Da ist einer,
der hat ihre Untaten aufgedeckt.
Die Herrschenden nennen ihn Verräter,
die Flucht der Beweis.

Die Welt war erschrocken:
So, so schrecklich,
hatte man sich Welteroberungskriege
nicht mehr gedacht. Erschüttert druckten
kapitale Gazetten den Verrat.
Die Auflagen stiegen
maßlos.

Der Verräter, dessen Namen sie nicht mehr
kannten, gehörte vor ihr Gericht.
Zu Recht, sagten die Herrschenden.
Wo kämen wir denn da hin, sagten sie,
wenn alle Welt wüsste,
was unsere Geschäfte sind.
Und als die Verräterjagd ins Stocken geriet,
verfluchten sie ihn, als seien sie
Kloakenausputzer.

Der Verräter, geborgen in der
schutzlosen Botschaft von Ekuador,
wartet. Wartet, dass man ihn fliehen lässt.
Und das ist der Stand der Dinge.