Es stellt eine Situation dar, welche täglich passiert, man hat persönliche Probleme, wendet sich zu Gott, wird von diesem enttäuscht und wendet sich wieder rustikal ab.

Judas

Große Hoffnung, große Tränen
vergießen wir beim Niederknien
Lass in Ruhe, deine Venen
das Leben ist doch nicht so schlimm

Er wird uns retten ... der große Meister
Er wird kommen mit seinen Geistern
und wird uns verführen in die Extase

Ich gebe alles was mir zusteht
um gerettet vom Niedergang zu sein
Kein Tag vergeht
an welchen ich nicht sein Blut koste

Sein Fleisch soll Mein sein
Meine Seele dadurch rein
Ach, ist das schön und fein
Ich bin ein tolles Spielzeug Sein

Er macht mit mir, was er will
dabei benehme ich mich und bin still
Ich töte für ihn aus reiner Überzeugung
Entfache meine Lust nur für die Zeugung
Ich versklave mich um deinen Willen
und weine dabei im Stillen

Du magst mein Herrscher sein
Doch ich gehe nicht ewig deinem Heiligen Schein
Ich merke, dass du mich betrügst
mit anderen Menschen dich berührst

Du wirst mich nicht weiter lenken
Kein Blut mir mehr ausschenken
Ich bat dich um das Leben meines Fleisch und Bluts
was du mir gabst, war der kalte Tod

Ich wende mich ab von deinem Antlitz
Denn nun bist du für mich nichts mehr, als ein Witz
Ich gab dir mein Seelenleid preis
und du brachtest mich aus dem Gleis
Ich habe meinen Verstand aufgegeben
glaubte nur dir, nur deinetwegen

Mein Glaube war für dich, wie ein Korn vom Mais
Bei jedem Hoffnungsschimmer entfaltete es sich
Doch nun schließt sich unser Kreis

Amen.