Der Wind, der mir durch meine Haare fegt,
ist wie ein Lied, das angestimmt von himmlisch Zungen
durch Kapellenwände dringt.
Mir ist als ob dies frische Lüftchen mir zum Sturme bläst
Und mich samt Segel mit arg getäuschter Hinterlist
in fremde Wasser, wo man schwarze Banner hisst,
verlusterfüllt verloren lässt.

Doch am Horizont seh‘ ich Hoffnung dämmern
Im Flug der Schwalben Träume schimmern
und aus den Wellen die schäumend gegen Felsen hämmern
längst vergessnen Mut von Neuem glimmern.