Thema: Grubelspotz

  1. #1
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    Grubelspotz

    Lb. JoteS, lb. Reduzierter,

    leider muß ich dem Vogonendichter in jeder nur denkbaren Hinsicht recht geben.

    Vorschlag: chefreduction googelt und lernt die Verslehre kennen. Er übt den Einsatz des Silbenbildes und benutzt in Zukunft die Rechtschreibhilfe seiner Textverarbeitung, bevor er postet (danach ist das ein wenig spät). Er liest ca. 500 - 1000 gute Gedichte - man kann bei Amazon gebrauchte Sammlungen deutscher Lyrik aus den letzten 1000 Jahren kaufen, es ginge aber auch die Frankfurter Anthologie -, schreibt ca. 250 zur Übung für sich selbst, und erst dann postet er wieder eins in gedichte.com.

    Vorschlag 2: JoteS führt für uns einen Kurs in Vogonisch durch, könnte in der hiesigen Quasselecke erfolgen. Oder er bringt Nachteule dazu, ein Unterforum für vogonische Lyrik einzurichten. Oder er findet die Weltformel, von der man weiß, daß das Ergebnis 42 ist.

    Vorschlag 3: Nachteule läßt Gnade vor Recht ergehenen und hält wohlwollend-humorige Kritiken kurz mal nicht für SPAM (was sie nicht sind, da literarisch wertvoll), um sie anschließend zu löschen. Das heißt, dieser Eintrag bleibt stehen.

    In diesem Sinne Frohes Werken. Vom Dichten sind wir hier ja noch ein kleines Bißchen entfernt, so ca. 1 Lichtjahr ungefähr. Und das ist für Vogonen jedenfalls nicht besonders viel.

    LG W.
    Geändert von Walther (24.07.2012 um 14:34 Uhr)
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  2. #2
    Wendiger Guest
    Hm, den Namen dieses Fadens find ich ja nicht ganz so passend. Auch wenn er mich entfernt an den Eröffner erinnert. Insofern hätte mir Grummelspatz besser gefallen. Ist aber auch so OK für mich.

    Also man kann sagen, was man will; die Nachteule ist auch tagsüber aktiv. Ist sonst ja eher unüblich für Nachteulen.
    Tja, lieber Walther,
    jetzt haben wir den Salat. Da meint mans gut und prompt wird einem Gelaber unterstellt.
    Was solls;
    mich würde ja als Neuer mal interessieren, wer dich denn bei deiner Ankunft hier verbissen hat? Sind es Tiere, die heute noch aktiv, womöglich tagaktiv sind?
    Mit dir hatte ich ja schon einmal das Vergnügen. Ich fand, das war aber ganz nett soweit. Ein wenig blutige Schnauze gehört doch für einen Junglöwen einfach dazu, oder?

  3. #3
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    Hallo,

    wenn man mich bittet, einen Einführungskurs in Vogonisch zu geben, fühle ich mich zugleich geehrt und keinesfalls überfordert

    Leider ist der Welt nur ein einziges vogonisches Gedicht überliefert, dessen Veröffentlichung an dieser Stelle hoffentlich rechtlich zulässig ist:

    Oh zerfrettelter Grunzwanzling, dein Harngedränge ist für mich
    Wie Schnatterfleck auf Bienenstich.
    Grupp, ich beschwöre dich mein punzig Turteldrom.
    Und drängel reifig mich mit krinklen Bindelwördeln
    Denn sonst werd ich dich rändern in deine Gobberwarzen
    Mit meinem Börgelkranze, wart’s nur ab!

    Autor ist ein gewisser Prostetnik Vogon Jeltz. Sollte dies nicht zulässig sein und daher entfernt werden, bitte ich darum einfach "Vogonische Dichtkunst" auf wikipedia nachzuschlagen.

    Nun, eine ähnliche Situation liegt auch beim Wirtinnengedicht oder dem Klapphornvers vor. Kein Grund zur Panik, sofern man einen gesunden Daumen und ein Handtuch hat. Widerstand gegen die Vogonik ist zwecklos!

    Im Übrigen fördert die Einnahme eines oder mehrerer pangalaktischer Donnergurgler das Verständnis für die vogonische Dichtkunst enorm (zur Not tut's auch eine Mischung aus 2cl Burbon, 2cl Pfefferminzlikör, 4cl Amaro Lucano, 4cl Vodka, dazu gestoßenes Eis, auffüllen mit 50% Red Bull und 50% Sanbitter, zu garnieren mit einer rohen Kartoffelscheibe, die vor dem Trinken 30Sek zu kauen ist).

    In Ausnahmefälle genügt jedoch auch eine gesunde Portion angeborenen Schwachsinns, was mich für diese Einführung prädestiniert.

    Was macht also die Vogonische Dichtkunst aus? Zum einen sicherlich das reichliche Auftreten uns nicht bekannter Gegenstände, Eigenschaften und Wesen, die aus dem Vogonischen nur unzureichend ins Deutsche übersetzbar sind. Hierbei ist dringend auf den onomatopoetischen Aspekt (oder dessen Gegenteil) zu achten!

    Darüber hinaus ist zu beachten (hierzu empfielt sich eine Google-Bildersuche), dass beim Schreiben vogonische Ästhetik imaginiert werden muß. Hierbei ist hilfreich zu wissen, dass der Vogone nicht nur ausgesprochen unattraktiv ist, sondern darüber hinaus alle Charakterzüge eines gewissenhaften Deutschen Beamten mitbringt. Hinzu kommt das Sprachgefühl eines durchschnittlichen Verfassers von Rechtsverordnungen.

    Wenn man nun noch eine gewisse Bewegungslegasthenie mit dem damit einhergehenden mangelnden Rhythmusgefühl in sein Werk einbezieht, dann steht eigentlich dem Werden eines Meisterwerkes der Vogonischen Dichtkunst nichts mehr im Wege.

    So, jetzt wisst ihr Bescheid, macht was draus!
    Euer

    JoteS Vogon Schnarz
    Geändert von JoteS (24.07.2012 um 18:38 Uhr)
    Oh lodernd Feuer! (Nero in Quo vadis)

  4. #4
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    lb. JoteS,

    prima erläuterung. ich empfehle einfach mal in der leselupe zu suchen, dort gibt es wenigstens ein vogonengedicht.

    lg w
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  5. #5
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    Lieber Jotes, lieber Walther,
    lasst uns doch am besten nochmal von vorne anfangen!
    Ich hab mich hier angemeldet damit ich mal eine Ahnung habe wo ich überhaupt stehe und war mir natürlich durchaus bewusst das ich dafür eventuell einstecken muss, was auch absolut in Ordnung ist. Ich denke ich habe auch betont das ich keineswegs beleidigt bin oder der gleichen, sondern eure Kritik dankbar(!) annehmen will. Wenn das eure Art ist nehme ich das auch so hin, egal, will mich ja entwickeln. Trotzdem möchte ich noch anmerken das, wenn ich mich hier so umsehe ihr nicht gerade die Sympathieträger dieses wunderbaren Netzwerk seid. Ich war einfach nur irritiert das die Antworten gelöscht wurden, ich muss mich ja auch erstmal hier einfinden und mir ist auch klar das das hier kein Facebook oder so ist. Jetzt weis ich bescheid und werde mich besser anpassen. Ihr seid zawar nicht die einzigen die das hier nicht grade für ein Meisterwek halten, aber ich mag das Gedicht nunmal und dachte ich lege einen guten Start damit hin. Mal sehen was die Zeit so bringt....bis zum nächsten mal!
    Peace
    Daniel
    Geändert von chefreduction (25.07.2012 um 14:15 Uhr)
    Der fette Vogel bricht den Ast!

  6. #6
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    Hallo Daniel,

    Beliebtheit wird allgemein überschätzt - ich ziehe es vor, respektiert zu werden (und dies obwohl ich auch das meinen Mitmenschen nicht immer leicht mache).

    Gruß

    Jürgen
    Oh lodernd Feuer! (Nero in Quo vadis)

  7. #7
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    lb. chefreduction,

    beliebtheit ist aus meiner sicht relativ. die frage ist, ob dir lobhudelei weiterhilft. auf die schulter kann man sich selbst klopfen, die wahrheit hören wollen heißt ein dickes fell haben. des menschen wille ist sein himmelreich: diese kleine weisheit gilt auch hier.

    lg w.
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  8. #8
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    So soll es sein bis zur „ Ankunft des großen weißen Taschentuchs“ .

    Bis dahin läßt sich noch viel Vogonisches niesen!
    Ich freu mich drauf.

  9. #9
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    Oh komme, großer Grubelspotz
    mit deinem großen Taschentuch
    und winschle den Vogonenrotz
    hinfort wie einen Gargelfluch

    Vergargle gringlich diesen Flauz
    Und sprunkle diesen Schlunz hinfort
    Mit deinem gringen Schwugelbauz
    zerpfinkle jeden Schwiemelport!



    So sei es, werter Barbarossa, so sei es!

    LG

    J.
    Oh lodernd Feuer! (Nero in Quo vadis)

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