In Fensterscheiben schäm ich mich

Die Flasche Bier vor mir
ist leer
und füllt mein taubes Haupt.
Die Tauben turteln vor mir her
und flattern frech im Staub.

Der Dreck der Straße windet sich
im Wind – wer weiß, woher?
In Fensterscheiben schäm ich mich
vor dem, was ich da seh.

Gekämmtes Haar und glatt rasiert,
vom Anzug tapeziert.
Verkleidet schick – so steh ich da,
und gleiche jedem anderen Narr,
der Tag für Tag
und Nacht für Nacht,
für seine Arbeit ruht und wacht,
und giert nach mehr,
und irrt umher
und weiß nicht, was er macht.

Die Flasche rollt im Bogen weg,
ich richte mein Gewand,
und wanke weiter auf dem Steg
zurück zum Nimmerland.