Der blaue Mond

Das Mitternachtsgeschwafel blauer Weiden
durchraunt die See, die Schwester und den Herbst,
den alle Kinder dieser Welt erleiden
und du mit deiner Leier neu einfärbst.
Geschmeidig bauschen Locken, schwarz und seiden
wie deine Lächeln die du uns vererbst
die uns erheitern, immer wenn wir schwächeln,
versuchen frischen Wind uns zu zu fecheln.

Du wanderst deine traumbenetzten Wege,
wo anders warten wir noch hier auf dich
und legen uns sanft nieder in die Schräge,
die über jene Königreiche schlich,
zum weißen Tor der Hafenstege
und alles andre bleibt halt so für sich...
bevor wir auf dem Mond ein während dessen
in unsren Händen aus versehn vergessen.