Dieses Gedicht soll hauptsächlich die freiheitslust darstellen, beinhaltet aber zum Ende eine tragische Geschichte, welche leider noch niemand erkannt hat.


Der Käfig

Was ich mag
Das mag ich nicht
Was ich will
Das will ich nicht

Großes hab ich vor
Begeisterung ragt über mein gequältes Gesicht empor
Alles geplant und vorstrukturiert
Und allein ich bin dabei völlig verwirrt

Ich weiß was ich vorhab´, wird mir gesagt
Eine Widerrede hab ich nicht gewagt

Die Sehnsucht wächst nach dem Wind
der die Tücher von den Köpfen weht
meine Freiheitslust geschwind
nach vorne treibt und mit mir geht

Was ist der Schlüssel ?
zu meinen größten Träumen und Wünschen
Du sollst den Herrn fürchten
Du sollst dich nicht betrügen

Viele Sichten ,eine Wahl
Überlasse mir die Qual
Was du vorziehst, ist entschieden
Dein Schicksal ist schon längst besiegelt

Ich breche aus
aus dem Käfig der Verdammnis
Ich fliege mit dem Wind
und ziehe nur eine Lösung in Erwägnis

Lasse andere büßen
Die können mich nur noch vom Lichtreich grüßen
eingesperrt wie ein Tier
immer wieder geführt in die Wirr
untergeordnet dem hohen Geschlecht
zugeordnet dem völligen Unrecht

Jetzt spüre ich die Freiheit durch meine Haare wehen
Ein letztes Mal wird ein Tuch über mein Kopf gelegt
Ich sehe durch die Faden
das Sonnenlicht der Ewigkeit

Ich werde frei sein !
nach dem letzten Stein