Falsches Ferkel

Keine Liebe mehr,
kein Kämpfen;
meine Lanze wiegt zu schwer.
Auf die Adern meines Schildes
regnen keine Pfeile mehr.

Kein Begehren,
keine Wünsche,
nichts vom roten Pathosschwein.
Schlachten wir das falsche Ferkel,
wird das Festmahl unser sein.

Lange sagten sie – es stimmte -,
Liebe rührt vom Magen her.
Darum esst und lasst uns hoffen,
dass der Frieden ewig wär.