Thema: Der Volksheld

  1. #1
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    Lightbulb Der Volksheld

    Ein Gedicht, welches verschiedene Volkshelden mehrerer Epochen und Völker darstellt. Vielleicht sogar was zum mitraten.

    Der Volksheld

    Der Baum steht da im Felde
    und singt uns ein Lobeslied
    Er erzählt uns von dem Helde
    Der die Reichen für uns bestiehlt

    Bringe fort ! Das Unheil dieser Welt
    Du Mythos des Reiters im schrillen Winde
    reitest entlang vom Himmelszelt
    Bringst die Botschaft vom heiligen Kinde
    In das Land , welches vom Monde erzählt
    Danach ich dein Kreuz unter dem Haupt finde

    Ein Mann voller Tapferkeit und Mut
    welcher sich dem Orthos gestellt hat
    Hinterm Vorhang entfachte man große Wut
    Man hatte Angst , vor dir und deinem Staat
    Doch du bleibst unser Mann ! Wir ziehen vor dir unseren Hut
    (Überleitung)
    Du bist ein Mann der Tat
    Dem es sättigte, das Vergießen von schwarzem Blut
    Langsam wendete sich das Blatt
    Es kam die Anerkennungsflut
    Doch der weiße Mann duldet keinen Messias und plante ganz privat
    Voller hasserfüllter Glut
    brachte er dich um, denn er hatte dich satt

    Die Leute verehrten euch
    manche verständlich, manche nicht
    Aus eurem Herzen brachtet ihr das Zeug
    und wir stellten uns freiwillig als Wicht

  2. #2
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    Hallo GlervonGoo,

    ein Gedicht, das zu Beginn eine Einleitung brauchen, machen etwas falsch. Ein Gedicht sollte sich selbst erklären. Da könntest du zum Beispiel eine Einführungsstrophe schreiben oder ähnliches. Nur so als Idee.

    Der erste ist natürlich Robin von Locksley. Aber das nur am Rande. Nun zum Text:
    Der Baum steht da im Felde
    und singt uns ein Lobeslied
    Er erzählt uns von dem Helde
    Der die Reichen für uns bestiehlt
    Ich gehe mal spontan davon aus, dass du von Metrik keine Ahnung hast. Das glaube ich aus diesen vier Versen herauslesen zu können. Darum empfehle ich dir, erste einmal, alle Verse eines Gedichts, das du "geformt" haben möchtest (also keine freie Lyrik, die meist ohne Reim ist, was aber nicht heißt, dass alles Reimlose freie Lyrik ist) gleich lang machst, also gleich viele Silben verwendest. Das ist der erste "Lernschritt" für ein gutes Metrum.
    Der Reim Lied/stiehlt ist sehr unrein. Das wirst du sicher selbst merken. Ich empfehle dir, einen anderen zu suchen. Der andere Reim ist sprachlich dann wieder schwer, da das Wort "Helde" so schon recht stark verbogen wird.
    Zudem beginnst du mit "Der Baum". Da frage ich: Welcher? Richtig wäre "ein". "Da im Felde" klingt auch nicht schön. "dort" klänge doch viel abgenehmer, oder?

    Bringe fort ! Das Unheil dieser Welt
    Du Mythos des Reiters im schrillen Winde
    reitest entlang vom Himmelszelt
    Bringst die Botschaft vom heiligen Kinde
    In das Land , welches vom Monde erzählt
    Danach ich dein Kreuz unter dem Haupt finde
    Die Strophe ist viel länger, als es die andere ist. Ich als Formenfan finde das nicht sonderlich schön. Außerdem müssen die Satzzeichen an das vorherige Zeichen. Aber das nur am Rande. Ach und es fehlen ein paar Kommas...
    Als Reimschema bleibst du hier beim Kreuzreim, was ich schon mal positiv anmerken möchte. Allerdings ist Zelt/zählt wieder nicht so das Wahre.
    Zuerst: Der letzte Vers ist eine üble Inversion. Wenn es nicht geht, das Wort, auf das du reimen willst, ans Ende zu bringen, ist es nicht das Richtige. (Wobei eine kleine Inversion genehmigt wäre)
    Streiche das "e" von Monde. Das passt zwar in den Takt der drei Silben zuvor, aber das war es auch schon. "In das Land, welches stets von Mond erzählt" klingt doch besser, oder?
    Beim Haupt würde es besser passen.
    Der "Held" muss ein Kreuzfahrer sein. Da ich arrogant bin, behaupte ich, es war Kaiser Friedrich I König von Staufen.

    Ein Mann voller Tapferkeit und Mut
    welcher sich dem Orthos gestellt hat
    Hinterm Vorhang entfachte man große Wut
    Man hatte Angst , vor dir und deinem Staat
    Doch du bleibst unser Mann ! Wir ziehen vor dir unseren Hut
    (Überleitung)
    Du bist ein Mann der Tat
    Dem es sättigte, das Vergießen von schwarzem Blut
    Langsam wendete sich das Blatt
    Es kam die Anerkennungsflut
    Doch der weiße Mann duldet keinen Messias und plante ganz privat
    Voller hasserfüllter Glut
    brachte er dich um, denn er hatte dich satt
    Hier beginnt der immerfort gleiche Kreuzreim dann irgendwann zu nerven und lächerlich zu werden. Ich empfehle dir, sowas zu lassen. Eine Strophe sollte man durch den Inhalt und die äußere Form als zusammengehörig erkennen sollen. Zudem sollten alle Strophen eines Gedichts gleich lang sein. Das gibt dem Leser einen besseren Überblick und Lesefluss. Das "(Übergang)" solltest du dir sparen können. Dir ut-Reime sind klanglich ok, die at-Reime sind es nicht. Wenn du dir die Worte mal vorliest, dann wirst du sehen, dass sie anders klingen. Das nimmt dir die Harmonie, die der Reim dir eigentlich geben soll.
    Herkules (? Sein Staat?) Strophe beginnt damit, dass "Ein Mann" vorgestellt wird, denn du dann direkt ansprichst. Gerade in Verbindung mit den anderen Strophen fehlt da die Stringenz.
    Dem es sättigte, das Vergießen von schwarzem Blut
    den es....
    Und dann ist der Satz etwas konfus, weil das eigentlich ein Nebensatz sein sollte, der anders aufgebaut werden muss. Mein Vorschlag (je nach zweiter oder dritter Person) Dich/Ihn sättigte das Vergießen von Blut. (Sollte eigentlich auch gut klingen.)
    Doch der weiße Mann duldet keinen Messias und plante ganz privat
    Hier der falsche Tempus. Das Wörtchen privat nur wegen dem Reim, nicht war?
    Voller hasserfüllter Glut
    Das müsste m.E. "voll hasserfüllter Glut" heißen.

    Die Leute verehrten euch
    manche verständlich, manche nicht
    Aus eurem Herzen brachtet ihr das Zeug
    und wir stellten uns freiwillig als Wicht
    Euch und Zeuch geht nur im krassen Dialekt, sonst nicht.
    Verständlich würde ich eher auf "offen/sichtbar" oder "begründet" ändern, je nach Bedeutung.
    Die letzten beiden Verse würde ich komplett verwerfen. Sie wirken für mich gezwungen... Vielleicht fällt dir da was besseres ein?
    Und dann halt wieder die persönliche Ansprache, die es erst ab Strophe drei gibt...

    So, das war schon. Ich hoffe, ich konnte dir helfen!

    nächtlicher Gruß, gutes nächtle und carpe noctem
    Nachteule
    Meine Sydnatur:
    Greis und Greisin miss u <3
    Hier stehe ich! Ich kann nicht anders! Gott helfe mir! Amen!
    (Der Buchstabe)
    Du verstehst Nachteules Kommentar nicht? Lyrisches Lexikon der Nachteule; für Einsteiger: der Kommentarfaden; wenn dir ein Kommentar besonders gefällt, kannst du ihn zur Kritik des Monats nominieren
    Drama: Das Gericht; Prosa: Fernreise als Kurztrip, Krieg im Frieden, Die Tote

  3. #3
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    Hallo GlervonGoo

    Zitat Zitat von GlervonGoo Beitrag anzeigen
    Der Volksheld

    Der Baum steht da im Felde
    und singt uns ein Lobeslied
    Er erzählt uns von dem Helde
    Der die Reichen für uns bestiehlt
    Zur s.o. kritisierten Metrik (Silbenanzahl, unreiner Reim),probiere ich mal eine kleine Korrektion:

    Der Baum steht da im Felde
    Und singt uns ein Lobeslied
    Erzählt uns von dem Helde
    (Der Reiche für uns bestiehlt)
    Der heut noch durchs Kino zieht

    xXxXxXx
    xXxxXxX
    xXxXxXx
    xXxxXxX

    Die Idee der ersten Strophe wirft einige Fragen auf. Der Wald ist abgeholzt? Welcher Baum
    wird so alt, überlebt die Rodung, dass er auf dem Feld vom Helden singt, und wer hört zu?
    Die Raben? Die Saisonarbeiter, die das Feld als schlechtbezahlte Knechte bearbeiten? Der
    Bauer, der unterm Baum sein Frühstück zu sich nimmt und den Motor seines Traktors einen
    Moment lang ausstellt?

    Wer ist "uns"? Richtet sich nicht die Legende an Arme und Reiche? Aber wir sind alle gleich?
    Alle reich in dem Sinne, dass alle ihren gefüllten Teller leer essen, ohne sich darum zu sorgen,
    woher das Essen kommt, ohne es zu teilen, also eigentlich "uns" alle Ausbeuter sind, zu faul
    selbst für ihre Ernährung zu sorgen, und an der Ausbeutung der Dritten Welt teilnehmen. Damit
    gehören wir doch alle zu den Reichen, die der Held bestohlen hätte, nicht zu denen, für die er
    gestohlen hat?

    Die anderen Strophen wechseln in Form und Inhalt, bewegen sich eventuell im religiösen Bereich
    etc. Mein Vorschlag: Aus jeder Strophe ein anderes Gedicht schreiben, jedes Gedicht in die
    entsprechende Rubrik setzen.

    Die erste Strophe, zu der ich hier Stellung genommen habe, passte m.M.n. gut in die Rubrik
    Gesellschaft, als Einführung. Mir fehlt die weitere Ausführung, was singt der Baum? Etc.

    Um in der Rubrik Nachdenkliches/Philosophisches zu bleiben, wäre es interessant, die Frage
    der Transmission anzugehen, der Erinnerung des lyrischen Ichs, sein Zeugnis der Vergangenheit
    durch seine Präsenz. Da es sich bei dem lyrischen Ich um einen Baum handelt, eröffnen sich hier
    viele Möglichkeiten des lyrischen Gesangs, schließlich singt der Baum, das finde ich allein schon
    sehr poetisch und möchte als Leserin wissen, was er mir vorzusingen hat.

    Ich betrachte nur die erste Strophe, habe die anderen aber gelesen (auch die Kritik dazu), weil
    ich zu den folgenden keine Beziehung herstellen kann, durch die wechselnde Form und auch der
    zu verschiedenen Helden wegen, unter denen ich mir nichts vorstellen kann. Mit der Moral der
    Konklusion kann ich dann gar nichts anfangen.

    In der ersten ist

    Robin Hood, sagenhafter angelsächsischer Freiheitsheld des 12. Jahrhunderts,
    Beschützer der Armen, in zahlreichen englischen Liedern und Balladen besungen.
    gemeint? In Beziehung zum Baum ein origineller Gedanke, eine Inspiration, die weiter verdichtet
    werden sollte.

    LG Farbkreis
    Geändert von Farbkreis (04.08.2012 um 09:50 Uhr) Grund: Tippfehler im Zitat (Beschützer)

  4. #4
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    Hallo ihr unermüdlichen Kritiker

    Ich muss mir erstmal die Kritik richtig durchdenken und ich muss sagen, ich habe es immer als interessant empfunden, wenn man etwas chaotisch geschrieben hat. Ich werde mich da in dem Bereich jetzt mehr informieren und versuche dann formal mehr Wert in meine neuen Gedichte reinzusetzen.

    Nun zur Auflösung:
    1.Strophe : Wie bereits erkannt, Robin Hood
    2.Strophe: Kreuzritter, welcher genau, habe ich mir noch gar nicht überlegt.
    3.Strophe, bis zur Überleitung: Osama bin Laden
    4.Strophe: Martin Luther King

    Die Überleitung habe ich als neues Element reingesetzt, da ich zwei Strophen mit dem gleichen Kreuzreim verbinden wollte. Ist aber anscheinend alles andere als gut angekommen.

  5. #5
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    Hallo GlervonGoo,

    ich hatte bei meinem ersten Kommentar vergessen zu erwähnen, dass "Der Volksheld" bei mehreren Volkshelden im Singular nicht gut ist...

    Chaotisch ist nicht wirklich interessant... abwechslungsreich ja, aber chaotisch verwirrt den Leser mehr. Er soll sich ja mit dem Gedicht beschäftigen, statt mit dem Erfassen des Textes.

    Die dritte Strophe ist nicht dein ernst, oder? Osama bin Laden, der Mann, der den Dschihad ausrief? Der Mann, der dazu aufrief, alle Nichtmuslime schlappe 5,5 Mrd Menschen zu töten? Ich war nicht für seine Exekution und werde diese auf ewig Obama vorwerfen, aber dennoch gehört er nicht zu den Volkshelden, die du sonst nennst. Zudem war Osama bin Laden ein staatenloser Terrorist. Warum du dann die griechische Mythologie hinzuziehst, ist mir ein Rätsel.
    Und den wolltest du dann auch noch mit Martin Luther King verbinden, der für die Gleichheit aller gekämpft hat? Das passt nicht zusammen.
    Von der dritten Strophe distanziere ich mich hiermit.

    nächtlicher Gruß, gutes nächtle und carpe noctem
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    Du verstehst Nachteules Kommentar nicht? Lyrisches Lexikon der Nachteule; für Einsteiger: der Kommentarfaden; wenn dir ein Kommentar besonders gefällt, kannst du ihn zur Kritik des Monats nominieren
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  6. #6
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    Hallo Nachteule

    osama bin Laden gilt bei vielen muslimischen Völkern als Erlöser, der Orphus soll einfach die Twin-Towers darstellen, sozusagen ein Vergleich. Ich spreche nicht aus den Medien sondern aus eigener Erfahrung, ich habe viele muslimische Bekannte und nach dem "Tod" von Bin Laden wollten die mir im Ernst klar machen, dass er der Erlöser von den westlichen Mächten im Bezug auf Pakistan, Irak usw. . Mit dem Land hab ich nicht unbedingt ein Land gemeint, sondern eher diese Moslems , welche den Koran nicht versuchen zu verstehen, sondern sich diesen nach sich richten, bei uns vergleicbar mit den Zeugen Jehovas meiner Meinung nach. Mit M.L.King wollte ich es nicht gleichstellen, um Gottes Willen, das Gedicht gehört ehrlich gesagt auch inhaltlich nicht zu meinen besten, war eher reines experementieren.
    Geändert von GlervonGoo (06.08.2012 um 15:37 Uhr)

  7. #7
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    Der Volksheld

    Guten Tag ,

    da jetzt die "Auflösung" vorliegt, komme ich noch einmal auf das Gedicht zurück.

    Nun zur Auflösung:
    1.Strophe : Wie bereits erkannt, Robin Hood
    Der Baum steht auf dem "Feld", was durchaus als Schlachtfeld gelesen werden kann. Der
    Baum wirft m.M.n. einiges durcheinander, denn er will von dem Helden erzählen, der "die
    Reichen bestiehlt", die Armen beschützt, erzählt aber nichts von "Robin Hood", und ob das
    Gegenteil des "Unheils dieser Welt", das hier fortgebracht werden soll, das Heil ist?,... puh!

    2.Strophe: Kreuzritter, welcher genau, habe ich mir noch gar nicht überlegt.
    Bringe fort ! Das Unheil dieser Welt
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    Bringst die Botschaft vom heiligen Kinde
    In das Land , welches vom Monde erzählt
    Danach ich dein Kreuz unter dem Haupt finde
    Aus dem Titel schließe ich, dass es sich um die Erscheinung des Volkshelden handelt, der in
    verschiedenen Zeiten verschiedene Namen trägt, von verschiedenen Seiten betrachtet wird,
    als der Gute oder der Böse. Heute beeinflussen Schulunterricht und Medien die Ansicht des
    Volkes, wie es früher war, wissen wir nicht, glauben aber den Geschichtsschreibern, um, im
    schlimmsten Fall, diesen Glauben mit dem Schwert zu verteidigen, ob während der Kreuzzüge
    oder im Dritten Reich.

    Kreuzritter, 1) die ritterlichen Teilnehmer an Kreuzzügen; [...] ->
    Kinderkreuzzüge, Kreuzzüge des 12. Jahrhunderts, zwischen dem 4. und 5. Kreuzzug, die von
    Kindern aus Deutschland und Frankreich zur Befreiung des Heiligen Landes unternommen wurden.
    Die in 7 Schiffen aus Marseille ausziehenden Kinder kamen z.T. durch Schiffbruch um, der Rest
    wurde von Sklavenhändler verkauft.
    Heute antworten amerikanische Kinder, sie seien froh, dass "bin Laden" getötet wurde, das
    wurde in einem Dokumentarfilm gezeigt. Was muslimische Kinder lernen, weiß ich nicht.

    3.Strophe, bis zur Überleitung: Osama bin Laden
    Ein Mann voller Tapferkeit und Mut
    welcher sich dem Orthos gestellt hat
    Hinterm Vorhang entfachte man große Wut
    Man hatte Angst , vor dir und deinem Staat
    Doch du bleibst unser Mann ! Wir ziehen vor dir unseren Hut
    (Überleitung)
    Du bist ein Mann der Tat
    Dem es sättigte, das Vergießen von schwarzem Blut
    Langsam wendete sich das Blatt
    Es kam die Anerkennungsflut
    Doch der weiße Mann duldet keinen Messias und plante ganz privat
    Voller hasserfüllter Glut
    brachte er dich um, denn er hatte dich satt
    Hier ist z.B. die Schreibweise des Namens nicht klar, das kommt bei historischen Figuren
    der Vergangenheit oft vor.

    Oussama Ben Laden (arabe : أسامة بن محمد بن عوض بن لادن, Usāma ben Moḥammed ben °Awaḍ ben Lāden)Note 1, né le 10 mars 1957 à Riyad (Arabie saoudite) et mort le 2 mai 2011, tué par un commando américain3,4,5 à Abbottabad (Pakistan)Note 2,
    Ousamma ben Laden aurait hérité entre 25 et 30 millions
    Osama bin Mohammed bin Awad bin Laden was born in Riyadh,
    Herkunft laut Internet: Reiche Familie aus Jemen.

    In der zweiten Strophe wird die Schuld wieder einmal in den Himmel gehoben, auf eine Religion
    geschoben. "Bin Laden", wenn es ihn wirklich gab, man kann durchaus Personen glaubwürdig
    durch die Medien aufleben lassen, sie wie Comicfiguren Wörter sprechen lassen, hatte auf den
    Bildern, die man von ihm veröffentlichte, nichts Schlechtes im Gesichtsausdruck, weder Gier
    noch Hass in den Augen, er gleicht dem ältesten Bild des christlichen Messias, (Messias = Christ
    = Heiland). nicht den puppenhaften, oft blutigen, späteren Kitschdarstellungen. In der zweiten
    Strophe hatte ich vermutet, dass von ihm die Rede ist, 2.Str., Vers 4: "vom heiligen Kind", ein
    perverser Touch?

    4.Strophe: Martin Luther King
    Die Leute verehrten euch
    manche verständlich, manche nicht
    Aus eurem Herzen brachtet ihr das Zeug
    und wir stellten uns freiwillig als Wicht
    Was, um bei "Robin Hood" zu bleiben, uns die Umverteilung des materiellen Reichtums bringt,
    kann man heute gut, um "Martin Luther King" einzubeziehen, an den Neureichen sehen, die
    Nachkommen der Sklaven präsentieren stolz ihre Villen, Swimmingpools und Autoparks. Früher
    hatten Sklaven keine Rechte, konnten sich aber in der Arena zum Helden hoch kämpfen (töten).

    Martin Luther King, (1929 – 1968), amerikanischer Negerpfarrer, Vorkämpfer für die
    Bürgerrechte der farbigen Amerikaner, Friedensnobelpreis 1964, von weißen Rassenfantikern
    ermordet.
    Die Olympischen Spiele finden noch immer statt, nach jedem großen Krieg machten mehr Völker
    mit. Sehen wir uns dazu die Darstellungen des Menschen an, z..B. auf Google, so ähneln sie beinahe
    schon denen der Höhlenmenschen, nur sind sie eher Kopien der Comicwelt, z.B.: Pinocchio als
    Speerwerfer.

    Wenn ich jetzt aus dieser ganzen Verwirrung einen Schluss ziehen sollte, könnte der sein: "Robin
    Hood" tat nichts Gutes, er legte den Reichtum, und damit die Macht, in die Hände derer, die die
    Menschen verfolgten, Völker ausrotteten, die dabei sind, die Umwelt zu zerstören, wenn man
    die Geschichte ab dem 12. Jahrhundert in Betracht zieht, der Volksheld = der Schuldige? Das ist
    aber nur so ein Gedanke.


    LG Farbkreis


    PS:
    Zitat Zitat von GlervonGoo Beitrag anzeigen
    osama bin Laden gilt bei vielen muslimischen Völkern als Erlöser, der Orphus soll einfach die Twin-Towers darstellen, sozusagen ein Vergleich. Ich spreche nicht aus den Medien sondern aus eigener Erfahrung, ich habe viele muslimische Bekannte und nach dem "Tod" von Bin Laden wollten die mir im Ernst klar machen, dass er der Erlöser von den westlichen Mächten im Bezug auf Pakistan, Irak usw. . Mit dem Land hab ich nicht unbedingt ein Land gemeint, sondern eher diese Moslems , welche den Koran nicht versuchen zu verstehen, sondern sich diesen nach sich richten, bei uns vergleicbar mit den Zeugen Jehovas meiner Meinung nach. Mit M.L.King wollte ich es nicht gleichstellen, um Gottes Willen, das Gedicht gehört ehrlich gesagt auch inhaltlich nicht zu meinen besten, war eher reines experementieren.
    Die "Zeugen Jehovas" wurden übrigens offiziell als Religionsgemeinschaft anerkannt, und m.M.n.
    betreiben sie nicht mehr Blasphemie als die anderen, durch Macht und Reichtum, verehrten.
    Der Unterschied: Sie nehmen nicht an Kriegen teil, schließen sich wahrscheinlich auch nicht dem
    "Ku-Klux-Klan" an, der, seit "Obama" gewählt wurde, angeblich, immer mehr Anhänger hat, seine
    Opfer am Kreuz tötet. Den fände ich hier als Vergleich logischer.

  8. #8
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    Hallo Farbkreis

    ich verfüge für mein Alter relativ viel Allgemeinwissen, aber kann mit deinem Wissen leider nicht (noch nicht) mithalten.
    Was offiziell gilt, bedeutet nicht unbedingt die Wahrheit, ich habe persönlcihen bezug zu den Zeugen Jehovas, da paar meiner Bekannten dort sind und ich weiß, dass es eine reine Sekte ist, nichts anderes.
    Ich weiß auch, dass Robin Hood ein Verbrecher war und dass Bin Laden vllt. gar nicht existierte, ich glaube diese Theorie sogar etwas mehr. Aber dieses Gedicht soll die unterschiedlichen Sichtweise herstellen, das war mir sehr wichtig.

  9. #9
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    Hallo GlervonGloo,

    Mit dem Land hab ich nicht unbedingt ein Land gemeint, sondern eher diese Moslems , welche den Koran nicht versuchen zu verstehen, sondern sich diesen nach sich richten, bei uns vergleicbar mit den Zeugen Jehovas meiner Meinung nach.
    Ok, dann würde ich eher den Staat durch "Saat ersetzen. Dann ist sein Gedankengut gemeint, also was und nicht, wen er vertritt/trat. Das ist in meinen Augen um einige deutlicher.
    i.V.m.
    Was offiziell gilt, bedeutet nicht unbedingt die Wahrheit, ich habe persönlcihen bezug zu den Zeugen Jehovas, da paar meiner Bekannten dort sind und ich weiß, dass es eine reine Sekte ist, nichts anderes.
    Du weißt, dass das Christentum allgemein eine Sekte ist, und wenn man das nicht als Sekte "anerkennt", wenigstens die Protestanten eine Sekte gegründet haben?

    Mit M.L.King wollte ich es nicht gleichstellen, um Gottes Willen, das Gedicht gehört ehrlich gesagt auch inhaltlich nicht zu meinen besten, war eher reines experementieren
    Das "Problem" ist halt, wenn du das verbindest, dann stellst du die beiden nunmal formal gleichstellst.

    nächtlicher Gruß, gutes nächtle und carpe noctem
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  10. #10
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    Hallo Nachteule,

    das christentum ist für mich teilweise zwar auch eine Sekte, aber eine Sekte in meinem Sinne , muss einen "Guru" haben und die Mitglieder werden unterdrückt , damit sie nicht aus der Gemeinschaft austreten. Es gibt sehr viele Fälle, die darstellten, dass wenn man von den Zeugen Jehovas austrat, man danach lauter Drohbriefe, Anrufe bekam. Sogar meine Familie, die mit denen nichts zu tun haben, aber paar unserer Bekannte dort sind und deswegen bei uns öfters geklingelt wird, bekamen sogar einen Drohbrief.

    Also , mein Fazit: Die Zeugen Jehovas kannst du nicht mit den protestanten ihrer Zeit gleichstellen, das ist eine brutale Sekte, die keine Moral kennt.

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