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  1. #1
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    Ich fick dich tot, du kleines Luder

    Ich fick dich tot, du kleines Luder


    Isch fick disch tot, du kleines Luder,
    isch bin der Mann der disch nisch kennt.
    Mach Du disch weiter voll mit Puder,
    isch bin der Mann, der mit dir pennt.

    Isch bin bekannt für meine Werte,
    misch kennt man über alle Grenzen.
    Isch bin das Harte unter Härte,
    der Maßvergleich für all die Schwänze.

    Isch bin so schlau, isch schwimm in Milch,
    isch hab sogar ein neues Mofa.
    Isch bin son richtig klasse Knilch,
    isch nimm disch sogar auf dem Sofa.

    Isch muss jetzt aber doch zurück,
    das hab isch mir nicht ausgedacht...
    ...nur bis zur Klinik ist ein Stück,
    das Lischt wird gleich schon aus gemacht.

  2. #2
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    Hi, ML -

    für erotisch halte ich das nicht.
    Aber es ist ein doller Song, könnte aus der Ludwig-Hirsch-Ecke stammen (vom Zungenschlag abgesehen).
    Entsprungen? Aus der forensischen Heilanstalt?

    Gut gemacht!

    Barbarossa

  3. #3
    Dr. Üppig Guest
    @ Michael Lüttke:

    Für meinen Geschmack zwei Strophen zu viel.
    Die Provokation ist Programm, leider wird sie hier auf allen Kanälen gesendet. Will meinen: ein weing zu viel des Guten und deshalb auch nicht so effektiv. Für mich jedenfalls.

    Der typische -sch-Laut erinnert an deutsche Rapper und türkische Mitbürger. Wiederum eine negative Assoziation, die sich da bei mir auftut, ganz ähnlich wie beim "Wahn der Befindlichkeiten".

    mfG

  4. #4
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    Das "isch" entspringt allein der typischen Sprache, die auf der Strasse gesprochen wird.
    Eine negative Beurteilung irgendeiner Gruppe, Nationalität oder Ähnlichen ist von mir NIE gewollt oder beabsichtigt.

    Ich bitte meine Einstellung nun endlich mal wahr zu nehmen.
    Mein Freundeskreis ist multikulturell und es nervt mich
    immer wieder falsch interpretiert zu werden, obwohl ich schon EINDEUTIGE
    Statements zu dieser Themantik abgegeben habe.

    Michael

  5. #5
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    Hi, M.L. -

    auf m i r brauchste doch nicht rumzuhacken.
    Mit "Zungenschlag" meinte ich lediglich, daß Ludwig Hirsch Österreichisch sang.

    Barbarossa

  6. #6
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    isch nimm disch sogar auf dem Sofa.
    und das ist was besonders kreatives alter michel - hm? wundere mich dass dir nichts originelleres im gesamten einfiel. schade weil damenmord im ritual gäbe was her. nur das isch klingt unangenehm pythonesk.



  7. #7
    Dr. Üppig Guest
    Verehrtester Herr Lüttke,

    Es ist mir herzlich egal, wer zu Ihrem Freundeskreis gehört und es nervt mich immer wieder falsch aufgenommen zu werden.
    Meine Kritik ist gänzlich eine Textkritik und kein Vorwurf an den Autor. Die Sache mit dem -sch-Laut verbinde ich nunmal in erster Linie mit Rappern und türkischstämmigen Bürgern. So wird der Text von mir angenommen. Um dem vorzubeugen, empfiehlt sich, vorher ganz groß zu schreiben: Achtung, so möchte ich das Gedicht verstanden und interpretiert wissen.

    Ich bitte diesen Kommentar wahrzunehmen.

    mfG

  8. #8
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    Hört sich wieder an wie ein Machtwort,
    nach dem Motto: Mach das wie ich es sage, oder schweige....

    Das ist eigentlich schade, aber ich bin Gast hier und nehme es zur Kenntnis.

    ML

  9. #9
    Dr. Üppig Guest
    Lieber Michael,

    Mein vorletzter Kommentar hat lediglich deine Wortwahl leicht auf die Schippe genommen.
    Ich wollte eigentlich sagen, dass ich dich ja nicht persönlich kenne und mir nichts ferner liegt, als dem Autor anhand eines Werks irgendwelche Pauschalbeschuldigungen an den Kopf zu werfen. Ich kommentiere den Inhalt, so, wie er auf mich wirkt.

    Und, um mal abschließend einen der besten Songwriter zu zitieren, Edmund Schkljarski: "Wir alle sind Gäste in dieser Welt."

    mfG

  10. #10
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    da der Autor einen Thread abschliesst ( außer wenn er gegen Regeln verstößt ),
    erlaube ich mir DAS abschliessende Wort:

    Der Inhalt wurde nicht kommentiert, sondern interpretiert.
    Diese Interpretation war nicht gut und entsprach nicht der Intention des Autoren.
    Es ging einzig um die aktuelle und m.E. zu wenig öffentlich gemachte
    Problematik der Täter, die sich gerne und durch medizinische Gutachten bewilligt
    auf den Strassen befinden.

    Freundlichst
    Der Autor des Textes

  11. #11
    Dr. Üppig Guest
    Der Inhalt wurde kommentiert.
    Ich erinnere mich wage, auf eine Assoziation meinerseits hinzuweisen, die sich mir beim Lesen auftut. Ich habe an keiner Stelle behauptet: "Im Gedicht geht es darum [etc. etc.]"

    Ich wollte nur zeigen, wie dein Werk von außen wahrgenommen wird.

    Freundlichst
    Einer aus dem Publikum

  12. #12
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    Netter Versuch die aktuelle Bedrohungsproblematik auf den Straßen gepaart mit den aktuell bestehenden Reifeproblemen mancher Jugendlicher darzustellen. Für mich leider sprachlich und inhaltlich misslungen, da Du Dich hier lediglich sprachlich auf das "sch" an personalisierenden Worten beziehst. Aktuelle Berichte deuten das viel krasser: „Wenn du nisch abhaust, Lan, machisch disch Messa, Alta! Ischwör!“... „Sie so: ,Lassma treffen. Isch so: ,Hastu Handy bei? Ischwör, Alta, war so.“... [FOCUS Online]

    So, da muss ich Tarasa zustimmen, wirkt es inhaltlich wie ein Jugendlicher sprachlich anderer Nationalität, der unausgegoren und unreifes Zeug vor sich her blubbert um auf der Strasse vor seinen Kumpels Eindruck zu schinden. Ebenso deutet das lyrische Ich von einer sexuellen Unreifheit, die sicherlich mit der aktuellen Unwissenheit vieler junger Menschen einhergeht, jedoch mehrdeutig Spuren eines Sexualverbrechens inne hat.

    Abgesehen von den zeitgemäßen Schwächen dieses Gedichts, sollte man den Reim Grenzen~Schwänze sowie den Vergleich Schlau und Milch überarbeiten.

    Zum Schluss die Rubrik: Gesellschaftliches, würde ich raten. Erotische Aspekte in diesem Gedicht tendieren gegen Null. Es geht hier um zeitgenössische und soziale Problematiken, die sicherlich minimal empfundene Erotik des lyrischen Ichs sind absolut in den Hintergrund geraten.

    Greetz,
    Metapher

  13. #13
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    Zitat Zitat von Michael Lüttke Beitrag anzeigen
    da der Autor einen Thread abschliesst ( außer wenn er gegen Regeln verstößt ),
    erlaube ich mir DAS abschliessende Wort:

    Der Inhalt wurde nicht kommentiert, sondern interpretiert.
    Diese Interpretation war nicht gut und entsprach nicht der Intention des Autoren.
    Es ging einzig um die aktuelle und m.E. zu wenig öffentlich gemachte
    Problematik der Täter, die sich gerne und durch medizinische Gutachten bewilligt
    auf den Strassen befinden.

    Freundlichst
    Der Autor des Textes

    Danach hatte ich in meinem ersten Kommentar gefragt.
    Und wer "Dös is bitter" von Ludwig Hirsch kennt, weiß worauf ich mich bezogen habe.

  14. #14
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    Zu gewollt "streetstyle". Wenn dir bei Türken nur "sch" einfällt, dann ist es schlecht recherchiert. Gut gehandwerkert, durchgehend, aber ein
    Pf...
    naja ein Sonett, aber das auch wieder nicht, weil der Autor eigentlich gar nicht weiß...
    Naja, ich weiß auch nicht.

    Gem

  15. #15
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    Zitat Zitat von Gemini
    Zu gewollt "streetstyle". Wenn dir bei Türken nur "sch" einfällt, dann ist es schlecht recherchiert. Gut gehandwerkert, durchgehend, aber ein
    Pf...
    naja ein Sonett, aber das auch wieder nicht, weil der Autor eigentlich gar nicht weiß...
    Naja, ich weiß auch nicht.

    Gem

    Hallo Gemini,

    es wird doch mit keinem Wort behauptet, es handele sich um ein Sonett. Gerade mit der Anzahl an Versen kann es sich ja auch auf keinen Fall um ein Sonett handeln. Also kein Sonett und auch wieder keins.

    Egopus bestreitet auch in der Antwort auf den Kommentar, dass es sich nicht um türkische Protagonisten handelt, sondern lediglich um Straßenjargon. (Abgesehen davon hätte man aber sicherlich auch noch das eine oder andere andere Straßenjargonwort einbringen können.)

    nächtlicher Gruß, gutes nächtle und carpe noctem
    Nachteule
    Meine Sydnatur:
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    Hier stehe ich! Ich kann nicht anders! Gott helfe mir! Amen!
    (Der Buchstabe)
    Du verstehst Nachteules Kommentar nicht? Lyrisches Lexikon der Nachteule; für Einsteiger: der Kommentarfaden; wenn dir ein Kommentar besonders gefällt, kannst du ihn zur Kritik des Monats nominieren
    Drama: Das Gericht; Prosa: Fernreise als Kurztrip, Krieg im Frieden, Die Tote

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