?
    Nee, das ist allerdümmste Verarsche, verpackt in schlechte, fehlerhafte Sprache und dreiste Allgemeinplätze.
    Und noch was: "- noch - erlebt" heißt noch lange nicht, etwas verstanden zu haben.

    Grüße an dein lyrisches Ich verbunden mit dem Tipp, mal ein paar Sachbücher zu dieser Zeit zu lesen.
    Medusa.
    Geändert von Medusa (11.06.2012 um 22:37 Uhr)

  6. #6
    Registriert seit
    May 2010
    Beiträge
    6.190
    Hi, Dr. Karg -

    zum Inhalt ist fast alles, zur Form vieles gesagt worden.
    Was mich immer wieder stört:
    Da gibts keine Metrik, da gibts kein Fließen, da ist keine Harmonie im Duktus zu erkennen, da schreien manche Reime und Wendungen zum Himmel, da wimmelt es von Inversionen -

    kurz und ungut:

    für mich eine Qual.
    Als wolle jemand mit einem Brecheisen Filigranes schnitzen.

    Lieben Gruß
    von
    Barbarossa

    (68er Generation)

  7. #7
    Registriert seit
    Aug 2010
    Beiträge
    5.910
    Liebe Dichterfreunde,
    niemenden wollte ich quälen, als mich selbst!
    Die Schwächen des Gedichtes sind mir bewusst. Aber dennoch möchte ich auf die folgenden Punkre verweisen:

    Grundsätze für Leser und Rezensenten:

    1. Nur wenn ich unvoreingenommen an ein Gedicht und an einen Dichter herangehe, werde ich seinem Gedicht auch gerecht werden können.

    2. Ein Gedicht kann ich nur verstehen, wenn ich es verstehen will.

    3. Einem Dichter muss ich unterstellen, dass er ehrlich nach Wahrheit sucht.

    4. Wenn ich einen Dichter nicht mag, sollte ich seine Gedichte nicht lesen.

    5. Wenn ich ein Thema nicht mag, weil es mich nicht anspricht oder weil ich da befangen bin, sollte ich das Gedicht nicht lesen.

    6. Es gibt Hunderte von Gedichten, deren Meinungen ich nicht teilen kann – und doch handelt es sich dabei um GROSSE DICHTUNG!

    7. Von früheren Literaturseminarien weiß ich: Wenn man ein weniger bekanntes Gedicht von Shakespeare oder Goethe mit einem unbekannten Dichternamen versehen hat, wurden diese Gedichte meist heftig „verrissen“. Hat dann der Dozent darauf hingewiesen, wer der wahre Dichter wäre, kamen plötzlich nur noch positive Statements herüber.

    8. Mit den formalen Kritikpunkten (Metrik, Reihung, Reimpaarung, usw.) kann man jedes Gedicht madig machen.

    9. Zu jeder These und zu jedem Gedicht kann man eine Antithese und/oder ein Gegengedicht schreiben.

    10. NUR WER EINEN GUTEN WILLEN MITBRINGT, DER WIRD EIN GEDICHT AUCH ALS KUNSTWERK BEGREIFEN KÖNNEN!


    Herzliche Grüße H. H. Karg

  8. #8
    Registriert seit
    Dec 2009
    Beiträge
    519
    ich lernte meine reime
    in einem seminar
    miss schnatterfields geschleime
    rechtfertigt mich als star.

    die großen themen schlepp ich
    zum volk, das dämlich grunzt -
    wo bleibt der rote teppich?
    wer würdigt meine kunst?

    ich kenne meine fehler
    und nenn sie "ironie"
    ich bin nun mal als lehrer
    (und doktor!) ein genie.

    schrieb goethe nicht als solcher,
    war ihm nicht jeder hold.
    mit reziproker logik
    wird so aus scheiße gold.
    ach, aber mit versen ist so wenig getan, wenn man sie früh schreibt. man sollte warten damit und sinn und süßigkeit sammeln ein ganzes leben lang und ein langes womöglich, und dann, ganz zum schluss, vielleicht könnte man dann zehn zeilen schreiben, die gut sind. denn verse sind nicht, wie die leute meinen, gefühle (die hat man früh genug) - es sind erfahrungen. (rilke)

  9. #9
    Registriert seit
    Feb 2007
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    3.980
    Hallo Herr Doktor.
    niemenden wollte ich quälen, als mich selbst!
    Niemanden? Hast du die Kommentare nicht gelesen? Drei von vier Kommentatoren äußern sich eindeutig negativ wegen des haarsträubenden Inhalts; drei von vier bemängeln die Technik. Das sind drei Viertel! Das müsste dir zu denken geben. Diejenigen Leser, denen ein Kommentar zwecklos erschien, habe ich nicht mitgerechnet; es sind insgesamt 100; davon sind Leser abzuziehen, die sich mehrmals einklinken, um die Kommentare zu lesen!
    Die Schwächen des Gedichtes sind mir bewusst. Aber dennoch möchte ich auf die folgenden Punkre verweisen:
    Sind sie das wirklich? Ich befürchte, sie sind es nicht. Wären dir die Schwächen bewusst, würdest du an dir arbeiten und allmählich etwas lernen. Möglichkeiten gibt es hier genug!
    Grundsätze für Leser und Rezensenten:
    Hört, hört, ein User trifft hier Grundsatzentscheidungen!
    1. Nur wenn ich unvoreingenommen an ein Gedicht und an einen Dichter herangehe, werde ich seinem Gedicht auch gerecht werden können.
    Du unterstellst also deinen Lesern Voreingenommenheit und Ungerechtigkeiten, nur weil sie deine Gedichte nicht mögen? Das ist ziemlich dreist.
    2. Ein Gedicht kann ich nur verstehen, wenn ich es verstehen will.
    Von Wollen kann gar nicht die Rede sein; dieses unausgegorene Halbwissen, verbunden mit BILD-Meinungsmache ist eine Zumutung; so was muss nicht verstanden werden.
    3. Einem Dichter muss ich unterstellen, dass er ehrlich nach Wahrheit sucht.
    Na, dann mach dich mal auf die Suche. Literatur zum Thema gibt’s haufenweis.
    4. Wenn ich einen Dichter nicht mag, sollte ich seine Gedichte nicht lesen.
    Warum soll ein Leser einen Dichter nicht mögen, nur weil er seine Gedichte nicht mag? Welch dümmliche Unterstellung! Hin und wieder kommt jeder Leser auf die Idee, mal wieder bei einem ungelenken Kollegen nachzuschauen, ob er sein lyrisches bzw. sein allgemeines Wissen erweitert hat.
    5. Wenn ich ein Thema nicht mag, weil es mich nicht anspricht oder weil ich da befangen bin, sollte ich das Gedicht nicht lesen.
    Wenn ich mit einem Thema nur ärgerliches Halbwissen verbreiten kann, es also nicht beherrsche, sollte ich die Finger davon lassen.
    6. Es gibt Hunderte von Gedichten, deren Meinungen ich nicht teilen kann – und doch handelt es sich dabei um GROSSE DICHTUNG!
    Mit anderen Worten: Die Gedichte des Herrn Dr. Karg sind Große Dichtung, obwohl sie schlecht recherchiert und sprachlich sowie technisch Vorschulniveau haben?
    7. Von früheren Literaturseminarien weiß ich: Wenn man ein weniger bekanntes Gedicht von Shakespeare oder Goethe mit einem unbekannten Dichternamen versehen hat, wurden diese Gedichte meist heftig „verrissen“. Hat dann der Dozent darauf hingewiesen, wer der wahre Dichter wäre, kamen plötzlich nur noch positive Statements herüber.
    Verstehe, hinter deinem Nicknamen verbirgt sich also ein großer Meister neuzeitlicher Dichtkunst?
    8. Mit den formalen Kritikpunkten (Metrik, Reihung, Reimpaarung, usw.) kann man jedes Gedicht madig machen.
    Nein, nicht madig, besser!
    9. Zu jeder These und zu jedem Gedicht kann man eine Antithese und/oder ein Gegengedicht schreiben.
    Na prima, mach das mal, aber mit allem, was zu einem gelungenen Gedicht gehört.
    10. NUR WER EINEN GUTEN WILLEN MITBRINGT, DER WIRD EIN GEDICHT AUCH ALS KUNSTWERK BEGREIFEN KÖNNEN!
    Oje, dieses Selbstbewusstsein hätte ich auch gern!

    Soweit ich weiß, schreibst du keinerlei Kommentare, oder irre ich mich? Hast du nichts zu anderen Gedichten zu sagen? Oder erscheinen sie dir als „Machwerke“, die an deine Kunstwerke nicht heran reichen? Stümperhaft vs. meisterlich? Ich gehe davon aus, dass dem einen oder anderen Nutzer schon ähnliche Gedanken gekommen sind.

    Deine Werke zeichnen sich nicht durch Qualität aus, sie fallen höchstens durch Quantität auf.

    Viele Grüße,
    Medusa.

    P.s. Lieber Wortsport .
    Klasse! Treffend, toll formuliert, kurz und bündig, gaaaanz starke Aussage!
    Das sollte sich der Angesprochene an seinen Monitor kleben!
    Ich bin begeistert!
    Herzliche Sonntagsgrüße,
    Medusa.
    Geändert von Medusa (17.06.2012 um 13:51 Uhr)

  10. #10
    Registriert seit
    Feb 2011
    Ort
    in der Südsteiermark (Österreich)
    Beiträge
    972
    Liebe Medusa, dein Benehmen läßt zu wünschen übrig. Ist es wo vorgeschrieben hier, daß man kommentieren muss?
    "Allerdümmste Verarsche" sagt man nicht jemanden, dessen Liebe eben auch das Schreiben ist, nur eben ein
    wenig anders ist, als deine Texte es sind. Sagt er jemals so was Unhöfliches zu dir, wo deine Texte manchmal
    auch so zusammengepfercht sind wie in einem Rucksack, in dem man alles hineinstopfen will und wenn man im Inhalt
    was sucht, findet man nichts an.
    Nicht einmal dazu bist du fähig, deine Titelzeile so einzustellen, daß man einige Sätze lesen kann!
    Und sowas regt sich künstlich auf über andere.
    Da solltest du dich entschuldigen bei Dr. Karg. Das wäre angebracht.
    Jeder Dichter soll so schreiben, wie er es selbst gut findet - ansonsten würde man zu sehr verunsichert und die
    Kreativität eingeschränkt.
    Ich finde als großes Plus von Dr. Karg, daß er sehr viel Fantasie hat, über dieses und jenes Thema zu schreiben
    und er macht es halt in seinem Stil.
    Und wer hat schon den besten Stil hier?

    Und wortsport, du hast auch einen Fehler gemacht: Mrs. nicht Miss
    Und bist auch ein etwas unhöflichlicher Gai.

    Ihr dürftet euch wahnsinnig fadisieren und seid frustriert, daraus resultieren diese Angriffe, denke ich.
    Rafft euch besser auf und dichtet was Schönes über den kommenden Sommer
    und lasst Dr. Karg in Frieden.
    Nichts für ungut -
    E.Chatterfield

  11. #11
    Registriert seit
    May 2010
    Beiträge
    6.190
    Aber, aber Lady Chatterfield -

    warum so harsch?
    Ginge es nicht auch friedlicher?
    Selbstverständlich gibt es kein Kommentier-Muß. Aber ich bin der Ansicht, daß man Gedichte, die man nicht gut oder besonders schlecht findet (und das begründen kann) eben auch kritisieren darf.
    Die Kommentare werden ja von vielen Usern gelesen, die können sich dann durch das Für und Wider ein weitaus besseres Bild machen, als wenn ein Gedicht unkommentiert untergeht.
    Wie es gehen soll (Vorschlag von Dr. Karg) ein Gedicht nicht zu lesen, weiß ich nicht. Das ist doch der Sinn dieses Forums, oder?
    Da hülfe lediglich die Ignorierfunktion - und die erst nach dem Einloggen.

    Ich kommentiere vom Sinn her ähnlich wie Medusa, d.h. ich rühre faden Alltagsbrei sehr selten an, sondern bespreche, was positiv oder negativ aus der Masse heraussticht (in meinen Augen).

    Barbarossa


    Und noch immer gilt:
    Chacun à son goût. Für Dichter wie Leser.

  12. #12
    Registriert seit
    Feb 2007
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    3.980


    Liebe Lady.
    dein Benehmen läßt zu wünschen übrig. Ist es wo vorgeschrieben hier, daß man kommentieren muss?
    Huups, da musst du was anderes gelesen haben oder meinst du im Ernst, mir fehle es an Benehmen? Selbstverständlich gibt es keinen Kommentierzwang, habe ich das behauptet?
    "Allerdümmste Verarsche" sagt man nicht jemanden, dessen Liebe eben auch das Schreiben ist, nur eben ein wenig anders ist, als deine Texte es sind. Sagt er jemals so was Unhöfliches zu dir, wo deine Texte manchmal .....
    Wo steht das in meinem Kommentar (edit: Siehe bitte ganz unten!)? Zeigst du mir bitte diesen Spruch? Ich weiß zudem nicht, ob Hans Karg höflich oder unhöflich ist – ich habe noch keinen Kommentar von ihm gelesen.
    ..... auch so zusammengepfercht sind wie in einem Rucksack, in dem man alles hineinstopfen will und wenn man im Inhalt was sucht, findet man nichts an.
    Wie kommst du denn darauf? Haben meine Gedichte hier etwa verloren? Ich mag dir meine Antwort darauf allerdings nicht schuldig bleiben: Du solltest meine ersten Texte hier lesen – die waren noch viel schlimmer! Aber gehört das hier her?
    Nicht einmal dazu bist du fähig, deine Titelzeile so einzustellen, daß man einige Sätze lesen kann!
    Auch das gehört nicht hier her! Wie du weißt, haben du und ich und die Mods daran gebastelt und es nicht hin gekriegt. Und außerdem: Wer meine Gedichte mag, braucht keine "ersten Sätze". Bleib doch bitte bei der Sache.
    Und sowas regt sich künstlich auf über andere. Da solltest du dich entschuldigen bei Dr. Karg. Das wäre angebracht.
    Nö, So was regt sich nicht künstlich auf, so was ärgert sich ganz natürlich über unausgegorene Halbwahrheiten, Behauptungen, die jeder Grundlage entbehren. Das war der Inhalt meines ersten Kommentars! Entschuldigen? Wofür? Überlege bitte vorher, was du schreibst! Der Hans wird meine Einwände schon verstehen, davon gehe ich aus! Er wird sich vielleicht ärgern und mir insgeheim die Krätze an den Hals wünschen, unsachlich wird er gewiss nicht.
    Jeder Dichter soll so schreiben, wie er es selbst gut findet - ansonsten würde man zu sehr verunsichert und die Kreativität eingeschränkt. Ich finde als großes Plus von Dr. Karg, daß er sehr viel Fantasie hat, über dieses und jenes Thema zu schreiben und er macht es halt in seinem Stil.
    Darum geht’s doch gar nicht! Lies bitte meinen ersten Kommentar #3. Unbedingt solltest du auch meine Antwort #9 auf die „Grundsätze“ genauer lesen, vielleicht blickst du dann besser durch? Oder verstehst du einen Anflug von Ironie falsch? Ich denke, Hans wird damit umgehen können.
    Und wer hat schon den besten Stil hier?
    Darum geht’s auch nicht! Wer hier seine Werke einstellt, muss auch mit Kritik umgehen können; warum stellen wir hier ein? Um uns beweihräuchern zu lassen? Nein! Die meisten von uns schreiben hier ihre Gedichte, um von Kritikern zu lernen. Hans macht da vielleicht eine Ausnahme; kann sein, dass ihm der Internetauftritt genügt. Ein "Stil" entwickelt sich erst nach Jahren!

    Dein Beitrag hier ist nicht sachlich, warum? Du beschäftigst dich kaum mit meinen Einwänden und polterst recht unfreundlich gegen mich los. Hans kann sich garantiert ohne Unterstützung gegen meine sachlichen Einwände wehren (oder es lassen)!

    Gruß,
    Medusa.

    Lieber Barbarossa .
    Aber, aber Lady Chatterfield - warum so harsch?
    Das frage ich mich auch.
    Ginge es nicht auch friedlicher?
    Ganz sicher!
    Selbstverständlich gibt es kein Kommentier-Muß. Aber ich bin der Ansicht, daß man Gedichte, die man nicht gut oder besonders schlecht findet (und das begründen kann) eben auch kritisieren darf.
    Und wie! Meine detaillierten Begründungen sind nachzulesen!
    Die Kommentare werden ja von vielen Usern gelesen, die können sich dann durch das Für und Wider ein weitaus besseres Bild machen, als wenn ein Gedicht unkommentiert untergeht.
    Ja, die Lady hat ihre Schmähschrift hinterlassen und ich befürchte, sie hat den Faden nicht aufmerksam genug gelesen. Ich halte solche Diskussionsfäden um ein Gedicht auch für sehr nützlich für den Autor, wenn er denn lernen möchte. Solche Fäden sind sogar für die Kommentatoren lehrreich.
    Wie es gehen soll (Vorschlag von Dr. Karg) ein Gedicht nicht zu lesen, weiß ich nicht. Das ist doch der Sinn dieses Forums, oder? Da hülfe lediglich die Ignorierfunktion - und die erst nach dem Einloggen.
    Naja, die Ignorierfunktion halte ich für nicht sonderlich nützlich. Immerhin kannst du ohne sie viel besser beobachten, ob die Autoren etwas hinzu lernen; beim Hans bin ich mir nicht sicher, ob er überhaupt möchte.
    Ich kommentiere vom Sinn her ähnlich wie Medusa, d.h. ich rühre faden Alltagsbrei sehr selten an, sondern bespreche, was positiv oder negativ aus der Masse heraussticht (in meinen Augen).Und noch immer gilt: Chacun à son goût. Für Dichter wie Leser.
    Ich denke, das beherzigen die meisten Nutzer und das ist gut so.

    Vielen lieben Dank für deine Unterstützung,
    Medusa.


    Lieber Doktor,
    für mich ist der Zickenkrieg beendet, das Niveau gefällt mir nicht. Wenn du möchtest, können wir uns per PN austauschen.

    Grüßle,
    Medusa.

    P.s.
    Warum hast du deinen Beitrag mit dem Hinweis auf "lyrische Ironie" gelöscht? Jetzt steht nur noch mein Kommentar darauf ganz einsam herum! Die Lady hat Recht: Da habe ich wirklich "allerdümmste Verarsche" geschrieben; aber das bezog sich auf dein Gedicht! Das konnte die Lady nicht wissen.

    Lady, du hast Recht! Leider fehlt der Zusammenhang.

    Gedichte in den Orkus zu schicken, die keine Kommentare bekommen, das geht ja noch an. Aber Kommentare zu löschen und die Kommentatoren mit ihren Bemerkungen im Regen stehen zu lassen, das ist heftig und total daneben!

    d.O.
    Geändert von Medusa (17.06.2012 um 18:44 Uhr)

  13. #13
    Dr. Üppig Guest
    Ich möchte bitten, die Diskussion weiterhin gepflegt und möglichst am Thema fortzuführen, ohne auf Userverhalten und Forumspolitik auszuschweifen. Zumindest nicht hier.

    mfG Mod

  14. #14
    Registriert seit
    Feb 2007
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    3.980
    Lieber TarasBulba .

    Deine Aufmerksamkeit ist, wie immer, sehr lobenswert .
    Hier möchte ich dich allerdings darauf hinweisen, dass ich zwar sehr deutlich hinsichtlich des Gedichtes und der "Grundsätze" genörgelt, mich jedoch nicht in persönliche Angriffe verstiegen habe! Hans wird mit meinen kritischen Bemerkungen sicher umgehen können. Der unschöne Beigeschmack entstand erst mit Ladys Kommentar #10.

    Wie angekündigt, ziehe ich mich aus diesem Faden zurück.
    Herzliche Grüße,
    Medusa.
    Geändert von Medusa (17.06.2012 um 18:17 Uhr)

  15. #15
    Dr. Üppig Guest
    Um die Gemüter zu kühlen, wird das Thema für eine Weile geschlossen.
    LadyChatterfield wird gebeten, bei Diskussionen die Grundsätze der Netiquette zu befolgen.
    Alle Entscheidungen der Moderatoren können per PN oder öffentlich in der Moderationsrubrik infrage gestellt werden.

    P.S.: Die nachfolgenden Beiträge wurden gelöscht. Auf Wunsch können diese den betroffenen Usern zugesandt werden.

    mfG Mod

    Update:
    Das Thema wird nun wieder geöffnet, mit dem gesunden Optimismus, dass keine Schlammschlachten mehr gefeiert werden.
    Geändert von Dr. Üppig (19.06.2012 um 14:39 Uhr)

Was dich vielleicht auch interessieren könnte:

  1. Denkfehler der 68er
    Von Zärtlichkeit im Forum Gesellschaft
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 22.08.2018, 10:22
  2. Wie ich doch kein 68er wurde
    Von Dr. Karg im Forum Nachdenkliches und Philosophisches
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 08.06.2017, 10:12
  3. Die Alten
    Von Comet im Forum Nachdenkliches und Philosophisches
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 08.01.2013, 14:49
  4. Spät-68er
    Von Gegenwind im Forum Gesellschaft
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 25.09.2010, 09:23
  5. Freiheit ohne Grenzen? (die 68er?)
    Von Waldkauz im Forum Nachdenkliches und Philosophisches
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 17.03.2010, 21:58

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Anmelden

Anmelden