Er wird wohl um die achtzig sein.
Sein Joggingstil wirkt ziemlich jünger.
Er spricht eine deutliche Sprache.
Alles an ihm.

Zum Takt der schlurfenden Füsse fliegt ein Kuckuck die Hauswand hoch.
Es ist 5 Uhr 30.

Der Regen dämpft den Vogellärm auf Null.
In einem nass glänzenden Schädel flackern zwei rote Äuglein.
„Kennen Sie den Weg zur Firma Maier? Ist das weit zu Fuss? Ich muss zur Arbeit! Kennen Sie die Firma Maier?“

Der Takt der Füsse wird langsamer.
Von der Spitze der schmalen Nase fällt ein Regentropfen.
Der ärmellose Strickpullover hat Kindergrösse.
Er wirkt auf korrekte Art fehl am Platz.

Auch die leichte Färbung seiner Sprache ist nicht heimisch.
„Ich were sööö glügglich, wenn mir nür een Mensch söögen kennde, wie ich ze Füüss zer Firma Maier kommen könn!“

In „Firma Maier“ hat ihn bisher keiner vermisst.
Aber man kennt ihn.
Die Jacke nehme ich wieder mit.
Vielleicht braucht er sie morgen nochmals.
Kann sein, dass es wieder regnet.