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  1. #1
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    Feigenmarmelade

    Grad ess ich deine Feigenmarmelade,
    ach, schleckte ich sie jetzt von deinem Bauch.
    Es ist zwar einerseits ein bisschen schade,
    wie kurz es war. Doch wissen wir jetzt auch,
    du stehst nicht sehr auf Maso und de Sade.

    Kompliziert und eng ist ihre Blüte,
    Fici brauchen sorgfältigste Zucht.
    Viele Völker priesen ihre Frucht,
    Feigen dienten mancher alten Mythe.


    Ich hatte mir so vieles vorgenommen,
    es lief jedoch ganz anders als gedacht.
    Da machte mich das Spiel doch arg beklommen,
    ich hätt dich gern in meine Macht gebracht
    und wär gern stark gewesen und vollkommen.

    Bacchus selbst, der Gott der Freuden, reichte
    sie Athen, es führte sie im Schild.
    Als Gebärde (Dürer malt das) gilt
    sie als schamlos, sie ist Grund zur Beichte.


    Auch wenn der Funke nicht an dieser Stelle
    übersprang, es gab an anderer Response.
    Wir trieben leichthin über jene Schwelle,
    wo wir Gespielen wurden und Gespons,
    und was grad stockte, wurde uns zur Quelle.

    Feigen sind besonders aromatisch,
    wenn sie reif und frisch und schmiegsam sind.
    Zucker gib dazu! Nicht so geschwind,
    dann saften sie ertragreich und ekstatisch.


    Wir wollten nackt sein, jetzt warn wir noch nackter,
    dagegen waren meine Spielchen lahm.
    Zwar sind wir gern vertrackt, doch nicht vertrackter
    als jedes Paar. Und wie es eben kam,
    beließen wir's bei unserem Charakter.

    Ingwer rühre ein kurz vorm Gelieren,
    Zitrusfrüchte, Cranberrie-Likör.
    Süß und sinnlich herb ist ihr Odeur,
    paradiesisch wird’s Dich animieren.


    Der Funke schlug dann doch noch Flammen,
    mir fallen soviel Kleinigkeiten ein:
    Wie schön es war, in deinem Mund zu sein,
    wie groß ich wurd in deinem Schoß und dein,
    wie jeder kleinste Stoß dich machte schrein.
    Wir passten unversehens gut zusammen.

    alternative Schlussstrophe:

    Der Funke schlug dann doch noch hohe Flammen,
    auf einmal schmolzen Herz und Sinn und Haut
    und passten unversehens gut zusammen
    wie neu gefügt und immer schon vertraut.
    Ich spüre noch die Schmeichelein und Schrammen.
    Geändert von Michael Domas (20.09.2012 um 01:19 Uhr) Grund: neue Schlussstrophe
    ............................................................................................
    Mehr von mir in "Herzmarinade, Liebesgedichte", Chora Verlag

  2. #2
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    Hi, Michael Domas -

    wenn d a s keine Erotik ist, dann weiß ich nicht....
    Die letzte Strophe ist mir persönlich zu deutlich und das "dein" am Zeilenende erschließt sich mir nicht so rasch..
    Aber das muß Dich nicht kümmern.
    Aber jedem Mann, ob jung ob alt, muß bei diesem Gedicht heiß werden und das Wasser im Munde zusammenlaufen.
    Großartig!
    Die Raffinesse mit der doppeldeutigen Rezeptur setzt dem Gedicht eine Diamantenkrone auf.
    Zwei oder drei Ausdrücke würde ich ändern (siehts Du unten), aber das ist angesichts dieses großartigen Gedichtes äußerst marginal.

    Insgesamt:
    Ein Gedicht - ach, was sag ich! - ein Traum der Spitzenklasse!!
    Ich ziehe meinen Hut und verneige mich.

    Barbarossa




    Zitat Zitat von Michael Domas Beitrag anzeigen
    Grad ess ich deine Feigenmarmelade,
    ach, schleckte ich sie jetzt von deinem Bauch.
    Es ist zwar einerseits ein bisschen schade,
    wie kurz es war. Doch wissen wir jetzt auch,
    du stehst nicht sehr auf Maso und de Sade./...auf Sacher (Der Herr hieß Sacher-Masoch) - dann hättest Du noch eine Feinheit mehr

    Kompliziert und eng ist ihre Blüte,
    Fici brauchen sorgfältigste Zucht.
    Viele Völker priesen ihre Frucht,
    Feigen dienen mancher alten Mythe.


    Ich hatte mir so vieles vorgenommen,
    es lief jedoch ganz anders als gedacht.
    Da machte mich das Spiel doch was beklommen,/doch leicht beklommen (was ist eine unlyrische Verkürzung von etwas)
    ich hätt dich gern in meine Macht gebracht
    und wär gern stark gewesen und vollkommen.

    Bacchus selbst, der Gott der Freuden, reichte
    sie Athen, es führte sie im Schild.
    Als Gebärde (Dürer malt das) gilt
    sie als schamlos, sie ist Grund zur Beichte.


    Auch wenn der Funke nicht an dieser Stelle
    übersprang, es gab an anderer Response.
    Wir trieben leichthin über jene Schwelle,
    wo wir Gespielen wurden und Gespons.
    und was grad stockte, wurde uns zur Quelle. (diese Strophe ist einfach hinreißend!)

    Feigen sind besonders aromatisch,
    wenn sie reif und frisch und schmiegsam sind.
    Zucker gib dazu! Nicht so geschwind,
    dann saften sie ertragreich und extatisch.
    (ekstatisch)

    Wir wollten nackt sein, jetzt warn wir noch nackter,
    dagegen waren meine Spielchen lahm.
    Zwar sind wir was vertrackt, doch nicht vertrackter /bitte wieder einen Ersatz für "was" suchen
    als jedes Paar. Und wie es eben kam,
    beließen wir's bei unserem Charakter.

    Ingwer rühre ein kurz vorm Gelieren,
    Zitrusfrüchte, Cranberrie-Likör.
    Süß und sinnlich herb ist ihr Odeur,
    paradiesisch wird’s Dich animieren.


    Der Funke schlug dann doch noch Flammen,
    mir fallen soviel Kleinigkeiten ein:
    Wie schön es war, in deinem Mund zu sein,
    wie groß ich wurd in deinem Schoß und dein,
    wie jeder kleinste Stoß dich machte schrein.
    Wir passten unversehens gut zusammen.

  3. #3
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    hallo michael

    das ganze besticht durch originalität, klares konzept, witz, überraschende reime, wechsel im versmass, originelle reimschemata, gegensätzlichkeit der zwei „erzählebenen“...

    im einzelnen könnte man an einigen versen schon rumkritteln.
    das seltsame „happy-end“ am schluss finde ich ein bisschen peinlich. oder willst du uns vielleicht vor augen halten, wie banal und langweilig der gewöhnliche sex ist im vergleich zum marmelade herstellen?
    was ist „die mythe“? was aus dem englischen, wie „response“?

    hat aber spass gemacht, es zu lesen.

    lg wilma27

  4. #4
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    Response, das Verhalten eines Menschen infolge von aufgenommenen Reizen, siehe Reiz-Reaktions-Modell

  5. #5
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    @ barbarossa
    danke für dein wikipedia-zitat. leider geht es nicht wirklich auf mein problem ein.
    w.

  6. #6
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    Hallo Michael,

    Barbarossa hat es auf den Punkt gebracht.
    Wenn d a s keine Erotik ist...

    Ein Spitzenstück, eine originelle Idee, die Sinne anzuregen.
    Es liest sich flüssig, fast, wie eine kurze Geschichte.
    Deine Bilder lassen viel eigener Fantasie Spielraum, die zwischen deinen Zeilen entstehen.

    Hab`s gern gelesen!

    Liebe Grüsse

    Wüstenblume
    So bin ich nur als Kind erwacht,
    so sicher im Vertraun
    nach jeder Angst und jeder Nacht
    dich wieder anzuschaun.
    Ich weiß, sooft mein Denken misst,
    wie tief, wie lang, wie weit - :
    du aber bist und bist und bist,
    umzittert von der Zeit.

  7. #7
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    Ach Ihr Lieben, bei soviel Lob, da hat sich die Arbeit ja gelohnt (Ich weiß inzwischen über Feigen alles.)

    Barbarossa,
    danke für Deine Detailkritik. Der ganze Sacher-Masoch in S1Z5 allerdings wäre Torte, nämlich ein Jambus zuviel. Oder meinst Du: du stehst nicht sehr auf Sacher und de Sade ?Überlegenswert, immerhin eine Alliteration und wieder was auch zum Essen.
    S3Z3, „leicht“ statt „was“, übernehme ich, obwohl ich die saloppe („unlyrische“) Verkürzung von etwas schon immer gemocht habe. In S7Z3 lass ichs auch, um das vertrackte „vertrackt“ zu mildern.
    S6Z4 extatisch. (ekstatisch), peinlich, ich muss wohl doch öfter den Warnungen der word-Rechtschreibprüfung nachgehen, aber die unterkringelt beim Gedichteschreiben immer so viel.

    Dass Dir die letzte Strophe „zu deutlich ist“, war abzusehen (das "dein" am Zeilenende meint: ich wurde dein), aber kümmern muss es mich doch.

    Du, Wilma,
    findest sie gar „peinlich, banal und langweilig“. Weil sie explizit ist? Ohne die „Originalität, den Witz, die Überraschungen“, die Du dem übrigen Gedicht bescheinigst (danke!), von geradezu pubertärer Präpotenz? Je nun, nach all den Schwierigkeiten, die das LI offensichtlich hatte, sei ihm „das seltsame ,happy-end'“gegönnt.

    „Mythe“ ist im Duden notiert, „response“ empfinde ich persönlich nicht als Anglizismus, weil's mir von der Biologie her vertraut ist: stimulus – response, Barabrossa hat den Kontext wiedergegeben, der mir natürlich zupass kam.

    Liebe Wüstenblume,
    dass Du mein Gedicht (fast) als kurze Geschichte lesen konntest, freut mich, so hab ich's gemeint, danke!

    Ihr habt mir Mut gemacht

    Michael

  8. #8
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    hallo michael
    halt! ich habe dein happy-end nur als peinlich (in aussage und machart) empfunden. den rest hast du aus einem nebensatz extrapoliert.
    peinlich für mich ist, dass der duden eine "ältere" form des mythos kennt und ich nicht. mit "response" hatte ich keine mühe. da hat b. wasser in den bach geschüttet.
    lg wilma27

  9. #9
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    @Michael


    Also von Feigen verstehst du was. Diese inhaltliche Zweiteilung hier, einfach Klasse.
    Der Wechsel der Auftakte ist dem Fluss, der Fantasie zum Opfer gefallen. Hätte ich nicht anders gemacht.

    Zitat: Ingwer rühre ein kurz vorm Gelieren
    Hier würde ich ein Komma setzen hinter „ein“ dann liest es sich flüssiger.


    Zitat:

    Wie schön es war, in deinem Mund zu sein,
    wie groß ich wurd in deinem Schoß und dein,
    wie jeder kleinste Stoß dich machte schrein.
    Wir passten unversehens gut zusammen.

    Hmm, ich sag mal schön direkt. Man könnt hier die Fantasie mehr ausreizen und weniger das Direkte.

    Wie schön es war, als Kind in dir zu sein,
    wie groß ich wurd in deinem Schoß und dein,
    wie liebte ich dein kleines zartes schrein.
    Wir passten unversehens gut zusammen.

    Ok, großer Meister. Wie Barbarossa schon meint, Großes Kino, vor allem auch die Beschreibungen zur Feigenwelt, die kann man auch zweideutig lesen, du Schlingel.
    Und Tschüss.

  10. #10
    Aron Manfeld Guest
    Lieber Michael,

    Dein schönes Gedicht wirkt auf mich anti-erotisch; ich möchte meine Behauptung damit belegen, dass es einfach von der Masse her zu viel, zu kopflastig und nicht zuletzt durch den Endreim humoresk ist. Dieser Stil wäre vielleicht im Jahre 1680 noch originell gewesen, heute gehört er in die Abteilung Humor und Satire.

    Ansonsten ist das Gedicht technisch gut gemacht und ich habe es mit grossem Interesse gelesen.

    Aron, lg

  11. #11
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    Großer Horst,
    ja, zur „Feigenwelt“ hab ich einigermaßen was gegoogelt und geblättert, aber noch mehr Arbeit war es, das alles wieder wegzulassen (vor allem die überaus komplizierten Befruchtungsverhältnisse), damit es „schlingelig zweideutig“ wurde. (Danke!)

    Danke für Deine Vorschläge, die letzte Strophe zu ändern, aber „Kind“ würde ich niemals in einem erotischen Gedicht benutzen. Als ich es mal getan habe, und zwar in aller Unschuld (32 Gründe), brach ein Sturm der „moralischen“ (sic !) Entrüstung über mich los.

    Trotzdem, die letzte Strophe ist Dir zu „direkt“., Wilma sagt, „peinlich“.

    Liebe Wilma,
    ich habe Deine Kritik an „aussage und machart“ zu verstehen versucht, auch durch Extrapolation eines Nebensatzes von Dir. Ist mir aber offensichtlich nicht gelungen. Kannst Du mir auf die Sprünge helfen? Dein Geschmack ist ja dankenswert anders (raffinierter irgendwie) als der meine.

    Lieber Aron,
    Barockdichtung? Ja, die „Feigenmarmelade“ ist üppig. Antierotisch? Jedenfalls wird viel erzählt, aber das muss Erotik nicht abträglich sein, hab ich mir von Kinofilmen sagen lassen. Der Endreim (insgesamt oder nur in der inkriminierten letzten Strophe?) humoresk? Du meinst, wenn's richtig kracht, hält man sich nicht mit Reimen auf? Aron, Deine Kritik ging in die Vollen, klasse!

    Michael

  12. #12
    Aron Manfeld Guest
    Lieber Michael,

    meine Bemerkung zu Deinem Gedicht soll nicht abwertend gedacht sein; sie stellt lediglich mein persönliches Empfinden bei der Lektüre dar. Letztendlich entscheidet die Leserschaft, wo und wie Erotik stattfindet.

    Es gab hier im Forum schon endlose Diskussionen über den Qualitätsbegriff innerhalb der Poesie, unter anderem auch mit Kajn Kokosknusper, wo ich darauf hinwies, dass weder er noch ich massgeblich bei der Definition sind.

    Kurz: ich reibe mich nicht an der Wertigkeit obiger Verse, sondern gebe meine Sicht wieder. Der Ausdruck "anti-erotisch" ist wohl zu grob; dafür bitte ich Dich um Entschuldigung.

    Aron, lg

  13. #13
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    hallo michael
    also erst bist du da künstlerisch aktiv (ob erotisch oder antierotisch, sei mal dahingestellt) und machst ein grosses intellektuelles tamtam um feigen und "feigen", reimst response auf gespons und nackter auf charakter, baust eine gewisse spannung auf mit reim- und versmassvariationen, und dann kommt als schluss-mit-genuss-ejakulation ein verslein im stil von "ich bin klein, mein schoss ist rein, niemand soll drin wohnen als ein liebes schwänzelein". reime und auch syntax in den letzten zeilen (ohne die allerletzte) würden besser in ein kinderbuch passen.
    eine alte regel von eheberatungsstellen ist zudem, man solle beim vögeln nicht übers vögeln sprechen. dein "schlussbukett" bricht diese regel.
    das sage ich mit allem nötigen respekt vor deinem werk. ein bisschen grob vielleicht? es ist möglich, dass man diese kulmination "wie schön es doch in deinem mund ist" als stilmittel zur auflösung der artistischen strickmuster von vorher sehen könnte, aber dazu, finde ich, ist das abfallen zu krass.
    lg wilma27

  14. #14
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    Lieber Aron,

    um Himmels Willen, nu entschuldige Dich nicht, nur weil Du Deine Meinung deutlich gesagt hast. Wer in den Shaker dieses Forums reinspringt, sollte nicht aus Zucker sein, ich bin's nicht. Interessant übrigens, dass Du Kajn Kokosknusper erwähnst, der fiel mir auch ein, nachdem ich nun einige Deiner Beiträge gelesen habe. (Wo isser eigentlich?) Übrigens war er Endreimen gegenüber durchaus nicht so kategorisch wie Du, sondern benutzte sie fleißig.

    Liebe Wilma,

    Du hast nun Deine Meinung so deutlich gesagt, dass ich sie verstanden habe, ich hatte ja nochmal nachgefragt, danke also. Du bringst den Unterschied zwischen unseren beiden literarischen Temperamenten auf den Punkt: Du benutzt das Florett, ich Kanonen. Aber es muss eben jeder den Spatz füttern, den er in der Hand hat.
    Ob man beim vögeln übers vögeln sprechen sollte, ist nicht nur Thema von eheberatungsstellen, sondern eine der Hauptkategorien aller Besprechungen hier, meine Meinung dazu war immer eindeutig: Sex schließt Erotik nicht aus. Auch denke ich, in der Lyrik darf man alles, kommt nur drauf an wie es gemacht ist. Aber auch bei dieser Frage ist mein schluss-mit-genuss-ejakulation kinderbuch-verslein ja bei Dir durchgefallen, tja.

    Auf ein Neues also.

    Michael


    Das Neue, Wilma, gibt’s ja schon: murmelmumel

  15. #15
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    kanonen donnern. was sucht da der mann mit dem schnuller im mund?
    sex schliesst erotik nicht aus. das sagt mein spatz auch so. die frage ist: wie viel offen gezeigten intellekt verträgt die erotik? wahrscheinlich kommt das auf die taube an, die gerade auf dem dach sitzt.
    deine kreuz- und querfeuer mit kanonen und allem, was lunte oder abzug hat, sind mir recht, solange daraus nicht ein flächenbombardement mit B52 wird. dem einen sein schnuller im mund, dem andern seine kanone. kann beides schön sein, kommt auf den stil der verse an.
    in der lyrik darf man alles, auch mit spatzen auf kanonen schiessen statt umgekehrt.
    in diesem sinne

    wilma27
    p.s. wie ist das eigentlich mit der "lyrik" als ganzes? wieviel offen gezeigten intellekt verträgt sie? bei frauen, sagt man, sei das halb-verhüllte anziehender als das gänzlich nackte? ach, fragen über fragen statt "mehr licht".
    Geändert von kaspar praetorius (24.07.2012 um 10:26 Uhr)

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