Nichts



Es kommen Wolken, die mich blenden,
ein Sonnenstrahl aus Dunkelheit.
Mein Atem wird nun friedlich enden,
ich lächle sanft, ich bin bereit.

Kein Gram, der sich am Ende findet,
kein Zorn und keine Wut.
Erst wenn sich Tod an Leben bindet,
wird Asche aus der hellen Glut.

Nichts ist von Dauer auf der Welt,
nichts ist zur Ewigkeit bestimmt.
Wer ist es der die Hand mir hält?
Wer ist es, der mich zu sich nimmt?

Wärmt euch am letzen hellen Licht,
an mir und dem was ich gelebt.
Es stirbt doch meine Liebe nicht,
es ist mein Körper, der vergeht.