Thema: Deine Augen

  1. #1
    Registriert seit
    May 2012
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    5

    Deine Augen

    ein Blick in unendliche Ferne
    ein Blick in die schwarze Nacht
    sehe das Licht, das Ziel, die Sterne
    und weiß, dass alles Sinn macht

    ein Blick in meine Seele
    ein Blick ins Paradies
    Diamanten die ich stehle
    und in meinem Herzen verschließ

    ich sehe Vollkommenheit
    ich sehe meinen Glauben
    Liebe und Glück befreit
    ein Blick in deine Augen

  2. #2
    Registriert seit
    Nov 2010
    Ort
    Im nächtlichen Wald
    Beiträge
    9.210
    Hallo Xylem,

    Wurdest du schon begrüßt? Egal: Herzlich Willkommen auf Dotcom!

    Metrisch gibt es nicht viel zu meckern. (x=unbetonte Silbe X=betonte)

    xXxXxXxXx
    xXxxXxX
    XxxXxXxXx
    xXxXxXX

    xXxXxXx
    xXxXxX
    XxXxXxXx
    xxXxXxxXx

    xXxXxXx
    xXxXxXx
    XxxXxX
    xXxXxXx

    Es ist zwar nicht perfekt, aber die Grundstruktur passt größtenteils. Sprachgefühl oder Wissen?
    An zwei Stellen deines Gedichts stolpere ich und kann es dir auch begründen, an einer stolpere ich nicht und kann es mir nicht begründen.
    und weiß, dass alles Sinn macht
    Da das "macht" am Versende steht und da es sich auf "Nacht" reimen soll, müsste es betont gelesen werden, was mich stolpern lässt, da ein Hebungsprall mit "Sinn" entsteht. Hier muss noch eine Silbe dazwischen...

    und in meinem Herzen verschließt
    Hier stolpere ich wieder am Ende. "Herzen verschließt" ist das Problem. Hier ist eine Silbe zu viel. "Herz verschließt" klänge besser und würde auch so besser passen.

    Liebe und Glück befreit
    Das ist die Stelle, an der ich nicht stolpere, obwohl ich es müsste... XxxXxX...

    Den Kreuzreim hast du gut durchgehalten und auch keine schlechten Reimwörter gefunden. (mit Ausnahme von "Glauben" und "Augen")

    Zuerst sprichst du von Blicken, dann schwenkst du zum Schluss zum Sehen über, ohne die Form der Anapher zu ändern. Das ist in meinen Augen gut umgesetzt.
    In S1 hast du das Licht als Gegenstück zur Nacht und die Ferne mit den Sternen und dem Ziel unterstützt. Das fehlt mir irgendwie in der zweiten Strophe. Die Seele und das Paradies werden nicht noch einmal aufgenommen. In der dritten Strophe kann man das dann wieder so sehen.
    Der Blick in die Augen scheint mir dann allerdings hingeheftet, dass da halt was steht, das sich ungefähr mit "Glauben" reimt. Das passt irgenwie nicht ganz. Vielleicht "Ein Blick kann das nicht rauben"? (Ich gehe davon aus, dass du mit der selben Anapher enden möchtest, mit der du beginnst....)

    Im Großen und Ganzen gefällt mir das Gedicht besser, als es die Kritik erscheinen lässt.

    Viel Spaß beim weiterdichten!

    nächtlicher Gruß, gutes nächtle und carpe noctem
    Nachteule
    Meine Sydnatur:
    Greis und Greisin miss u <3
    Hier stehe ich! Ich kann nicht anders! Gott helfe mir! Amen!
    (Der Buchstabe)
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    Drama: Das Gericht; Prosa: Fernreise als Kurztrip, Krieg im Frieden, Die Tote

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