Erstaunt blick ich zurück zu dir,
Mein Leben, das ich einst verdammt.
Endlich ruh´ ich frei in mir,
Dem Menschen, den ich lang nicht kannt.

Erloschen sind des Hasses Feuer,
Die die Tage lodernd zierten.
Verfallen sind die starr´ Gemäuer,
Wo Neid und Missgunst stolz regierten.

Herausgerissen ist das Herz,
Das schwarzes Blut durch Adern trieb.
Mit ihm erstarb der Seelenschmerz,
Der mir verwehrte, was ich lieb.

Ich selbst bin es, der hat die Wahl,
Ich hab´s gewusst, doch nie geglaubt,
Ich entscheid´, ob Freud´, ob Qual,
Kein and´rer, der das Glück mir raubt.

Nun steh´ ich hier und denk zurück,
Ein Lächeln schick´ ich in die Ferne.
Das Gestern trifft den heut´gen Blick
und denkt, morgen, morgen wär´ ich gerne.