1. #1
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    Oh Fräulein's! (Vogonische Dichtkunst)

    Oh Fräulein's (vogonisch)

    Oh pisawuditische Fräulein’s,
    Euer schnarzglumbischer Sang
    Euer metabildischer Anblubb
    Ist Schlubberschmor in meinen Graugrütz!

    Krinklige Bindelwördeln wumbeln
    Schnabulige Orbisabeln flatuzen!
    Oh Fräulein’s, ihr obertumbelt meinen Grütz
    Schnarchulisch, diarrhtief!

    Popolekulisch ist euer Schwurbeldienst
    Blökatisch verschnattert ihr meinen Tag
    Loboekstatische Gobberwarzen –
    Oh Fräuleins’s!







    Nachtrag: DIE VOGONISCHE DICHTKUNST

    Leider ist der Welt nur ein einziges vogonisches Gedicht überliefert, dessen Veröffentlichung an dieser Stelle hoffentlich rechtlich zulässig ist:

    Oh zerfrettelter Grunzwanzling, dein Harngedränge ist für mich
    Wie Schnatterfleck auf Bienenstich.
    Grupp, ich beschwöre dich mein punzig Turteldrom.
    Und drängel reifig mich mit krinklen Bindelwördeln
    Denn sonst werd ich dich rändern in deine Gobberwarzen
    Mit meinem Börgelkranze, wart’s nur ab!

    Autor ist ein gewisser Prostetnik Vogon Jeltz. Sollte dies nicht zulässig sein und daher entfernt werden, bitte ich darum einfach "Vogonische Dichtkunst" auf wikipedia nachzuschlagen.

    Nun, eine ähnliche Situation liegt auch beim Wirtinnengedicht oder dem Klapphornvers vor. Kein Grund zur Panik, sofern man einen gesunden Daumen und ein Handtuch hat. Widerstand gegen die Vogonik ist zwecklos!

    Im Übrigen fördert die Einnahme eines oder mehrerer pangalaktischer Donnergurgler das Verständnis für die vogonische Dichtkunst enorm (zur Not tut's auch eine Mischung aus 2cl Burbon, 2cl Pfefferminzlikör, 4cl Amaro Lucano, 4cl Vodka, dazu gestoßenes Eis, auffüllen mit 50% Red Bull und 50% Sanbitter, zu garnieren mit einer rohen Kartoffelscheibe, die vor dem Trinken 30Sek zu kauen ist).

    In Ausnahmefälle genügt jedoch auch eine gesunde Portion angeborenen Schwachsinns, was mich für diese Einführung prädestiniert.

    Was macht also die Vogonische Dichtkunst aus? Zum einen sicherlich das reichliche Auftreten uns nicht bekannter Gegenstände, Eigenschaften und Wesen, die aus dem Vogonischen nur unzureichend ins Deutsche übersetzbar sind. Hierbei ist dringend auf den onomatopoetischen Aspekt (oder dessen Gegenteil) zu achten!

    Darüber hinaus ist zu beachten (hierzu empfielt sich eine Google-Bildersuche), dass beim Schreiben vogonische Ästhetik imaginiert werden muß. Hierbei ist hilfreich zu wissen, dass der Vogone nicht nur ausgesprochen unattraktiv ist, sondern darüber hinaus alle Charakterzüge eines gewissenhaften Deutschen Beamten mitbringt. Hinzu kommt das Sprachgefühl eines durchschnittlichen Verfassers von Rechtsverordnungen.

    Wenn man nun noch eine gewisse Bewegungslegasthenie mit dem damit einhergehenden mangelndem Rhythmusgefühl in sein Werk einbezieht, dann steht eigentlich dem Werden eines Meisterwerkes der Vogonischen Dichtkunst nichts mehr im Wege.

    So, jetzt wisst ihr Bescheid, macht was draus!
    Euer

    JoteS Vogon Schnarz
    Geändert von JoteS (24.07.2012 um 18:08 Uhr)
    Oh lodernd Feuer! (Nero in Quo vadis)

  2. #2
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    Mein lieber guter alter Jote
    du bist der beste Götterbote !
    Wie du mit Akribi an den Fräulein`s gekurbelt,
    das war flatulenzend fantastisch geschwurbelt!

    Herzerfrischend
    Lg almebo
    Lieber ein eckiges Etwas,
    als ein rundes Nichts.

  3. #3
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    O, Jote S -

    schade!
    Das Graugrützige war schon vor WK I überholt und passee.
    Aber vielleicht lohnt es sich ja, das für die Jungen wieder als etwas Originelles auszugraben?

    Ich pardauzele walkrichtlomm gen Growolkos!


    LG
    Barbarossa

  4. #4
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    Hallo nochmal,

    ich schrieb das Gedicht eigentlich nur zu Ehren von Prostetnik Vogon Jeltz, einer der unterschätztesten Figuren der Poesie. Dessen onomatopoetischen Einfälle werden eigentlich in der gesamten Geschichte der Poesie nur noch vom grammatikalischen und othographaphischen Raffinesse eines gewissen Almebon von Gedichtecom (sprich: Amöbon von Gedichteekomm) übertroffen.
    Beider urwüchsige und unverstellte Krativität wird leider in der ganzen Galaxie unterschätzt. Einfach grumpfwürguös, die beiden!

    Ciao, oder wie man auf Beteigeuze 7 sagt:

    Swrgrlmz!

    J.
    Oh lodernd Feuer! (Nero in Quo vadis)

  5. #5
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    Haha, JoteS -

    dann nehme ich die Hälfte zurück und behaupte das halbe Gegenteil.
    Wer belieben zu sein Vogon Jeltz?
    Nie gehört, den Namen. Der andre kommt mir irgendwie bekannt vor.
    Aber so geniale Wortschöpfungen traue ich ihm - ehrlich gesagt - nicht zu. Er weidet auf den niedereren Auen der Grammatik- und Rechtschreibfehler. Das ist keineswegs genialisch.
    DEIN Gedicht ist es, von dieser Warte aus gesehen.

    Pardolske Dir, krawultzigen Porplautz!

    Barbarossa

  6. #6
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    Hallo Barbarossa,

    hmmm, wohl noch nie per Anhalter gefahren, was?

    Hallo Wendiger,

    tanszenDENT, genau! Du must unbedingt als Juror mit zum "Brinzwurbligen Sabbelfruzz!"!* Weche Vogonität Du hier an den Tag legst!

    WIDERSTAND IST ZWECKLOS!

    Gruß

    VogoteS

    *der größte Poetry-Slam auf Vogon - Juroren mit der nötigen Vogonität werden mit Gold überschüttet! (Wer kotzt wird geköpft.)
    Geändert von JoteS (23.07.2012 um 16:51 Uhr)
    Oh lodernd Feuer! (Nero in Quo vadis)

  7. #7
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    Liebesgedicht

    Pilzeliger Schleimling
    deine gröteligen Verwesungsküsse,
    entzücken meine warzigen hirnlappen
    grauer synapsen-matsch.

    liebster kröterschnurps
    lass mich dich brockig anhusten

    krabbel mit Tentakeln in mein wohlig glibbrig Bindegewebe
    denn sonst werden deine augen enttoffifeet
    mit rostig-keimigen Kreuzpröbel
    warts nur ab!

  8. #8
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    Hallo Malei,

    ...gerade hat meine Milz versucht, die Sehnerven zu erwürgen - sehr wirkungsvoll, Dein Beitrag. Respekt!

    Gruß

    Jürgen
    Oh lodernd Feuer! (Nero in Quo vadis)

  9. #9
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    gedicht und Antworten muss man gelesen haben. Herrlich! LG Ingo
    Ibrahim (Ingo Baumgartner)

  10. #10
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    Hallo Ibrahim,

    hmmm und das obwohl die wertvollsten Kommentare (nämlich die von Wendiger) verschwunden sind? Freut mich!

    Jürgen

    P.S.: Von hier aus findet man über die Stichwortsuche (unten im Bild!!!) noch mehr (freiwillige und unfreiwillige) vogonische Dichtkunst
    Geändert von JoteS (19.09.2012 um 16:17 Uhr)
    Oh lodernd Feuer! (Nero in Quo vadis)

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