bleierne undichte

worte werden nicht so schnell
gewalt-tätig

ab
warten

die stadt
die häuser
die mauern
menschen
alle versuchen mich
auf.
zu.s.augen
dumpfe schläge
ausgeführt von wort
losen
gedanken
die in einer
schleimspur der zeit
weiter
kriechen
unsichtbar aber klebrig
genug
um mich fest
zu
halten
hier und da
worte
die warten
wie ein junkie
geduldig
auf ihren ein.satz

und
die vögel
singen nicht
sie kreischen
haben
angst
vor der grau.schwarzen nacht
die kommt
ihre schrillen töne vertreiben
die dämonen
nicht

die wolken sind grau wie blei
erdrücken mich

bewegung
aber wo
hin

worte werden schnell
gewalt-tätig
wenn sie un.acht.sam in
die abend
dämmerung
geworfen werden
über die
ein physikalisches blaugrau
herrscht
eine wellenlänge der trägheit
die mich flüchten lässt
in schnell skizzierte un.tiefen
dort
hin
wo die luft vibriert
und gefühle zu staub zerfallen
weil sie keine tore öffnen wollen
wo töne erschöpft vom himmel fallen
von schatten berührt
die dem licht
zu entkommen
suchen

wenn die vögel endlich
verstummen
hat die dämmerung sie verschluckt

ich flüchte nicht vor der stadt
und ihren steinen
ich flüchte vor den menschen
die wie hungrige bestien
in der dämmerung
umherstreifen
eine grausame jagd nach worten
und augen
blicken