1. #1
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    Büchsenbierliebeshymne

    Büchsenbierliebeshymne


    Im Schatten einer Büchse Bier,
    erwachte meine Liebe dir.
    Doch hatte ich vergessen,
    die Fünfte war besessen.

    Die gab mir Mut und ach,
    ich legte sie dann flach.
    Und nach der siebten Büchse,
    da schlief ich nem de Füchse.

    Die Ethik der Geschicht,
    trau Büchsenbierchen nicht.
    Die sind gemein und schäumen.
    Und schicken dich dann träumen.
    ...
    ..
    .

  2. #2
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    Hallo.

    Kann ich voll zustimmen. Hat sich ein deutschlandweites Prost verdient, das Gedichtlein. 7 Halbliterbüchsen ist aber schon heftig, aber wenn dann sowas rauskommt gehts ja noch

    LG RS
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  3. #3
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    @Robert


    Eigentlich ein schönes Nonsens Gedicht. Büchsenbier gibt’s wohl jetzt seltener, früher waren sie beliebt. Natürlich war alles nur Fantasie. Ok, tschüss.

  4. #4
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    ...schon nach dem zwölften Dosenbier
    da öffnen sich die Dosen dir
    nur blöd, dass Du mit Bier im Wanst
    was Du dann darfst, dann nicht mehr kannst...

    Hallo,

    gut gedacht, schlecht gemacht. Leider ist das rhythmisch wie sprachlich nicht mal ein Light-Bier.....

    Gruß

    Jürgen
    Oh lodernd Feuer! (Nero in Quo vadis)

  5. #5
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    @JoteS



    Zum Nachvollziehen:


    Büchsenbierliebeshymne


    Im Schatten einer Büchse Bier,
    x Xx Xx Xx X
    erwachte meine Liebe dir.
    xXx Xx Xx X
    Doch hatte ich vergessen,
    x Xx X xXx
    die Fünfte war besessen.
    x Xx X xXx

    Die gab mir Mut und ach,
    x X x X x X
    ich legte sie dann flach.
    x Xx X x X
    Und nach der siebten Büchse,
    x X x Xx Xx
    da schlief ich nem de Füchse.
    x X x X x Xx

    Die Ethik der Geschicht,
    x Xx X xX
    trau Büchsenbierchen nicht.
    x XxXx X
    Die sind gemein und schäumen.
    x X xX x Xx
    Und schicken dich dann träumen.
    x Xx X x Xx

    Also deine Beurteilung Richtung Metrik ging nach hinten los. Sprachlich wars bissel mundartlich verzerrt.
    Ich wollte dafür keinen Blumenstrauß.
    Danke für die Aufmerksamkeit.

  6. #6
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    ...das ging nicht nach hinten los - die Vielzahl der Rhythmuswechsel erschwert das Lesen, da nützt es auch nix, wenn wenigstens die einzelnen Reime in sich "sauber" sind...

    Gruß

    Jürgen
    Oh lodernd Feuer! (Nero in Quo vadis)

  7. #7
    Dr. Üppig Guest
    Welche Vielzahl welcher Rhythmen meinst du jetzt, JoteS?
    Oder sprichst du vom Metrum? Dieses ändert sich nur einmal, und zwar nach dem 2. Vers, wenn die 4. Hebung wegfällt, und bleibt dann konstant. Da würde ich weiterführende Informationen doch sehr zu schätzen wissen.

    @ horstgrosse2: Den 8. Vers kann ich nicht verstehen, löst du da mal auf?
    Ich würde mich auch über die Form, die du in der 1. Strophe gewählt hast, im gesamten Gedicht freuen, der o.g. Hebungsentfall verleiht dem Gedicht etwas mehr Pepp; ein wenig schade, dass du das später nicht mehr aufnimmst. Dennoch recht lustig zu lesen, wenn auch jetzt nicht der Superknaller.

    Passt aber zu deiner Erklärung
    ein schönes Nonsens Gedicht
    Und wer trinkt denn noch Büchsenbier? Pfui!

    mfG

  8. #8
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    Hallo TB,

    ...hmmm, auf den zweiten Blick ist der Rhythmus tastsächlich ganz ok. Sprachlich find ichs immer noch nicht so prickelnd. In V1 passt das "besessen" nicht und "Die Ethik der Geschicht" geht ja wohl gar nicht....(auch wenn diese Sprachbeschädigung der Metrik geschuldet ist).

    Gruß

    J.
    Oh lodernd Feuer! (Nero in Quo vadis)

  9. #9
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    @Taras


    Das Gedicht besitzt nur eins, eine Tasse voll blödsinnigen Humor, mehr nicht. Ich habe mich weit zurückfallen lassen um das Hier zu schreiben.

    Zitat:

    Die Ethik der Geschicht,// Ethik deshalb weil Moral metrisch net klappt.
    trau Büchsenbierchen nicht.
    Die sind gemein und schäumen.

    Und schicken dich dann träumen/Diese Zeile ist zweideutig, ich kanns nicht lassen. Erste Variante, schlafen. Zweite Variante, die machen dich Übermütig, siegessicher in Bezug zum Weiblichen hin.
    Return:
    Vielleicht lag auch etwas Galle drin, das manche Gedichte von mir, die ich besser einschätze, null Beachtung finden, während hochgeistiges Material, was hier laufend eingeschwemmt wird, fortwährend hoch gepostet wird. Wie mein blödes Büchsenbiergedicht. Klar habe ich auch hier etwas Geschick mit eingelegt, aber geistig wertvoll, wird es wohl nie.


    Zitat:
    Und nach der siebten Büchse,
    da schlief ich nem de Füchse.

    Mundartlich verschoben, da im gesunden Deutsch, die Silbenzahlen flöten gingen, und ein Beitrag zur Achtung.

    Auf Deutsch:
    Und nach der siebten Büchse,
    da schlief ich neben den Füchsen/ in der Wiese, im Wald,usw.

    Return:
    Ja, Die Hebungszahlen, sowie Silbenzahlen gingen hier auch flöten.
    Also, Schnulli.
    Ich danke dir trotzdem, bis später.


    JoteS

    Ja mein zweitbester Freund, das Teil (Gedicht) ist wie die Krone des Nonsens, das weiß ich wohl. Da ist jede echte Büchse Bier prickelnder. Jetzt hier, noch etwas Energie reinzustecken, das alles Paletti wäre, würde den Wiederaufbau eines gesunkenen Schiffes gleichkommen.
    Dann danke ich dir erst mal, für deinen Senf und Honig. tschüss.

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