Es ist schon meeresblau. Zaghaft bestimmt nähert sich die Melodie, jene, welche stets erklingt zu frühen Stunden. Hell, frisch, lebendig schwirrt sie umher. Kreaturen der Lüfte, beneidenswert sind sie. Nicht die Einzigen, nicht wie unser eins, waren einst wie sie, sie, die sämtlichen dieser Welt. Federleicht in ihrer Weise, sie, alle, außer uns. Uns, das Wir, das Gefangene, das Künstliche, das Schwere, das nicht enden wollende, sich immer wiederholende, brutal umkreisende Geschehen. Nicht existierende Ohnmacht, nur zwang der Ordnung, in der Gestalt der Furcht. Nicht die Bilder sondern Töne, Klänge, Düfte, sie, wie könnten wir nur ohne sie, sie, die so unendlich einfach, letzte Boten aus vergangenen Epochen, einziger Halt der Zeit, des Geschehens, des Wandels, des Uns. Der Morgen, das Neue und Alte zugleich, ihm entspeit das Leiden, das Leiden, das Leiden, es ist das einzig Wahre, bestimmt zum Leben, hält am Leben. Wird es nicht gewollt, so endet es, alles, das ganze für jeden. Die Wahl, das ist es, was uns unterscheidet, was uns zweifelt, versperrt. Die Suche, sie ist es wofür wir sind, zeichnet uns, Fortschritt, Rückschritt, ein Weg, ausweglos, ergreifend, ist sie es, die den Himmel zusammen hält. Die Suche, die Suche, die Suche, sie der einzige Pfand, das letzte Los, das Neue, das Unbekannte, das Einzige, die Tragik, welch Unglück sollte sie enden. Der Sinn wird erscheinen, oder hallen wie ein fernes Echo.

Blau wie das Meer.





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Ich würde mich freuen, wenn ihr eure Gedanken hierzu niederschreiben würdet.