Thema: Mutterliebe

  1. #1
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    Mutterliebe

    Was siehst du in mir? Das was ich fürchte?
    Was bedeute ich dir? Das, was ich möchte?

    Du musst mich ja lieben, es ist deine Pflicht.
    Doch besser für dich ist es, du liebst mich nicht.

    Du willst es vergessen, ich lass es nicht zu.
    Ich bin einfach da und nehm dir die Ruhe.

    Ich bin ihm so ähnlich und schaust du mich an
    denkst du an ihn, an ihn, deinen Mann.

    Du hast ihn gepflegt, das musstest du ja,
    dabei schwand die Liebe, weil er war wie er war.

    Von der Krankheit zerstört, war er zuletzt.
    Wie grausam für dich, krank bin ich jetzt.

    So hast du beschlossen, ich kann es verstehen,
    den Weg voller Leid nicht nochmals zu gehen.

    Sieh mich doch an, ich bin es, nicht er,
    liebe mich bitte, fällst dir auch schwer.

  2. #2
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    Hallo neropezine!

    Das ist ein sehr anklagendes und sicherlich auch sehr persönliches Gedicht. Somit möchte ich zu dem Inhalt gar nicht viel sagen. Das was du ausdrücken möchtest wird in jedem Fall klar. Und es erzählt eine Geschichte mit deutlicher Ansage und rotem Faden.

    Der Einstieg gefällt mir gut. Denn man kann es sehr doppeldeutig verstehen.
    Leider liest es sich an einigen Stellen sehr holprig und es würde dem Gedicht sicherlich gut tun es hinsichtlich der Metrik noch einmal zu bearbeiten.

    Manche Strophen haben die gleiche Silbenanzahl und andere wieder nicht. Es wäre sicher sauberer das auszubessern. Hier:
    Ich bin einfach da und nehm dir die Ruhe.
    Meinstest du sicher „Ruh“ oder?
    Also wenn du Interesse hast es ein wenig glatter hinzubekommen, hoffe ich dass sich einer der vielen Metrik-Meister zur Verfügung stellt. Ansonsten versuche ich es auch gerne mal, obwohl ich da auch oft meine Probleme mit habe.

    Viele Grüße
    question

  3. #3
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    Hallo question,
    danke für deinen Kommentar. Ja, es ist ein sehr persönliches Gedicht und doch wieder unpersönlich, denn man kennt mich ja hier nicht wirklich. Es war sicher eine emotionale Ans(kl)age; ich musste es einfach loswerden. Danke für dein Angebot, ich nehme es gerne an. Vielleicht findet sich ja auch tatsächlich ein Metrik-Meister... zusätzlich...
    Viele Grüße
    neropezine

  4. #4
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    Hallo neropezine,


    Ich hab mal ein bissel in deinen Zeilen rumgewurschtelt, viell. gefällt dir ja die ein oder andere Änderung, wenn nicht ist es auch nicht schlimm. Mir gefällt dein Flehen um Liebe (so habe ich deine Zeilen zumindest verstanden). Ich finde es sehr schwer ernste Sachen zu reimen, aber ich finde, du hast es geschafft zu reimen ohne in die alberne Schiene abzurutschen...das passiert mir nämlich dauernd....


    Was siehst du in mir? Das was ich fürchte?
    Was bedeute ich dir? Das, was ich möchte?

    Du musst mich ja lieben, es ist deine Pflicht.
    Doch besser für dich ist es, du liebst mich nicht.

    Du willst es vergessen, ich lass es nicht zu.
    Ich bin einfach da und nehm dir deine Ruh.

    Ich bin ihm so ähnlich und schaust du mich an
    dann denkst du an ihn, an ihn, deinen Mann.

    Du hast ihn gepflegt, denn das musstest du ja,
    Die Liebe sie schwand, weil er war wie er war.

    Von der Krankheit zerstört, das war er zuletzt.
    Wie grausam für dich, gleichfalls krank bin ich jetzt.

    So hast du beschlossen, ich kann es verstehen,
    den Weg voller Leiden nicht nochmals zu gehen.

    Ach, sieh mich doch an, ich bin es, nicht er,
    liebe mich bitte, fällt es dir auch schwer.


    Sehr gern gelesen

    Liebe Grüße Susi
    Susi`s Sammlung

    Wie das Wetter ist mein Leben
    viel Regen, wenig Sonnenschein.
    Und all die ungelebten Träume,
    müssen Regenbogen sein.

  5. #5
    Registriert seit
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    267
    Hallo Susi,
    danke für deinen Kommentar. Ich will auch nochmals eine Überarbeitung versuchen und werde deine Änderungen dabei genau ansehen.
    Grüße neropezine

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