Wasser

©Hans Hartmut Karg
2012

Ohne Wasser kann kein Leben
In die Welt des Lebens gehen.
Aus dem Wasser folgt das Streben
Hin zum Land, um es zu sehen.

Jedes Plätschern, jeder Tropfen
Zeigt, dass Wasser Leben heißt.
Wird es nur auf Steine klopfen,
Bleibt der Pflanzenwuchs verwaist.

Manche langweilige Aue
Wird durch Rinnsale lebendig.
Wo ich nach dem Fließen schaue,
Stehen dann Forellen ständig.

Kostbar ist das Erdennass,
Denn kein Leben ohne Wasser.
Gibt es deshalb Kriege, Hass,
Wird das Leben selbst zum Hasser.

Schützen wir das Lebensblut,
Ohne das kein Mensch, kein Tier,
Keine Pflanze richtig gut
Gedeiht im Heute und im Hier.

Meere ohne Fische, Leben
Können uns nicht Nahrung sein.
Blühen erdwärts viele Reben
Bleibt der Tropfen Dein und mein.

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