1. #1
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    Auf halbem Weg


    Gleichsam wie Kupfer fielen Blätter von den Ästen.
    Es traf mich, auf halbem Weg, die Herbstkälte.
    Frühlingsglanz, Rausch, vergangene Fliedergärten,
    Glut - sie blieben Vermählte.

    Wie ein verwundeter Vogel, der zu Himmel strebt
    windet sich die Seele aus den Bleitagen; unbelebt.
    Hiobswind von allen Seiten raubt, entreißt,
    doch sie zuckt zurück, blass und vereist.

    Meine Gärten - wartet nicht auf mich, meine Lieder
    aus der Dunkelkälte. Zu euch komme ich nie wieder,
    meines Lebens velar ... sacht sinkt jetzt die Sonne,
    kalt fällt die Dämmerung auf meine Wonne.

    Und die Nacht kommt immer näher ... Müdigkeit.
    Eine schwarze Hand nur sehen meine Augen
    und ich höre, was Glücklichere heut sangen
    dabei denke ich noch immer an dich - voll Verlangen

    Geändert von Erman (21.07.2012 um 22:04 Uhr) Grund: Kommafehler
    Ein Lächeln zeigt die einzig ungerade Linie,
    die viele Dinge gerade biegen kann. - Erman

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