Traurig

Wenn die Nacht mich greift
Mir die Sonne aus den Augen zieht
Dann eine grausig klingende Stimme in mir reift
Und über das Gute in mir schweift

Es zerfrisst,- an sich reißt seine Macht
Über Berge Täler sich entfacht
meinem Schulterengel in die Falten lacht
Dann nicht das Schöne sich in mir entfacht

Eine Mücke zieht Blut aus meiner Schläfe
Steckt sich durch Blutfluss böse an
Und springt mit seinen Fühlern an meine Mutter ran
Sie gibt meine Bosartigkeit unbedacht

Mein Geheimniss hab ich lang bewahrt
Die Boshaftigkeit der Sache stets bedacht
Dann ein Tier kaum größer als die Kuppe meines Fingers
Allen mitteilt wie ich zu leiden hab

Das Tier will Blutfluss sehen
Im Leichensack der Krankheit stehen
Im Blut der Leidenden leidend untergehen
Während ich lache wie ein Kind

Nun die Mücke noch fliegt zu Fremden Fleisch
Lachend sitzte ich da, und führe sie
Dann ein Unachtsamer sie aus Wut für Blutfluss erschlägt
Nun weine und flehe ich; Ja gar traurig, das bin ich.