Du, der still seinen Packen trägt,
den sie ihm grinsend aufs Kreuz gelegt,
du, der das bisschen Kleingeld zählt,
dem was zum Glück am meisten fehlt,

du, der mit Kopf und Hand geschafft,
du sitzt nun da, matt und abgeschlafft.
Die Kinder - was soll denn nun werden?
Gericht hilft nicht und null Beschwerden.

Du fluchst, du gibst voll dir die Schuld,
vertrautest fest auf deren Huld
und wusstest, für die bist du Niete,
für die geht's immer um Profite.

Noch bist du nicht der letzte Hund,
du träumst, du glaubst dem Bildschirmschund.
Gehst auf ein Bier, gibst dir die Dröhnung,
'ne reine Frage der Gewöhnung.

Ein Scherbenhaufen, was dir noch bleibt,
der keinen Zorn schürt, der nichts antreibt.
Du barmst, du weißt jetzt nicht mehr weiter.
O Mann, du warst schon mal gescheiter.