Und die Nacht sie bricht herein
wieder liege ich allein
Wo Du bist und Deinen Namen
weiß ich nicht, was soll ich sagen?
Bin doch nicht der Einzige,
der des Nachts allein sich quält.
Will dies sicher keine hören.
Ist nichts Neues, will nicht stören.

Und ich halt mein Fenster auf
liege da und blick hinaus.
All die Sterne, Galaxien,
ob sie mich so einsam sehn?
All die Liebe, die verweilt,
in mir, tief, verschenkbereit,
weht wie Rauch durch diese Zeit.
Keine, die sie mit mir teilt.

Und mein Vorhang weht im Wind.
Leichte Brise, sanft und mild.
Eine Hoffnung, die sich zeigt:
"Vielleicht kommt sie zum Fenster rein."
Schlag sie mir gleich aus dem Kopf,
bleibe Deckel ohne Topf.
Schein für Liebe nicht geeignet,
doch für Sehnsucht, die mich zeichnet.

Und die Hoffnung stirbt zuletzt,
umgarnt mich wie ein Spinnennetz,
werde langsam unbeweglich.
Möchte laufen, doch es geht nicht.
Spüre ich nun Müdigkeit,
die mich kurzweilig befreit,
durch den Schlaf, der mir zuteil?
Nein, es bleibt dabei.

Und die Augen bleiben offen.
Amors Pfeil hat mich getroffen,
doch es gibt kein Gegenstück.
Bin ich blind oder verrückt?
Langsam geht die Sonne auf,
wieder ging die Nacht mir drauf,
Will ich doch bloß glücklich sein,
endlich schlaf ich ein.
Allein...