1. #1
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    Liebe ist ein starkes Wort

    Liebe ist ein starkes Wort.
    Ein Wort, dass dir die Luft wegnimmt.
    Beginnt sie nimmt sie dich mit fort,
    fort bis die Realität verschwimmt.

    Du kommst in eine neue Welt,
    eine Welt, die perfekt erscheint.
    Kein Tun dieser Person verfehlt.
    Du und Sie im Traum vereint.

    Du sehnst dich mit aller Kraft.
    Nach ihrer Nähe und Umarmung.
    Wenn du etwas mal nicht schaffst.
    Gibt sie deiner Seele Hoffnung.

    Mit ihrer Liebe ist alles gut.
    Keiner kann sie dir noch nehmen.
    Kein Mensch erbringt jemals den Mut.
    Sie von deinem Herzen Platz zu stehlen,

    Beschütze sie mit all deinen Gaben.
    Dann wird sie ewig halten.
    Du musst dafür nur eines haben.
    Lass nur die Liebe in deinem Herzen walten.

    ___________________

    Liebe sie und du wirst sehen,
    dann werden Wunder stets geschehen.

  2. #2
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    Hallo Nastja,

    ich finde dein Gedicht in seiner Abfolge und Darstellung gut, möchte aber auf deine Interpunktion hinweisen und somit der Rechtschreibung.
    Durch deine Punkt/ Komma-Setzung stört es etwas das Gesamtbild. (Word.doc)

    Lieben Gruß
    Tazitus

  3. #3
    Jazemel Guest
    Hallo,

    ich habe da mehr zu bemängeln. Davon einmal abgesehen, dass das Thema Liebe hier sehr klischeehaft dargestellt wird, fehlt es u.A. auch an Stringenz. Das Gedicht wirkt nicht wirklich durchdacht. Einmal wird der Kreuzreim bemüht, dann ein umarmender Reim.

    Am meisten empfinde ich aber die mangelnde Stringenz als wirklich störend. Zuerst - und auch im Titel - ist von dem Wort die Rede. Das Liebe ein starkes Wort ist. Kann man geteilter Meinung sein, ob das nun wirklich so ist, was aber keinesweg der Fall ist, ist dass alleine das Wort Liebe einem die Luft raubt, wie es die ersten Verse behaupten. Das Wort ist für Atemlosigkeit ganz sicher nicht der Auslöser, das ist höchsten das Gefühl selbst.

    Dann driftet das Gedicht weg vom Einstieg, nicht mehr das Wort ist der rote Faden, so wie es der Titel impliziert, sondern die Liebe selbst, bleibt aber nicht dort, denn im nächsten Augenblick geht es um eine geliebte Person.
    Das wäre nicht weiter tragisch, wenn das Ganze sorgsamer aufgebaut wäre und nicht wild von einem Ausgangspunkt zum nächsten hüpfen würde. Und weitergehüpft wird weiter von der Person erneut ganz allgemein zur Liebe.

    Es ist immer schwer, eine derart komplexe Thematik zu beschreiben, da die diversen Klischeefallen und ewigen Wiederholungen nicht so leicht zu umgehen sind, wenn man nicht außergewöhnliche Bilder zu schaffen versteht, oder nicht aus einer viel persönlicheren Sicht schreibt.
    Hier wird sich in den Fallen verstrick, zudem mit leider manchmal sinnfreien Zeilen um einen Reim zu schaffen.

    Sätze wie "Kein Tun dieser Person verfehlt" ist ziemlich unglücklich formuliert. Klar ist, dass beschrieben werden soll, dass nichts, was die gliebte Person macht, fehlen kann, falsch sein kann (was ich zu bezweifeln wage, da es sicher Dinge gibt, welches auch ein liebendes Herz nicht unbedingt erträglich findet) aber zu schreiben sie würde nicht verfehlen ist grammatisch und logisch einfach falsch. Ebenso Sätze wie " Kein Mensch erbringt jemals den Mut. Sie von deinem Herzen Platz zu stehlen," (da haben wohl Punkt und Komma den Platz getauscht?). Von der unschönen Inversion einmal abgesehen, gibt es sicher Menschen, die ausreichend "Mut" haben. Oft genug die geliebte Person selbst. Das alte Kitschthema 'Unsere Liebe kann nichts trennen' scheitert ja oft genug schlicht an der zusammen verbrachten Zeit. Paare finden sich, Paare trennen sich und lange nicht jede Liebe ist ewig. Und selbst wenn man sie mit " allen Gaben schützt ", kann sie vorbeigehen.

    Wie gesagt, mit ist das alles zu wenig durchdacht, zu lieblos gefertig. Poesiealbumweisheit wie Liebe ist, klischeehaft, unpersönlich, flach. Sowas hat Liebe, welche auch immer, nicht verdient.

    Als Rat kann ich mitgeben, die Finger von Allgemeinplätzen wie " Die Liebe ist...", "Der Mensch ist..." u.s.w. zu lassen, sondern das Thema persönlicher zu gestalten. Auch von einer 'Person' zu schreiben, wird der Thematik nicht gerecht, da es so austauschbar dadurch wird, wie eine Rolle Toilettenpapier am Halter.
    Zudem ist es besser sich zuvor zu entscheiden, ob man nun über sein Gefühl, das Gefühl für eine bestimmte Person, oder die Macht von Worten schreiben will.
    Und dann schauen, dass man vielleicht abseits von den üblichen Aussagen Bilder findet, weniger Pathos, mehr Persönlichkeit.


    Nicht für ungut, Gruß,

    Jazemel
    Geändert von Jazemel (27.06.2012 um 16:25 Uhr)

  4. #4
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    Hallo ihr beiden,

    ich danke euch für eure Beiträge zum Gedicht. Werde mich demnächst Mal an eine ausgefeilte Version setzten un eure Tipps und Vorschläge umzusetzen. Hoffe ihr werdet es euch mal anschauen.

    LG Nastja

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