1. #1
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    Das Ich des Lebens

    Das Ich kommt aus der Geisteshaltung.
    Erkannte Wahrnehmung grenzt ab
    und wird so subjektiv Gestaltung,
    die Reflektionen hält in Trab.

    Ein Ich entsteht durch Geistgeburten,
    für Leben, das erkennend spürt.
    Es kann begrenzen und umgurten,
    sein Wesen, das es strebend führt.
    Geändert von Hans Plonka (09.08.2012 um 13:52 Uhr) Grund: Komma
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  2. #2
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    Das Ich des Lebens

    Und jetzt das Ganze noch einmal,
    denn diesen aufgeblasnen Quark zu lesen,
    ist eine fürchterlich Qual.
    Heinz

  3. #3
    Andythese Guest
    Ich find die Überschrift interessant, daher hab ich auch gleich darauf geklickt. Gleich vorweg: von Metrik und allem was dazu gehört, habe ich (noch) keine Ahnung, daher werde ich mir hierzu kein Urteil erlauben.

    Beim Lesen habe ich sehr gut auf den Inhalt achten können, ohne dass die Reime gestört hätten. Ich empfand die Reime dem Lesefluss sehr gut dienlich.

    Ich find in dem Gedicht sehr viele interessante Andeutungen auch aus der Psychologie, so wie auch das Allgegenwärtige Thema der Wahrnehmung, die für jeden Menschen unterschiedlich ist und die von Reflexionen und Feedback beeinflusst werden kann.

    Das Gedicht find ich auch deshalb sehr schön, weil es sehr zum Nachdenken und Rätseln einlädt.

    P.S. Der Kommentar meines Vorgängers zeigt ja wie wahr der Inhalt des Gedichtes ist.

  4. #4
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    Das Ich des Lebens

    Hallo Heinzi,

    Deinem Kommentar entnehme ich, dass Dir meine Aussage als Selbstverständlichkeit nicht erwähnenswert war. Es sind so eben Reime mit einer sachlichen Darstellung die für weniger Verständige doch ein Hinweis auf Zusammenhänge darstellt die sie ansonsten nicht bedenken.

    LG Hans

    Hallo Andythese,

    habe mich über Dein Interesse gefreut. Mit diesem Gedicht zeige ich den Zusammenhang von Bewußtsein und der Personifizierung des Lebens, das sich als Ich von der Umwelt abgrenzt.
    Es handelt sich dabei um meine subjektive Erkenntnis und kann durchaus auch von anderen Auffassungen abweichen.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  5. #5
    Dr. Üppig Guest
    Den Text zu lesen ist durchaus schwer. Erschwerend kommt dazu der unreine Reim ab-Trab in der ersten Strophe, der zusätzlich mit einer schulbuchschönen Inversion geschmückt wird.
    In der zweiten Strophe fehlen ein paar Kommas, in Vers 6 und 8, jeweils vor "das".

    Zum Inhalt: Das Werk wirft mit großen Worten, die aber nicht erklärt werden; somit bleibt es das, was der Autor in seiner Stellungnahme offenbart: subjektive Erkenntnis, die auf mich als Leser leider nicht wirken kann, oder will...
    Immer hat man das Gefühl, dass jetzt, nach einem Schlagwort oder gar einem zusammengesetzten, die Erklärung und Erkenntnis folgen wird/sollte, und wird zurückgelassen beim nächsten großen Schlagwort. Die Intention ist also - jedenfalls für mich - schwer nachzuvollziehen ohne dass der Autor erklärend eingreift. Und das finde ich dnan wiederum nicht gut.

    mfG
    __________________________________________________________________________

    Wenn ich schon dabei bin... >.>
    @ Kulturheinzi: Auch ein schlichtes "Misfällt mir" gilt hier im Forum als nicht sonderlich erwünscht. Man sollte seine Meinung möglichst begründen; wenn man das Gefühl hat, dass dies verlorene Lebenszeit sei, oder man möchte sich partout nicht mit diesem subjektiv als Schund empfundenen Werk auseinandersetzen, empfehle (!) ich, einfach nicht zu kommentieren.

    mfG Mod
    Geändert von Dr. Üppig (08.08.2012 um 21:17 Uhr) Grund: Mod Edit

  6. #6
    Andythese Guest
    Die Welt ist für uns das, was wir aus den Reizen machen, die wir in der Umwelt wahrnehmen. Wie wir diese Reize interpretieren und sie mit unseren Erfahrungen verknüpfen. Genauso wie auch das Gedicht das ist, was wir daraus mit unserer Erfahrung interpretieren. Und genau diese These sehe ich für mich in dem Gedicht wiedergespiegelt. Deshalb find ich es schön, weil es so viel Inhalt hat und kein Reim-dich-oder-ich-fress-dich-Gedicht ist.

  7. #7
    Dr. Üppig Guest
    Zitat Zitat von Andythese Beitrag anzeigen
    [...]kein Reim-dich-oder-ich-fress-dich-Gedicht ist.
    Ähem? Wie erklärt man sich dann den unreinen Reim, den Inversionsreim, das Einbauen von deutlich erzwungenen Sachen wie "Trab" und "umgurten", die zur Thematik komplett nicht passen?
    Und zum Inhalt, wie ich schon ausgeführt habe: Auf mich als Leser wirkt es nunmal anders als auf dich. Aber vielleicht irrt ja einer von uns, oder wir beide, oder keiner von uns.

    mfG

  8. #8
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    Das Ich des Lebens

    Hallo Taras Bulba,

    die beiden Kommas habe ich eingefügt. Danke für die Hilfe. Für die Inversion habe ich keine Alternative
    Dieses Gedicht hat eine klare und auch gut verständliche Aussage. Die Gründe dass es nicht verstanden wird liegen daran:
    1. Kein Interesse am Thema
    2. Verwendung von ungewohnten Begriffen
    3. Kein ausreichendes Verständnis einiger Begriffe (Definitionen). Diese sind: Ich, Leben, Geisteshaltung, erkannte Wahrnehmung, subjektive Gestaltung, Reflektionen, Geistgeburten, Wesen.
    Dem Leser, dem diese ungewöhnlichen Begriffe und ihre Definitionen geläufig sind, der versteht auch das Gedicht. Andere nur dann, wenn sie sich ausführlich mit der Definition der Begriffe beschäftigen. Wenn dies nicht der Fall ist kann auch die Aussage nicht verstanden und beurteilt werden.
    Die von Dir als erzwungen und unpassenden Sachen passen bei einem Verständnis der Aussage sehr gut zum Thema.

    LG Hans

    Hallo Andythese,

    es freut mich dass Du der Aussage ein Verständnis abgewinnen konntest, dem ich auch zustimme. Den Bezug zum alltäglichen Leben hast Du damit gut erkannt. Danke für das Hineindenken.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  9. #9
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    Lieber Taras Bulba,
    den Tadel habe ich wohl vernommen. Nun bin ich ja nicht erst seit gestern im Gedichteforum und sicher in der Lage, meine Kritik schonender und verblümter zu äußern. Unabhängig von meinem gereimten Urteil über H. P.s Werk - darf man zu Frankfurter Grüner Soße nicht mehr Frankfurter Grüne Soße sagen, zu unverständlicher Quirlerlei mit halbesoterischem Hintergrund nicht mehr Humbug? Den zarten Hinweis von Andythese ("die für jeden Menschen unterschiedlich ist und die von Reflexionen und Feedback beeinflusst werden kann." - Fettschreibung von mir) hat H. bis jetzt noch nicht verstanden und Inversion habe ich schon drei Dutzend Mal versucht zu erklären - ohne den geringsten Erfolg. Also halte ich es mit dem Altmeister: "Auf groben Klotz ein grober Keil, auf einen Schelmen anderthalbe!" Dass die Netiquette das Aussprechen von einfachen Wahrheiten ausschließt - schade.
    Liebe Grüße,
    Heinz
    Geändert von Festival (14.08.2012 um 23:05 Uhr)

  10. #10
    Dr. Üppig Guest
    Lieber Kulturheinzi,

    Wir haben diese Diskussion schon mal geführt. Weißt du noch, was ich dir geraten habe? (Du bist natürlich nicht verpflichtet, dich daran zu halten)

    Es ist möglich, sein Nichtgefallen zu begründen.

    Die Gedichtefäden sollen nicht für Diskussionen über moderative Entscheidungen genutzt werden. Ich weise dich hiermit ganz neutral auf die Möglichkeit einer Beschwerde in der Moderationsrubrik hin.

    mfG Mod

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