1. #1
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    Der Reise-Zyklus des Gon - Band I

    Der Reise-Zyklus des Gon - Band I

    I.O Einleitung
    Wie ich müde bin und schlafen will...
    Eine spitze Maus
    reißt in Panik aus, im Sturm davon.
    Ein Leopard vernahm wohl ihren Ton.
    Die Lust zur Jagd ist groß,
    er brüllt und sprintet los, was Atem raubt.
    Ein Nashorn mit den Füßen stampft und schnaubt,
    durch die Bäume bricht.
    ...und wie stürzte sich ein Blatt herab!


    I.I Die Bären
    Schwimmen in dem Fluss die roten Lachse,
    wartet Meister Petz
    da in schwarzem Pelz auf die Verpflegung,
    um zuzugreifen, wenn mit nächster Regung
    die Fische springen. Zack,
    da steht der Kodiak mit spitzen Krallen -
    wird Meisters Essen wohl ins Wasser fallen.
    Kommt ein Fisch entlang,
    schnappt er sich den Fang und schlingt genüsslich.


    I.II Der Löwe
    Zwischen Zebra- und Gazellenherden
    steht ein alter Leu
    im Savannenheu, im Gras der Steppe;
    der, der vertrieben war von seiner Sippe.
    Das Jagen fällt ihm schwer.
    Hetzt Tieren hinterher, die vor ihm fliehen.
    Wenn oben Geier ihre Kreise ziehen,
    stehen dort Hyänen,
    die mit ihren Zähnen Aas zerreißen,
    die der Leu vertreibt, um heut zu speisen.
    Gestärkt von diesem Mahl,
    entgeht vorerst der Qual von großem Hunger.


    I.III Der Biber
    Jeder Biber will mit Bäumefällen,
    wie laut einer hallt,
    das Getier im Wald wohl schwer begeistern.
    Was musste er für schwere Arbeit leisten!
    Es fielen Stamm um Stamm
    und stärkten seinen Damm mit Holz und Ästen
    der der Familie dient, als Haus, zum Besten.
    Der des Herrn Bokert
    hat besondren Wert, besondre Höhe.
    So hoch wie er baut keiner in der Nähe.
    Der Wasserpegel steigt
    und es hat sich gezeigt ein andrer Nutzen,
    dass sich die Tiere in dem Wasser putzen
    und dort leben können.


    I.IV Die Adler
    Hinter weiten Ebenen Amerikas
    oben auf den Gipfeln,
    die dort über Wipfel eines Forsts
    in großer Höhe ragen, liegt ein Horst
    mit einer Kükenschar,
    den Kindern eines Aar der Gattung Stein.

    Zum großen Essen bringt er Fische heim.
    Küken futtern flugs,
    sind von einem Luchs dabei bewacht.
    Leckre Beute, hat er sich gedacht.
    Da fliegt der Aar im Sturz,
    der Kampf verläuft nur kurz, die Katze fällt.

    Gespannt, welch Küken sich am Leben hält,
    steht der Aar am Kamm,
    und betrachtet stramm den Erstversuch
    seiner Brut zu fliegen, den Aufbruch
    hinaus zur weiten Welt.
    Geändert von Blobstar (14.10.2012 um 15:26 Uhr) Grund: Verbesserungen dank Hinweisen der Nachteule

  2. #2
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    So, dann nehme ich mir mal die Zeit...

    Hallo Blobstar,

    Du hast gerufen, ich habe dich gehört. Du Armer...
    Auch wenn ich nicht harausgefunden habe, was ein "Gon" (ein MOF wüsste ich... ) sein soll, werde ich ein paar Worte dazu sagen. Eine Interpretation würde glaube ich das Wissen über die Gon nötig machen.

    Ich werde auch etwas auf das Reimschema eingehen, darum eine kurze Erläuterung von Dingen, die du vielleicht noch nicht kennst, weil ich es bei dir noch nicht verwendet habe: X=Waise A'= unreiner Reim. Sollte hier das Alphabet nicht reichen gibt es Doppelbuchstaben. Aber das werden wir noch sehen...

    I.O Einleitung
    Schlafen kann man gut in Ruhe hier.
    Eine spitze Maus
    springt in Panik auf, im Sturm davon.
    Ein Leopard vernahm wohl ihren Ton.
    Die Lust zur Jagd ist wild,
    er sprintet los und brüllt, durchs Dickicht laut.
    Ein Nashorn mit den Füßen stampft und schnaubt,
    durch die Bäume bricht.
    Ach, wie stürzte sich ein Blatt herab!
    Der erste Satz kling doof. Er hat keine "natürliche" Syntax. Und irgendwie ist sie so verschwurbelt, dass mir auch gar nichts daran gefallen will. Das ist als Einleitung/erster Satz besonders Blöd. Vor allem das "Gut in Ruhe" ist überdenkenswert. Allgemein sind hier relativ viele Inversionen. Dass mich das stört dürfte bekannt sein.
    Die gesamte erste Strophe ist von Einsilbern geprägt, weshalb ich auch auf kein Metrum eingehen möchte, da (fast) alles möglich wäre. Ich gehe aber von einem Trochäus aus, da die ersten beiden Verse so geschrieben sind. Wobei der siebte Vers dann eindeutig ein Jambus ist. Mal sehen, ob man das mit den anderen Versen vergleichen kann.
    Zum letzen Vers muss ich sagen, finde ich interessant, dass das Blatt sich herunterstürzt. Hierfür ist eine absichtliche und freie Handlung notwendig. Dafür brauche ich eine Erklärung...
    Die "Spitze Maus" hat mich hingegen zum Lächeln gebracht.
    Aber die Lust macht in meinen Augen eher wild, statt dass sie es ist.
    V1 und V9 sind Kursiv. Das erschließt sich mir auch nicht ganz, wird aber einen Grund haben..

    Das Reimschema:
    X
    X oder A
    (A')
    B
    B
    C
    C' D
    D'
    E
    E' X
    (Ich bin davon ausgegangen, dass es einen Endreim gibt, darum die vielen Waisen.) An sich ist es ein interessantes Reimschema, mit einigen halben Mittelreimen. Allerdings stören gerade bei einem ungewöhnlichen Reimschema die unreinen Reime, da sie so nicht erkannt werden und dem Gedicht nicht die Harmonie geben, die sie könnten. Vor allem die Mittelreime sollten reiner sein.

    I.I Die Bären
    Schwimmen in dem Fluss die roten Lachse,
    wartet Meister Petz
    da in schwarzem Pelz auf Neuverpflegung,
    um zuzugreifen, wenn bei nächster Regung
    die Fische springen. Zack,
    steht da der Kodiak mit drohend Krallen -
    wird Meisters Essen wohl ins Wasser fallen.
    Kommt ein Fisch entlang,
    schnappt er sich den Fang und schlingt genüsslich.
    Zweite Strophe. Der Satzbau gefällt mir schon mal besser. Er klingt weniger erzwungen und entspannt darum meine kleines, steinernes Eulenherz etwas.
    Auch die Einsilber sind zurückgegangen. Darum fasse ich mal das Metrum zusammen:
    Trochäus weiblicher/Trochäus männlich/Trochäus weiblich/Jambus weiblich/Jambus männlich/XxxXxXxXxXx Soll wohl ein Jambus weiblich sein... Habe aber Probleme damit, das so zu lesen... /Trochäus männlich/Trochäus weiblich/
    Sollte für dich genügen, um nachzuvollziehen, ob es Absicht war.
    Zum Sprachlichen:
    Neuverpflegung gefällt mir nicht so ganz. Weniger, weil es ein Neologismus ist, sondern mehr, weil Verpflegung immer irgendwie Neu sein soll, wenn sie noch nicht schimmelt, aber gejagt wird. Ich würde mir da an deiner Stelle noch einmal was überlegen.
    Die Fische springen ja nicht bei einer nächsten Regung, sondern mit einer nächsten Regung. Sonst hieße das ja, dass der Fisch springt, wenn der Bär sich regt. Und das ist wohl nicht das, das du sagen möchtest.
    Dass "Meisters Essen wohl ins Wasser falle" finde ich sprachlich eine nette Doppeldeutigkeit. Das gefällt mir sogar.
    Was mich dann aber wieder stört: Der Fang ist erst ein Fang, wenn er gefangen wurde. Davor noch nicht.

    Das Reimschema: (ich fange einfach neu mit den Buchstaben an. Sicher ist sicher. )
    X
    A
    A' B
    B
    C
    C D
    D
    E
    E X
    Bei dieser Strophe ist das Reimschema schon deutlich besser umgesetzt, da die Reime reiner wurden.

    I.II Der Löwe
    Zwischen Zebra- und Gazellenherden
    liegt ein alter Leu
    im Savannenheu, im Gras der Steppe;
    der, der vertrieben war von seiner Sippe.
    Das Jagen fällt ihm schwer.
    Hetzt Tieren hinterher, die vor ihm fliehen.
    Wenn oben Geier ihre Kreise ziehen,
    stehen dort Hyänen,
    die mit ihren Zähnen Aas zerreißen,
    die der Leu vertreibt, um heut zu speisen.
    Gestärkt von diesem Mahl,
    entgeht vorerst der Qual des großen Hungerns.
    Sprachlich bisher die Beste. So weit ich sehen kann, keine Inversionen.
    Dafür aber wieder viele Einsilber. Ich versuche mich aber dennoch am Metrum. Zum Vergleichen bin ich aber zu Faul...
    Trochäus weiblich/ Trochäus männlich/ Trochäus weiblich/ Jambus weiblich/ Jambus männlich/ Trochäus weiblich, lässt sich aber wegen dem "hetzt" schwer so lesen/ Jambus weiblich/ Trochäus weiblich/ Trochäus weiblich/ Trochäus weiblich, aber schwer wegen der vielen Einsilber/ Jambus weiblich.
    Inhalte (sprachlich):
    Das Savannenheu gefällt mir, obwohl es wohl eigentlich nur ein Zwangsreim gewesen sein wird. Aber man hat gleich das gelbe Gras vor Augen, das nun mal in der Savanne vorherrscht.
    Der letzte Vers gefällt mir nicht wirklich. "Entgeht er dieser Qual von großen Hunger" ist zwar nicht perfekt, klingt aber in meinen empfindlichen Eulenohren besser.
    In der Mitte musst du einen besseren Sprung von dem liegenden Löwen und seinem Jagdproblem finden. So hängt das in meinen Augen zu sehr zusammen, obwohl es ja das Gegenteil bedeutet.

    zum Reimschema:
    X
    A
    A B
    C
    C' D
    D E
    E(') F
    F
    G
    G X
    Leicht unsauberer, weil ich mir nicht sicher bin, ob ich Hyäne und Zähne als reinen Reim durchgehen lasse.

    I.III Der Biber
    Jeder Biber will damit, dass einer
    nach dem andren fällt,
    das Getier im Wald wohl schwer begeistern.
    Was musste er für schwere Arbeit leisten!
    Es fielen Stamm um Stamm
    und stärkten seinen Damm mit Holz und Brette,
    der der Familie dient als sichre Stätte.
    Der des Herrn Bokert
    hat besondren Wert, besondre Höhe.
    So hoch wie er baut keiner in der Nähe.
    Der Wasserpegel steigt
    und es hat sich gezeigt ein andrer Nutzen,
    dass sich die Tiere in dem Wasser putzen
    und dort leben können.
    Fast inversionsfrei, aber nicht ganz sauber. Aber das kommt später. Wir wollen unser Schema ja nicht zerstören...
    Das Metrum wird wieder schwer, da du wieder sehr Einsilbig geworden bist...:
    Trochäus weiblich/ Trochäus männlich/ Trochäus weiblich/ Jambus weiblich/ Jambus männlich/ Jambus weiblich/ Jambus weiblich/ Jambus weiblich/ Jambus männlich/ Jambus weiblich/ Trochäus weiblich/ Trochäus weiblich
    Aber hier alles ohne Gewähr, da du wirklich sehr einsilbig geworden bist.
    Der Anfang ist verdammt schwer zu verstehen. Zumindest beim ersten Mal lesen. Er ist zu verschachtelt. Zumindest empfinde ich das so.
    In V6 würde ich das "Holz und Brette" in Klammern setzen, da sonst der Bezug im nächsten Vers eher auf die Beiden geht, als auf den Damm. Das "Brette" ist aber weder sprachlich noch inhaltlich wirklich richtig und kommt mir persönlich eher als Zwangsreim daher.
    So hoch wird sicher niemand in der Nähe bauen, da Biber ein Revier von einem bis drei Kilometer haben... Aber das kann ich verkraften. Nur so als Anmerkung...
    Statt Wasserpegel würde ich Wasserspiegel schreiben. Aber das ist wohl nur eine klangliche Sache...
    Du hast hier auch ziemlich viele Elisionen. Das möchte mir nicht unbedingt gefallen...

    Zur Reimerei:
    X
    X*
    X* A
    A'
    B
    B C
    C
    E
    E'** F
    F
    G
    G H
    H
    X

    Auf ein Letztes:
    I.IV Die Adler
    Hinter weiten Ebenen Amerikas
    oben auf den Gipfeln,
    die dort über Wipfeln eines Forsts
    in großer Höhe liegen, liegt ein Horst
    mit einer Kükenschar,
    die Kinder eines Aar der Gattung Stein.

    Zum großen Essen bringt er Fische heim.
    Küken futtern flugs,
    wird von einem Luchs dabei bewacht.
    Leckre Beute, hat er sich gedacht.
    Da fliegt der Aar im Sturz,
    der Kampf verläuft nur kurz, die Katze fällt.

    Gespannt, welch Küken sich am Leben hält,
    steht der Aar am Kamm,
    und betrachtet stumm den Erstversuch
    seiner Brut zu fliegen, den Aufbruch
    hinaus zur weiten Welt.
    Inversionsfrei.
    Die Einsilbigkeit hält sich hier in Grenzen.
    Trochäus weiblich/ Trochäus weiblich/ Trochäus männlich/ Jambus männlich/ Jambus männlich/ Jambus männlich
    Jambus männlich/ Trochäus männlich/ Trochäus männlich/ Trochäus männlich/ Jambus männlich/ Jambus männlich
    Jambus männlich/ Trochäus männlich/ Jambus männlich/ XxXxXxxXx / Jambus männlich
    Den Horst würde ich nicht liegen lassen. Erstens klingt das nicht so toll, weil er hinter... liegt und zweitens klingt das auch so nicht so toll.
    Den Kindern, nicht die Kinder eines Aar... "der Gattung Stein" gefällt mir dann schon wieder gut.
    Warum "wird", wenn du von Kücken sprichst? Müsste da nicht der Plural stehen? "Bewacht" finde ich in diesem Zusammenhang dann doch sehr sarkastisch.
    Der dritte Strophenteil hat dann einen großen Sprung, den man so nicht erwartet hätte. Zudem fällt mir auf, dass hier, also bei dem Adler, die Strophe in drei unterteilt ist. Das ist bei den anderen nicht der Fall. Und es stellt sich mir die unbeantwortete Frage: Warum?
    Wieder ein paar Elisionen, aber nicht so schlimm...

    Wie du Reimst:
    X
    A
    A B
    B
    C
    C D

    D'
    F
    F G
    G
    H
    H
    I

    I
    X*
    X* J
    J'
    X
    Wieder etwas unreiner, als zuvor. Vielleicht wolltest du da fertig werden?

    Fazit:
    Was ich schade finde ist, dass du die Sprachvielfalt, die sich bei den Tieren ergibt nur selten genutzt hast. Der Löwe war immer der Leu und der Adler immer der Aar. Du hast da zu wenig abgewechselt. Einzig den Bieber hast du mal anders genannt. Aber wohl des Reimes wegen.
    Das Reimschema finde ich, wie schon gesagt, interessant.
    Das Metrum passt in der Regeln, aber es ist zu einsilbig und fügt sich somit nicht. Man muss es sich erst gefügig machen. Ein richtiges Metrum zu "erlesen" wird einem zusätzlich schwer gemacht, weil die Strophen unterschiedliche Versmengen haben und sich somit kein Gewohnheitsmaß einstellt.
    Das Gedicht beschreibt auch meist leicht humorvoller Weiße das Leben von ein paar Wildtieren, wobei der Löwe aus dem Konzept fällt, da er als einiges kein Tier Nordamerikas ist. (oder auch Europas. Die meisten kommen ja in beiden Kontinenten vor)
    Da sich mir noch immer nicht erschlossen hat, was ein Gon ist, kann ich wohl nicht mehr dazu sagen und hoffe, nichts vergessen zu haben...

    nächtlicher Gruß, gutes nächtle und carpe noctem
    Nachteule

    * du meinst sicher "fällt/Wald" und "Kamm/Stumm", aber das kann ich beim besten Willen nicht gelten lassen!
    ** beim Reim ist wichtig, dass die betonte Silbe einen Gleichklang herstellt. Hier ist es betonte und unbetonte.
    Meine Sydnatur:
    Greis und Greisin miss u <3
    Hier stehe ich! Ich kann nicht anders! Gott helfe mir! Amen!
    (Der Buchstabe)
    Du verstehst Nachteules Kommentar nicht? Lyrisches Lexikon der Nachteule; für Einsteiger: der Kommentarfaden; wenn dir ein Kommentar besonders gefällt, kannst du ihn zur Kritik des Monats nominieren
    Drama: Das Gericht; Prosa: Fernreise als Kurztrip, Krieg im Frieden, Die Tote

  3. #3
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    So, auch wenn ich leider keine Zeit habe, habe ich sie mir einfach mal genommen und auf ausstehende Kommentare Antworten geschrieben, die ihr jetzt erhaltet. Und selbstverständlich fange ich mit der Antwort auf den gewünschten Kommentar an. Leider, liebe Nachteule, hat die Zeit nicht mehr für eine Antwort bei der Traumzeit gereicht. Die wird aber auf jeden Fall nachgereicht. So, genug Vorgeplänkel. Los geht's:

    Hallo liebe Nachteule,
    erstmal vielen, vielen Dank dafür, dass du kommentiert hast, und dafür, dass du dir die Mühe gemacht hast, jedes Gedicht zu kommentieren.

    Auch wenn ich nicht harausgefunden habe, was ein "Gon" (ein MOF wüsste ich... ) sein soll, werde ich ein paar Worte dazu sagen. Eine Interpretation würde glaube ich das Wissen über die Gon nötig machen.
    Um mal vorab einiges zu klären, erzähle ich mal den Hintergrund dazu: Dies ist meine Verdichtung des Mangas "Gon", in dem das Tyrexbaby Gon in der Wildnis der Neuzeit auf verschiedene Tiere trifft und Abenteuer besteht. Der Manga kommt innerhalb der Geschichten ganz ohne Sprache aus (Es gibt aber ein paar Infos zu den Tieren.), weswegen es mich gereizt hat, das in Sprache zu packen. Damit man die Gedichte aber auch so lesen kann, habe ich Gon aus den Geschichten herausgestrichen. Insofern braucht man auch gar nicht unbedingt wissen, wer Gon ist. Die Gedichte sind ja sich nicht zum Deuten, sondern zum Erzählen da. Die Gedichte hier sind eben die Kapitel aus dem ersten Band. Es gibt sieben, aber ich hab bislang nur den ersten geschrieben. Die einzelnen Kapitel dabei sind aber eher zusammenhangslos, weswegen so was wie das hier passiert:
    Das Gedicht beschreibt auch meist leicht humorvoller Weiße das Leben von ein paar Wildtieren, wobei der Löwe aus dem Konzept fällt, da er als einiges kein Tier Nordamerikas ist. (oder auch Europas. Die meisten kommen ja in beiden Kontinenten vor)
    Ich hab mich beim Lesen des ersten Bandes auch gewundert, was der Löwe dazwischen macht. Da kann ich nichts für. Übrigens lagst du mit Nordamerika sehr nah. Im Manga war's ein Kanadischer Biber, der Kodiak ist nur auf alaskischen Inseln verbreitet.

    Ich werde auch etwas auf das Reimschema eingehen, darum eine kurze Erläuterung von Dingen, die du vielleicht noch nicht kennst, weil ich es bei dir noch nicht verwendet habe: X=Waise A'= unreiner Reim. Sollte hier das Alphabet nicht reichen gibt es p Doppelbuchstaben. Aber das werden wir noch sehen...
    So sieht mein geplantes Reimschema für die Adler aus:
    A/b/bC/C/d/dE/E/f/fG/G/h/hI/I/j/jK/l/...
    (Kleine Buchstaben sind kurze Verse oder Mittelreime) Also gilt, abgesehen von A: ein kurzer b, ein langer mit Mittelreim b und Endreim C, ein langer mit Endreim C und dann wiederholen. Bei den anderen ist es dasselbe, nur kürzer. Ja, ich weiß, dass ich nicht groß zwischen reinen und unreinen Reimen unterscheide, solange es trotzdem ähnlich klingt. Aber ich kann mir für die problematischen Stellen ja noch was überlegen, wenn ich mich nochmal dransetze (muss ich sowieso).

    Und direkt mal das Metrum hinterherschmeißen:
    XxXxXxXxX(x)
    XxXxX(x)
    XxXxXxXxX(x)
    xXxXxXxXxX(x)
    xXxXxX(x)
    xXxXxXxXxX(x)
    xXxXxXxXxX(x)
    XxXxX(x)
    XxXxXxXxX(x)
    XxXxXxXxX(x)
    xXxXxX(x)
    xXxXxXxXxX(x)
    xXxXxXxXxX(x)
    XxXxX(x)
    XxXxXxXxX(x)
    XxXxXxXxX(x)
    xXxXxX(x)
    Eben ein abwechslungsreicher Mix aus jambischen und trochäischen Versen. Auch hier: Bei den anderen Gedichten derselbe Anfang, nur hören sie früher auf. Apropos: Dass sie unterschiedliche Längen haben, liegt einfach daran, dass auch die Kapitel unterschiedlich lang sind.

    1. Gedicht:
    Der erste Satz kling doof. Er hat keine "natürliche" Syntax. Und irgendwie ist sie so verschwurbelt, dass mir auch gar nichts daran gefallen will. Das ist als Einleitung/erster Satz besonders Blöd. Vor allem das "Gut in Ruhe" ist überdenkenswert. Allgemein sind hier relativ viele Inversionen. Dass mich das stört dürfte bekannt sein.
    Den ersten Vers hatte ich überarbeitet. Von dem Ergebnis bin ich zwar auch nicht ganz überzeugt, aber die erste Version hatte ich verloren. Also musste es erstmal so stehen bleiben. Ich werde mir da noch was besseres überlegen.

    Die gesamte erste Strophe ist von Einsilbern geprägt, weshalb ich auch auf kein Metrum eingehen möchte, da (fast) alles möglich wäre. Ich gehe aber von einem Trochäus aus, da die ersten beiden Verse so geschrieben sind. Wobei der siebte Vers dann eindeutig ein Jambus ist. Mal sehen, ob man das mit den anderen Versen vergleichen kann.
    Ich sehe das so, dass, wenn es nicht durch Betonungsregeln festgelegt ist, die Bedeutungsträger betont werden sollten. Beispiel:
    "Die Lust zur Jagd ist wild"
    Da macht's doch einen entscheidenden Unterschied, ob ich Lust-Jagd-wild oder Die-zur-ist betone.

    Zum letzen Vers muss ich sagen, finde ich interessant, dass das Blatt sich herunterstürzt. Hierfür ist eine absichtliche und freie Handlung notwendig. Dafür brauche ich eine Erklärung... Aber die Lust macht in meinen Augen eher wild, statt dass sie es ist. V1 und V9 sind Kursiv. Das erschließt sich mir auch nicht ganz, wird aber einen Grund haben..
    Das sind zwei Perspektiven. Kursiv: Persönliche Perspektive von (Gon), einem Tier oder einem Menschen; wen auch immer man sich vorstellen will in der Wildnis. Vers 1 impliziert, dass er dort schläft. Das Nichtkursive ist neutrale Perspektive, die beschreibt, was gerade so in der Wildnis passiert. Vers 9 wieder kursiv, persönliche Perspektive. Das Tier schläft nicht mehr - wegen dem Blatt, das auf ihn fiel. (Und der (*hust* schlechte *hust*) Witz dabei ist, dass die Tiere Randale machen, das Tier von Vers 1 weiterschläft, aber von einem vergleichsweise mickrigen Blatt wach wird.)

    Das Reimschema: X X oder A (A') B B C C' D D' E E' X (Ich bin davon ausgegangen, dass es einen Endreim gibt, darum die vielen Waisen.) An sich ist es ein interessantes Reimschema, mit einigen halben Mittelreimen. Allerdings stören gerade bei einem ungewöhnlichen Reimschema die unreinen Reime, da sie so nicht erkannt werden und dem Gedicht nicht die Harmonie geben, die sie könnten. Vor allem die Mittelreime sollten reiner sein.
    Wie gesagt stören unreine Reime mich nicht. Empfindet wohl jeder anders.

    2. Gedicht:
    Neuverpflegung gefällt mir nicht so ganz. Weniger, weil es ein Neologismus ist, sondern mehr, weil Verpflegung immer irgendwie Neu sein soll, wenn sie noch nicht schimmelt, aber gejagt wird. Ich würde mir da an deiner Stelle noch einmal was überlegen. Die Fische springen ja nicht bei einer nächsten Regung, sondern mit einer nächsten Regung. Sonst hieße das ja, dass der Fisch springt, wenn der Bär sich regt. Und das ist wohl nicht das, das du sagen möchtest. Was mich dann aber wieder stört: Der Fang ist erst ein Fang, wenn er gefangen wurde. Davor noch nicht.
    Stimmt, stimmt, stimmt! Da setze ich mich wieder dran.

    3. Gedicht:
    Das Savannenheu gefällt mir, obwohl es wohl eigentlich nur ein Zwangsreim gewesen sein wird. Aber man hat gleich das gelbe Gras vor Augen, das nun mal in der Savanne vorherrscht. Der letzte Vers gefällt mir nicht wirklich. "Entgeht er dieser Qual von großen Hunger" ist zwar nicht perfekt, klingt aber in meinen empfindlichen Eulenohren besser.
    Ja, das Savannenheu war erst reimverschuldet, aber anscheinend passt's ja.
    Über den letzten Vers kann ich nachdenken.

    In der Mitte musst du einen besseren Sprung von dem liegenden Löwen und seinem Jagdproblem finden. So hängt das in meinen Augen zu sehr zusammen, obwohl es ja das Gegenteil bedeutet.
    Das bedeutet ganz und gar nicht das Gegenteil. Ich zitiere einmal aus Gon:

    Zitat Zitat von Gon
    [...]Der männliche Löwe jagt nur sehr selten. Meist lässt er das die Weibchen des Rudels tun. [...] Einzelgänger müssen natürlich immer für sich selbst jagen, genauso alte, schwache Männchen, die von einem Stärkeren aus ihrem Rudel vertrieben wurden. Letztere haben in der Regel geringere Überlebenschancen [...]
    In dem Gedicht ist's ein "alter Leu", "der vertrieben war von seiner Sippe" und deswegen zum Einen gezwungen ist, selbst zu jagen; zum Anderen zu gebrechlich, um es erfolgreich zu tun.

    4. Gedicht:
    Der Anfang ist verdammt schwer zu verstehen. Zumindest beim ersten Mal lesen. Er ist zu verschachtelt. Zumindest empfinde ich das so. In V6 würde ich das "Holz und Brette" in Klammern setzen, da sonst der Bezug im nächsten Vers eher auf die Beiden geht, als auf den Damm. Das "Brette" ist aber weder sprachlich noch inhaltlich wirklich richtig und kommt mir persönlich eher als Zwangsreim daher.
    Anfang besser strukturieren, Alternative für Brett suchen. Verstanden!

    Statt Wasserpegel würde ich Wasserspiegel schreiben. Aber das ist wohl nur eine klangliche Sache... Du hast hier auch ziemlich viele Elisionen. Das möchte mir nicht unbedingt gefallen...
    Sind wohl beides eher Dinge, über die man streiten kann.

    ** beim Reim ist wichtig, dass die betonte Silbe einen Gleichklang herstellt. Hier ist es betonte und unbetonte.
    Ist das diese Stelle:
    "Der des Herrn Bokert
    hat besondren Wert,..."
    Hab ich so betont:
    XxXxX
    XxXxX

    5. Gedicht:
    Den Horst würde ich nicht liegen lassen. Erstens klingt das nicht so toll, weil er hinter... liegt und zweitens klingt das auch so nicht so toll.
    Den Kindern, nicht die Kinder eines Aar...
    Warum "wird", wenn du von Kücken sprichst? Müsste da nicht der Plural stehen?
    Der dritte Strophenteil hat dann einen großen Sprung, den man so nicht erwartet hätte. Zudem fällt mir auf, dass hier, also bei dem Adler, die Strophe in drei unterteilt ist. Das ist bei den anderen nicht der Fall. Und es stellt sich mir die unbeantwortete Frage: Warum?
    Beim Horst kann ich mir noch was überlegen.
    Die Kinder hatte ich umgeändert und dann vergessen, das Verb zu verändern. Muss ich nochmal drüber.
    Der Inhalt und der Zeitsprung sind eben aus dem Kapitel übernommen. Das ist das Geheimnis.

    Was ich schade finde, ist, dass du die Sprachvielfalt, die sich bei den Tieren ergibt, nur selten genutzt hast. Der Löwe war immer der Leu und der Adler immer der Aar. Du hast da zu wenig abgewechselt. Einzig den Bieber hast du mal anders genannt. Aber wohl des Reimes wegen.
    Und die Nachteule ist immer die Nachteule. Du wechselst selber viel zu wenig ab. Schade!
    Spaß beiseite. Ich wollte diese Namen eben als Namen verwenden, weil ich ja sozusagen Mini-Geschichtchen geschrieben habe, und dann Charaktere schaffen wollte. Geht hierin natürlich nicht ganz, aber die Namen waren ein kleines Mittel dafür, hat wohl leider nicht ganz geklappt.

    Das Gedicht beschreibt auf meist leicht humorvoller Weise das Leben von ein paar Wildtieren.
    Die "Spitze Maus" hat mich hingegen zum Lächeln gebracht.
    Dass "Meisters Essen wohl ins Wasser falle" finde ich sprachlich eine nette Doppeldeutigkeit. Das gefällt mir sogar.
    "der Gattung Stein" gefällt mir dann schon wieder gut.
    Dafür hat wohl mein bescheidener Versuch von Humor geklappt. Du hast hier ein paar Stellen gelobt, bei denen ich nicht sicher war, ob sie ankommen werden. Sind sie anscheinend, also Danke für das Lob.

    Könnte man unter dem Zusammenhang nicht folgende Stellen auch als Humor gelten lassen?

    So hoch wird sicher niemand in der Nähe bauen, da Biber ein Revier von einem bis drei Kilometer haben... Aber das kann ich verkraften. Nur so als Anmerkung...
    "Bewacht" finde ich in diesem Zusammenhang dann doch sehr sarkastisch.
    So, das war's, alles durch. Vielen Dank für deinen Kommentar und die hilfreichen Hinweise. An die genannten Baustellen werde ich mich auf jeden Fall noch dransetzen.
    LG BS

  4. #4
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    Hallo Blobstar,

    Die Gon-Erklärung habt schon etwas geholfen. Zumindest um die Logik dahinter zu verstehen.

    a, ich weiß, dass ich nicht groß zwischen reinen und unreinen Reimen unterscheide, solange es trotzdem ähnlich klingt.
    Das Problem ist halt, gerade am Anfang, dass man bei den unreinen Reimen das Schema nicht erkennt. Am Ende geht das schon eher. Unreine Reime stellen halt nicht die Harmonie ein, die ein Reim einstellen könnte. Aber das ist Geschmackssache, sagte der Affe und biss in die Seife. (wobei ich damit noch lange nicht alleine dastehe... )

    Ich sehe das so, dass, wenn es nicht durch Betonungsregeln festgelegt ist, die Bedeutungsträger betont werden sollten.
    Ja, aber. Wenn du die Bedeutungsträger auf eine betonte Silbe setzt, dann sind sie eindeutig betont. Bei manchen Versen ist es einfach so, dass man mehrer Silben als wichtig erachten könnte. (Bin gerade zu faul, ein passendes Beispiel herauszusuchen. Also musst du dich mit einem halben begnügen
    steht der Aar am Kamm
    Hier kann wichtig sein, dass es der Aar ist, der am Kamm steht, aber auch, dass der Aar steht" (Was die richtige Betonung ist, aber so als kleines Bespiel geht das ja. Also entweder XxXxX oder xXxXx. Du verstehst?

    Das bedeutet ganz und gar nicht das Gegenteil. Ich zitiere einmal aus Gon:
    Ok, da habe ich wohl an dir vorbeigeredet. Mir ging es einzig darum, dass der Löwe liegt, aber urplötzlich jagt er, was nicht klappen will. Das geht mir zu schnell. Weil er im liegen nicht nur schlecht stehen kann, sondern eben auch jagen.

    Ist das diese Stelle:
    "Der des Herrn Bokert
    hat besondren Wert,..."
    Hab ich so betont:
    XxXxX
    XxXxX
    Jupp. Problem: Bokert ist nach meinem Verständnis als deutscher Name auftaktbetont. Darum kann dann die Betonung nicht auf der zweiten Silbe liegen. Ich habe es leider nicht im Onlineduden gefunden, um es mir zu beweisen aber eigentlich müsste es so sein.

    Und die Nachteule ist immer die Nachteule. Du wechselst selber viel zu wenig ab. Schade!
    Das stimmt so nicht. 1. bin ich ab und zu die mal der Nachteule, dann für manche der Eulerich, für andere nur Eule, bei manchen bin ich Jake, bei einer anderen Albin. Also da gibt es schon alternativen...
    ch wollte diese Namen eben als Namen verwenden, weil ich ja sozusagen Mini-Geschichtchen geschrieben habe, und dann Charaktere schaffen wollte. Geht hierin natürlich nicht ganz, aber die Namen waren ein kleines Mittel dafür, hat wohl leider nicht ganz geklappt.
    Dafür ist das ganze dann in meinen Augen zu kurz... das ist halt zwei drei Mal und dann wars das auch schon...

    Könnte man unter dem Zusammenhang nicht folgende Stellen auch als Humor gelten lassen?
    Sarkasmus ist auf jeden Fall eine Art des Humors. Sogar eine, die ich mag, aber eben nicht gegenüber den Kücken...
    Den Biberbau lasse ich sowieso durchgehen...

    nächtlicher Gruß, gutes nächtle und carpe noctem
    Nachteule
    Meine Sydnatur:
    Greis und Greisin miss u <3
    Hier stehe ich! Ich kann nicht anders! Gott helfe mir! Amen!
    (Der Buchstabe)
    Du verstehst Nachteules Kommentar nicht? Lyrisches Lexikon der Nachteule; für Einsteiger: der Kommentarfaden; wenn dir ein Kommentar besonders gefällt, kannst du ihn zur Kritik des Monats nominieren
    Drama: Das Gericht; Prosa: Fernreise als Kurztrip, Krieg im Frieden, Die Tote

  5. #5
    Registriert seit
    Nov 2011
    Beiträge
    1.013
    Hallo Nachteule,

    So liebe Nachteule, ich hab's jetzt mal bearbeitet. Hoffentlich ist's so besser.

    Die Gon-Erklärung habt schon etwas geholfen. Zumindest um die Logik dahinter zu verstehen.
    Das ist gut. Übrigens würde ich den Manga wirklich empfehlen.

    Das Problem ist halt, gerade am Anfang, dass man bei den unreinen Reimen das Schema nicht erkennt. Am Ende geht das schon eher. Unreine Reime stellen halt nicht die Harmonie ein, die ein Reim einstellen könnte. Aber das ist Geschmackssache, sagte der Affe und biss in die Seife. (wobei ich damit noch lange nicht alleine dastehe... )

    Ja, aber. Wenn du die Bedeutungsträger auf eine betonte Silbe setzt, dann sind sie eindeutig betont. Bei manchen Versen ist es einfach so, dass man mehrer Silben als wichtig erachten könnte. (Bin gerade zu faul, ein passendes Beispiel herauszusuchen. Also musst du dich mit einem halben begnügen steht der Aar am Kamm Hier kann wichtig sein, dass es der Aar ist, der am Kamm steht, aber auch, dass der Aar steht" (Was die richtige Betonung ist, aber so als kleines Bespiel geht das ja. Also entweder XxXxX oder xXxXx. Du verstehst?
    Ich verstehe deine Argumente und habe mal geguckt, was ich bessern konnte.

    Ok, da habe ich wohl an dir vorbeigeredet. Mir ging es einzig darum, dass der Löwe liegt, aber urplötzlich jagt er, was nicht klappen will. Das geht mir zu schnell. Weil er im liegen nicht nur schlecht stehen kann, sondern eben auch jagen.
    Aso. In der neuen Version steht er jetzt.

    Jupp. Problem: Bokert ist nach meinem Verständnis als deutscher Name auftaktbetont. Darum kann dann die Betonung nicht auf der zweiten Silbe liegen. Ich habe es leider nicht im Onlineduden gefunden, um es mir zu beweisen aber eigentlich müsste es so sein.
    Ich hab's auch nicht gefunden und mich auf mein Bauchgefühl verlassen, was Bokert auf der zweiten Silbe betonen wollte. Ich denke nicht, dass es auf der ersten betont werden muss, nur weil's ein deutscher Name ist. Nur habe ich gerade kein Gegenbeispiel. Eigentlich habe ich hier sogar geschummelt, weil es nur Bokert heißen müsste. Das Herr habe ich extra davor gesetzt, weil ich dachte, dass man das eher betont als den Artikel.

    Das stimmt so nicht. 1. bin ich ab und zu die mal der Nachteule, dann für manche der Eulerich, für andere nur Eule, bei manchen bin ich Jake, bei einer anderen Albin. Also da gibt es schon alternativen...
    Mhh... bei mir wirst du bislang immer Nachteule, ganz bestimmt!

    Dafür ist das ganze dann in meinen Augen zu kurz... das ist halt zwei drei Mal und dann wars das auch schon...
    Nagut, auch nicht so schlimm, wenn's nicht geklappt hat. Fällt das denn wirklich negativ auf, wenn's nur zwei drei Mal ist und dann war's das auch schon?

    Sarkasmus ist auf jeden Fall eine Art des Humors. Sogar eine, die ich mag, aber eben nicht gegenüber den Kücken... Den Biberbau lasse ich sowieso durchgehen...
    Das ist gut. Tut mir leid, wenn's einmal gegen die süßen Küken geht, aber ich habe die Geschichte ja nicht geschrieben. ;P

    LG BS

  6. #6
    Registriert seit
    Nov 2010
    Ort
    Im nächtlichen Wald
    Beiträge
    9.206
    Hallo Blobstar,

    ich habe mir die Änderungen mal angesehen und ich finde sie größtenteils gut.

    Ich hab's auch nicht gefunden und mich auf mein Bauchgefühl verlassen, was Bokert auf der zweiten Silbe betonen wollte. Ich denke nicht, dass es auf der ersten betont werden muss, nur weil's ein deutscher Name ist. Nur habe ich gerade kein Gegenbeispiel. Eigentlich habe ich hier sogar geschummelt, weil es nur Bokert heißen müsste. Das Herr habe ich extra davor gesetzt, weil ich dachte, dass man das eher betont als den Artikel.
    Also bei mir ist das andersherum... Deutsch ist nun mal eine auftaktbetonte Sprache.

    Nagut, auch nicht so schlimm, wenn's nicht geklappt hat. Fällt das denn wirklich negativ auf, wenn's nur zwei drei Mal ist und dann war's das auch schon?
    Wiederholung *gähn* langweilt halt sehr schnell, wenn sie ihren erzielten Effekt nicht erzielt (Stichwort Anapher).

    Das wäre mal so knapp zusammengefasst das Ergebnis...

    nächtlicher Gruß, gutes nächtle und carpe noctem
    Nachteule
    Meine Sydnatur:
    Greis und Greisin miss u <3
    Hier stehe ich! Ich kann nicht anders! Gott helfe mir! Amen!
    (Der Buchstabe)
    Du verstehst Nachteules Kommentar nicht? Lyrisches Lexikon der Nachteule; für Einsteiger: der Kommentarfaden; wenn dir ein Kommentar besonders gefällt, kannst du ihn zur Kritik des Monats nominieren
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