Die fremde Stadt im fremden Land,
befangen lief ich durch die Straßen,
bis ich vor einem Dome stand,
auf dessen Dache Raben saßen.

Ins Haus des Herrgotts trat ich ein,
ich sah mich um und fand es leer,
die Wände schwarz, ein Licht allein,
ein Mönch erfragte mein Begehr.

Vom Dome sei dies noch der Rest,
in einer Nacht sei er verbrannt.
Er sah mir in die Augen fest,
zum Abschied gab er mir die Hand.

Er spürte es, woher ich kam.
Und sagte doch kein niedrig Wort.
Mir wurde heiß, ich fühlte Scham.
Mit wundem Herzen ging ich fort.