Luft

©Hans Hartmut Karg
2012

Der Luftgeist pfeift am Morgen schon,
Wenn wir noch müde joggend laufen.
Er liefert uns den Atemlohn,
Damit wir wieder leichter schnaufen.

Die Luft trägt Vögel und den Flieger,
Damit die nicht zu Boden platschen.
Gar mancher fühlt sich dort als Sieger
Und wird sich auf den Brustkorb klatschen.

Doch ist die Luft sehr in Gefahr,
Weil ständig Sauerstoff verschwindet.
Wo einstmals Wald und Regen war
Ist jetzt nichts mehr, das O2 bindet.

Frei sind wir nur in reiner Luft,
Gesund nur, wenn wir atmen können.
Erst dann gedeiht die Schöpferlust:
So können wir uns Dichtung gönnen.

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