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Thema: Eine Frau

  1. #1
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    Eine Frau

    Eine Frau

    Sie war eine Frau
    und doch
    voller Intellekt.

    Was ihr schadete.

    Gestern
    schrieb ich ihr ein Gedicht
    und sie
    analysierte es.
    Wir hätten
    glücklich sein können.

  2. #2
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    Hallo Michael,

    da kommt man ins Schmunzeln. Das ist das Paradoxon das "Mann" sich wünscht Intellekt aber bitte nur an passender Stelle. Denn ein Dichter wünscht sich ja auch (meistens) eine Analyse.

    Ich finds lustig und treffend.

    lg
    question

  3. #3
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    Ach mein lieber Lüttke,

    meinst du Intellekt schadet den Frauen? Oder eher am Ende dem Dichter? Eine weniger kluge hätte wahrscheinlich auf dem Stand hüpfend in die Hände geklatscht und ihn dann besprungen .... schade, dass es mit dem Glück nicht geklappt hat.

    Lg EvA
    EvaAdams

    (c) Mein Werkverzeichnis: Unterm Feigenbaum = überholungsbedürftig, aktuelles bitte unter Profil nachsehen


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  4. #4
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    @Michael

    . Im Gedicht stand, Zitat:“ Sie war eine Frau
    und doch
    voller Intellekt.“


    Kein Wort von, sie verstand das Gedicht. Menschen, egal ob männlich oder weiblich, können manche Gedichte nicht verstehen.
    A: Sie haben zu wenig Fantasie
    B: verstehen die Doppeldeutigkeit nicht, oder sie entdecken keine.
    C: Es ist eine Kunst, sich auf das Niveaus des Gedichtes einzulassen, einzufließen.

    Das entdeckt man sogar in Lyrikforen. (wenn Andere den Sinn nicht erfassen können)

    Ich denke ich verstehe es so, das jener Mangel eben damit angesprochen wird.
    Oder wie?

  5. #5
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    Danke für die Kommentare.

    Für den Text ist es wichtig, dass man die Aussagen subsummiert.
    Erst dann wird deutlich wie er gemeint ist.

    ML

  6. #6
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    was?

    womöglich hat das LI das Glück der Frau - beim Analysieren des Gedichts - nicht bemerkt
    du bist jung
    wenn du liebst
    und alt wie trockener gips
    wenn du die hoffnung aufgibst

    rose ausländer

  7. #7
    Dr. Üppig Guest
    Dieses 'Werk' gehört für mich in den Abwasch. Ist es heutzutage Usus, wieder den Macho raushängen zu lassen? Oder sind frauenfeindliche Gedichte momentan in und gefragt?

  8. #8
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    also frauenfeindlich finde ich ehrlich übertrieben. ich finde man kann das mit humor sehen (ich bin auch eine frau) und außerdem denke ich ein lyrisches ich kann und darf fast alles sein. das heisst doch nicht dass der autor frauenfeindlich ist. und man kann das gedicht auch noch ganz anders lesen und verstehen..jeder so wie er es eben lesen will..

  9. #9
    Dr. Üppig Guest
    Wie oft denn noch? Ich unterstelle dem Autor nichts, sondern gebe meine Meinung zum Werk kund, welche lautet: Ich finde es sehr chauvinistisch in der Aussage und daher schlecht. Was der Autor dabei denkt, wenn er sowas schreibt, bleibt ihm überlassen und kann hier von Kommentatoren nur spekuliert werden. Was ein undankbares Geschäft ist.

    Aber vielleicht kann ich das als Mann schlecht beurteilen...
    Nur gut, dass man gemäß der Emanzipation nun auch mehr und mehr den Schutz versagt, den die Frau genossen hat. Als Gegenbewegung darf Mann die Frau wieder in die Küchennische zwängen.

    Und zum Punkt "jeder, wie er es lesen will":

    Wie würdest du dann dies hier interpretieren?
    Sie war eine Frau
    und doch
    voller Intellekt.
    Da bin ich gespannt auf die vielen verschiedenen Möglichkeiten, das "ganz anders (zu) lesen und (zu) verstehen".

    mfG

  10. #10
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    Das Gedicht ist genau das Gegenteil von frauenfeindlich.
    Es tut mir leid, dass es einigen Lesern nicht zugänglich wird,
    oder sie den Text nicht verstehen.

    Ich versuche das nächste Mal einfachere Texte zu schreiben,
    die keine "zu erarbeitende" Botschaft haben

    Michael

  11. #11
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    @Michael

    Ich komme immer wieder auf den Nenner. Hochintelligente Frau, die sich mit Metaphern nicht auskennt.
    Aber, dieses Resultat(Meine Erkenntnis) sollte ja falsch sein, somit muss ich erstmals passen.

  12. #12
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    @taras
    also ich denke man kann das "doch" anders betonen und dann bekommt es auch eine andere Bedeutung.
    Aber es scheint mir, dass es hier niemand geschafft hat sich die Botschaft zu erarbeiten. Er hat es ja nicht als Liebesgedicht eingestellt. Da müssen wir wohl auf eine Aufklärung hoffen. Ich finde es nur übertrieben hier direkt die große "Frauenfeindlichkeits-Keule" (und anscheinend ist es ja laut Michael das Gegenteil) rauszuholen, denn wenn das Gedicht "Ein Mann" hiesse, dann hätten sich vermutlich nicht so viele Stimmen geregt.
    gruß
    question

  13. #13
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    Also mal ein paar Hinweise zum text:

    Folgende Fragen sind zu beachten um richtig zu entschlüsseln:

    WER entscheidet WARUM man nicht glücklich sein konnte????????
    Und warum wird das eigentlich subsummierend so entschieden??????

    Die Sätze davor führen ABSICHTLICH in eine falsche Richtung.

    Michael

  14. #14
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    hmm.. ein Rätsel dein Gedicht ... also hat SIE es entschieden, weil ER ihrem Intellekt nicht gewachsen ist und sie somit nicht glücklich machen kann?
    Warum wird es so entschieden? Darüber muss ich noch nachdenken

  15. #15
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    Nein, ER entscheidet dass sie nicht glücklich sein können.
    Aber warum????

    UND DA liegt dann auch die Lösung

    Michael

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